Mit zunehmender Dauer der Ausgangsbeschränkungen wächst in Deutschland auch die Sorge vor Lieferengpässen in kritischen Bereichen des öffentlichen Lebens. Diese ist zumindest für das SHK-Handwerk (noch) nicht von entscheidender Bedeutung. In einer Online-Umfrage des BWP auf Twitter gaben nur 17 % an, dass ihre Lieferketten nicht mehr funktionieren. 83 % hingegen haben weitgehend intakte Lieferketten.

Dennoch sollte die Lage aufmerksam beobachtet werden: Wenngleich viele nationale Hersteller ihre Lieferketten großteils europäisch aufgezogen haben, sind auch Zulieferer aus Ländern wie Italien von Arbeitsverboten betroffen. Die Branche bemüht sich über die nationalen und europäischen Verbände aber bereits um entsprechende Klarstellungen der Politik. In Deutschland hat die Bundesregierung bereits festgestellt, dass die Wärmeversorgung Teil der kritischen Infrastruktur ist. Hersteller und Handwerker können in Deutschland unter Berücksichtigung der allgemeinen Gebote zur Eindämmung der Pandemie weiterhin ihren Tätigkeiten nachgehen.

Dabei haben sich Schichtmodelle in vielen Bereichen der Branche als wirksames Mittel erwiesen, um eventuelle Infektionsketten möglichst klein zu halten und für einen besonders großen Sicherheitsabstand zu sorgen.

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