Referenzobjekte

smartes Sonnenhaus in Oberfranken

Beschreibung

Das Sonnenhaus mit Smart Home-Technik in Oberfranken verfügt über eine Vielzahl von modernen Funktionen, welche sich über Sprachbefehle steuern lassen. Dazu zählen Heizungstechnik, Beleuchtung, Belüftung und vieles mehr. Die Beheizung wird hier hauptsächlich von einer Solarthermieanlage übernommen, welche von einer 12 kW Luft-Wärmepumpe unterstützt wird.

Das Einfamilienhaus mit 230 Quadratmetern beheizter Wohnfläche hat KfW-Standard 40, aber keine Außendämmung. Es ist außen mit Energiesparziegeln (Wandstärke 42,5 cm) und innen mit Schwerziegeln mit besonders hoher Dichte gemauert.

Das Satteldach ist mit 49 Grad Neigung steiler als in Döhlau üblich. Das ist dem errechneten solaren Deckungsgrad von 75 Prozent geschuldet. Mit dem steilen Winkel erzeugt die 40 Quadratmeter große Solarthermieanlage im Winter bei tief stehender Sonne deutlich mehr Heizenergie, als es bei einem flacheren Winkel der Fall wäre.

Um Fläche im Gebäudeinneren zu sparen, wurde ein großen Langzeitwärmespeicher im Garten platziert. Der Druckstahltank mit 10.000 Liter Fassungsvermögen und 2,50 Meter Durchmesser ist neben dem Seiteneingang im Erdreich vergraben. 

Die Solarthermie-Anlage liefert die Wärme an den kleineren Vorschaltpuffer, und erst wenn dieser voll ist, an den großen Wärmespeicher im Garten. Sind beide leer, schaltet sich die Luft-Wärmepumpe mit bis zu 12 Kilowatt Leistung ein. Sie ist im Garten aufgestellt und mit einer unterirdischen Leitung mit dem Haus verbunden. Die elektrisch erzeugte Wärme liefert sie direkt an den kleinen Speicher und an die Flächenheizung im Haus. In den großen Speicher schickt sie keine Heizenergie.

Temperatur, Beschattung, Beleuchtung, Entlüftung, Bewegungsmelder, Türöffner, Wetterbericht, Haushaltsgeräte, Gartenbewässerung, Feuchtigkeits- und CO2-Regulierung im Haus und die Beladung des Elektroautos: All dies wird über die Smart Home-Steuerung geregelt. „Die Heizungsanlage spricht mit der Gebäudetechnik, mit der Beleuchtung und der Verschattung“, so umreißt Herr Gemeinhardt die Vernetzung. Programmiert hat der Ingenieur alles selbst. Dafür wurde er 2016 mit dem „Deutschen TGA Award“ ausgezeichnet.

Zwei Beispiele für die Funktionalitäten: Die Heizung wird der Wettervorhersage entsprechend gesteuert, aber auch danach, ob sich jemand im Haus befindet. Darüber hinaus hat er einen „normalen Modus“ und einen „Energiesparmodus“ programmiert. Das System erkennt, ob jemand im Haus ist. Ist über eine vom Hausherren bestimmte Zeit niemand zuhause, werden einige Funktionen vorübergehend eingestellt, und die Heizung wird heruntergeregelt. Andererseits kann er dem System Bescheid geben, wenn er von einer Reise nach Hause zurückkommt. Das macht er zum Beispiel gern nach einem Winterspaziergang. So lassen sich alle Funktionen wie das Vorheizen der Sauna auch von unterwegs per Smartphone erledigen.

Für die Wärmepumpe gibt es natürlich auch Befehle. „Wenn die Wettvorhersage für den nächsten Tag schlecht ist und die Temperatur im Speicher niedrig, schalte ich die Wärmepumpe ein. Aber wann sie läuft, das bestimme ich“, erklärt der Bauherr. So stellt er sicher, dass nur Überschussstrom für die Wärmepumpe genutzt wird.

Weitere Informationen

Objektdaten

  • Gebäudetyp:

    Ein-/Zweifamilienhaus

  • beheizte Fläche:

    230 m²

  • Projekttyp:

    Neubau

  • Baujahr:

    2016

  • Nutzung:

    Wohngebäude

  • Wärmeverteilung:

    Flächenheizung

  • Wärmepumpe:

    Mitsubishi/Gemeinhardt; Modell: EVI

  • Wärmepumpenart:

    Luft/Wasser-Wärmepumpe

  • Wärmequelle:

    Außenluft

  • Heizleistung:

    12 kW

  • Jahresarbeitszahl:

    4,7

  • Planung:

    Gemeinhardt AG
    HEIZUNG-SOLAR-BAD
    Kautendorfer Straße 37
    95145 Oberkotzau

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