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Grundwasser-Wärmepumpe machte an der Uni Augsburg das Rennen

Bei der Auswahl des Heizsystems überließen Bauherren und Planer des neuen WI-Labs der Fraunhofer Fakultät für Informatik nichts dem Zufall. Und auch das Gewohnte und Bewährte – in dem Fall der „obligatorische Fernwärmeanschluss“, über den alle anderen Einrichtungen der Uni Augsburg verfügen – wurde hinterfragt. Denn die Informatiker suchten für zum Beheizen und Kühlen ihres 1.310 qm umfassenden Fakultätsneubaus eine gleichermaßen komfortable und effiziente Lösung.

Deshalb wurde der Architekt und Energieberater Ulrich Dickert beauftragt, zunächst einen Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Fernwärme, Holzpelletskessel sowie einer Wärmepumpe, die entweder dem Erdreich oder aber dem Grundwasser Umweltenergie entzieht, zu erstellen. Auf Grundlage einer Gebäudesimulation wurden die Systeme miteinander verglichen. Dass dabei klar die Grundwasser-Wärmepumpe das Rennen machte, verwunderte Dickert kaum: „Dank der der Lage zwischen Lech und Wertach sind die Voraussetzungen in Augsburg vielerorts ideal für Grundwasser-Wärmepumpen. Schon in acht Metern Tiefe verläuft die erste Grundwasserschicht, die ganzjährig etwa 12 Grad warmes Wasser in ausreichenden Mengen liefern kann.“

Die Entscheidung fiel dann auf eine Weishaupt WWP S 37 I, die für einen optimalen Betrieb mit einem Energiespeicher WES 500 kombiniert wurde. Über Deckenstrahlplatten werden alle Büro- und Seminarräume im Winter beheizt und im Sommer gekühlt. Um eine Tauwasserbildung an den Kühlflächen zu vermeiden, wird das Wasser

Zur passiven Kühlung auf etwa 20 °C gebracht wird.

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