Geothermische Wärmepumpen im Neubau als Klimaschutztechnologie stärken

Die aktuellen Zahlen zu den genehmigten Neubauten 2019 zeigen weiterhin eine Stagnation im Erdwärmezubau.

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den genehmigten Neubauten zeigen, geothermische Wärmepumpen wurden in 9.259 Neubauten geplant und verbaut davon waren 8744 Wohngebäude und 515 Nichtwohngebäude. Leider ist auch zu erkennen, dass der Zubau von Erdwärme weiterhin stagniert. Der BVG fordert deshalb einen Förderstopp für fossile Heizsysteme und eine stärkere Förderung von Heizsystemen mit klimaschonender Bilanz wie geothermische Wärmepumpen.

Gegenüber Gas und Öl scheint es nach wie vor eine Benachteiligung in Sachen Amortisation der höheren Investitionskosten zu geben, vor allem auch auf Grund des hohen Anteils von Steuern und Abgaben am Strompreis (50-70 %; im Vergleich zu Öl und Gas mit 20-30 %). Dem kann und solle mit staatlicher Untersützung entgegengewirkt werden, so der BVG. Eine Chance bestünde im künftig zu verabschiedenden „Bundesförderung effiziente Gebäude“ (BEG). Erschließung und Förderung von Geothermie müsse hier besonders berücksichtigt werden.

„Geothermische Wärmepumpen sind besonders sauber und nutzen die eingesetzte Energie besonders effizient. Sie können mit Hilfe der Energie aus dem Erdreich aus einer Kilowattstunde Strom bis zu 5 Kilowattsunden Wärme nutzbar machen. Zusätzlich bieten sie die Möglichkeit Gebäude passiv zu kühlen." unterstreicht Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie.

(Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier)

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