Förderprogramme zur Gebäudesanierung sind Konjunkturstütze

Anfang 2020 wurde die Bundesförderung für erneuerbare Heizungen umgestellt. Nun gibt es eine anteilige Förderung für die anfallenden Investitionskosten. Schon jetzt zeigt sich, dass das neue geregelte Programm greift. Mehr und mehr Bürger_innen entscheiden sich dafür, die Förderung in Anspruch zu nehmen und kurbeln damit zudem auch die Wirtschaft an. Vor allem mittelständische Handwerksbetriebe erleben einen Aufschwung und haben eine gute Auftragslage.

Im Marktanreizprogramm des BAFA  wurden im ersten Quartal 2020 wurden 47.500 Förderanträge gestellt. Das Klimakabinett kann damit einen Erfolg für sich verbuchen. Vor allem die Austauschprämie von 45 Prozent Förderung wird gern und oft in Anspruch genommen. „Wegen der Corona-Krise wird das BAFA ganz besonders auf schnelle und unbürokratische Verfahren achten, denn jeder erfolgreiche Antrag bedeutet einen Auftrag für einen Handwerker vor Ort.“, erläutert Torsten Safarik, Präsident des BAFA in EnBauSa.

Die KfW Bank kann seit Januar bisher ca. 18.800 Anträge für die Errichtung oder den Ersterwerb eines Effizienzhauses verzeichnen. Auch beim Programm „Energieeffizient Sanieren“ wurden die Bedingungen teilweise umgestellt und so wurden hier über 26.500 Anträge gemeldet.

"Allein in den ersten drei Monaten des Jahres haben wir rund 110.000 energieeffiziente Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von rund 5 Milliarden Euro gefördert. Das sind alles wichtige Impulse, sowohl für den Klimaschutz als auch für den Arbeitsmarkt in Deutschland",so Ingrid Hengster, Mitglied des KfW-Vorstandes.

(Den Originaltext finden Sie hier)

 

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