Ein wichtiger Verbündeter mehr: die USA zurück im Klimaabkommen

Biden bringt die USA wieder auf den Klimaschutzkurs. Die EU und Deutschland können künftig also hier auf einen Verbündeten hoffen.

Der neue US-Präsident Joe Biden wurde vereidigt und einer seiner ersten Schritte geht in Richtung Klimaschutz. Mit einem Schreiben an die Vereinten Nationen ist die Rückkehr seines Landes zum Pariser Klimaabkommen angeordnet und beschlossene Sache. Biden verhängte zudem ein Moratorium über Öl- und Gaserschließung in einem Naturschutzgebiet in Alaska und hob eine zentrale Genehmigung für die Keystone-XL-Pipeline aus Kanada auf, berichtete die Tagesschau.

Mit den Pariser Klimaschutzabkommen 2015 vereinbarten 195 Staaten Welt, dass sie die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad begrenzen wollen. Der damalige US-Präsident Barack Obama hatte großen Einfluss auf das Zustandekommen. Trump als sein Nachfogler orndete dann den Austritt an, der im November 2020 wirskam wurde. Zum Glück ist der Wiedereintritt nicht so schwierig wie ein Austriitt.

Auch der Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. äußert sich freudig zu diesem Schritt: Das ist ein wichtiges Signal der US-Administration auf den Paris-Pfad zurückzukehren und mit dem Klimaschutz ernst zu machen. Auch die Ankündigungen des Präsidenten, verstärkt auf saubere, zukunftsfähige Technologien zu setzen, lässt hoffen, dass von den USA wieder starke Impulse für die internationale Klimapolitik ausgehen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

(Die vollständige Mitteilung des BEE finden Sie hie.)


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