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CO2-Beitrag kein Gelbwesten-Hauptgrund

Die Agora Energiewende hat in einer Studie untersucht, wie die Erhöhung des CO2-Preises mit der "Gelbwesten"-Bewegung in Frankreich zusammenhängt.

„Die seit dem Herbst andauernden Proteste richten sich überwiegend nicht gegen Klimaschutz, sondern gegen die soziale Umverteilung, die der CO2-Beitrag verstärkt hat“, sagt Murielle Gagnebin, eine der Autorinnen der Agora-Analyse. „So hat die Regierung Macron nicht nur den CO2-Preis erhöht, sondern auch die Tabaksteuer und die pauschalen Sozialbeiträge. Gleichzeitig wurden die Wohngeldzuschüsse gesenkt. All das belastet Haushalte mit geringem Einkommen viel stärker als diejenigen mit mittleren Einkommen.“ Verstärkt wurde die soziale Spaltung dadurch, dass die Vermögenssteuer abgeschafft wurde, wodurch die allerreichsten Haushalte erheblich profitierten. „Wenn die Franzosen also dagegen protestieren, dass sich die soziale Schere weiter geöffnet hat, so ist das nachvollziehbar. Mit dem CO2-Beitrag hat das aber nur zum Teil zu tun und dieser Teil wäre relativ leicht lösbar“, fasst Gagnebin zusammen.

Ausführlichere Informationen zur Studie finden Sie auf der Seite der Agora Energiewende.

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