<h2>BEE: Bundesregierung verbaut Energiewende durch chaotische Energiepolitik </h2> | Bundesverband W√§rmepumpe (BWP) e.V.Details | Bundesverband W√§rmepumpe (BWP) e.V. ÔĽŅ

BEE: Bundesregierung verbaut Energiewende durch chaotische Energiepolitik

‚ÄěEine verl√§ssliche Energieversorgung macht die St√§rke des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland aus‚Äú, betont Dr. Simone Peter, Pr√§sidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anl√§sslich der Meldungen zum dramatischen Stellenabbau beim Windkrafthersteller Enercon. ‚ÄěSowohl die nationale Industriestrategie als auch die Mittelstandsstrategie fu√üen auf einer geordneten und berechenbaren Energiepolitik, die mit der Unterschrift unter das Pariser Klimaabkommen den Klimaschutz zudem im Fokus haben muss. Davon kann inzwischen aber kaum noch die Rede sein, sodass Deutschland nicht nur die Vorreiterrolle bei innovativen Technologien wie den Erneuerbaren Energien zu verlieren droht, sondern so auch die Klimaziele verpasst‚Äú, bef√ľrchtet Dr. Peter.

Breite Verb√§ndeallianzen h√§tten, auch mit Blick auf die wachsende Bedeutung der Sektorenkopplung, von Elektromobilit√§t bis Wasserstoffstrategie, auf den Handlungsdruck bei den Erneuerbaren, und aktuell insbesondere bei der Windenergie an Land hingewiesen. ‚ÄěDie Bundesl√§nder haben erst am Freitag noch einmal einen verst√§rkten Ausbau √ľber alle Erneuerbaren Energien gefordert. In Wirtschaft und Industrie bekennen sich immer mehr Unternehmen dazu, ihre Produktion klimaneutral zu organisieren. Zu Atom- und Kohleausstieg gibt es einen nationalen Konsens. Und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien besteht nicht nur unter jungen Menschen, sondern in der Gesamtbev√∂lkerung eine enorm hohe Zustimmung. Trotzdem senkt die Bundesregierung im Klimaschutzprogramm die Annahmen zum Strombedarf und pr√§sentiert ein verengtes Zielmodell zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das ist √∂kologisch wie √∂konomisch kontraproduktiv und ein Schlag ins Gesicht tausender Besch√§ftigter.
Wir brauchen endlich eine R√ľckkehr der Glaubw√ľrdigkeit! Es gilt die Gretchenfrage zu beantworten: Will die Koalition den Ausbau Erneuerbarer Energie, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, oder will sie den Ausbau √ľber Mindestabst√§nde bei Wind an Land, ein restriktives Mieterstrommodell, eine innovationsfeindliche Innovationsausschreibungsverordnung und eine fehlende Positivkommunikation blockieren? Hier l√§uft an mehr als einer Stelle etwas grundlegend falsch‚Äú, kommentiert Dr. Peter.
Die Bundesregierung sende seit Beginn ihrer Arbeit im Fr√ľhjahr 2018 v√∂llig unterschiedliche Signale, welchen Kurs sie in der Energiepolitik einschlagen wolle. Die Situation in den Unternehmen der Erneuerbaren Energien werde angesichts unklarer Zielbilder und weiter bestehender sowie neu hinzukommender Hindernisse, wie den geplanten Windabstandsregelungen, von Monat zu Monat schwieriger. Der Besch√§ftigungsabbau gef√§hrdet die Substanz und die internationale Technologief√ľhrerschaft. Deshalb muss jetzt schnell gehandelt, kurzfristig das Schlimmste verhindert und mittelfristig ein verl√§sslicher Ausbaupfad f√ľr die Erneuerbaren skizziert werden‚Äú, so Dr. Peter abschlie√üend.

(Die orginale Pressemitteilung des BEE finden Sie hier.)
 

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