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Heizungstausch: Im Sommer an den Winter denken

Sommermonate für Umstieg auf Erneuerbare Wärme nutzen / Solarenergie, Holzpellets und Wärmepumpe heizen klimafreundlich und werden staatlich gefördert / Neue Karte zeigt: Bayern ist Spitzenreiter bei grünen Wärmeerzeugern

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um alte, ineffiziente Heizkessel gegen Solarheizungen, Wärmepumpen oder Holzpelletanlagen zu tauschen. „Wer sich mit Beginn der Heizperiode über zuverlässig, klimafreundlich und günstig beheizte Wohnräume freuen möchte, sollte eine Heizungsmodernisierung jetzt angehen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Angesichts der in diesem Jahr noch gewährten aufgestockten Förderung und des noch niedrigen Zinsniveaus sei dafür jetzt der richtige Zeitpunkt. „Wenn die alte Heizung im Winter ihren Geist aufgibt, kann es schnell ungemütlich werden.“

„Unsere neue, gemeinsame Übersichtskarte zeigt, dass bayerische Gebäude mit 30 Prozent den größten Anteil an klimafreundlichen Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen aufweisen“, sagt Martin Bentele (DEPI) „Doch selbst dieser Wert ist angesichts des Klimawandels und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu niedrig. Rund 14 Millionen Heizungen gelten als vollkommen veraltet und sollten zügig ausgetauscht werden.“

„Der Heizungstausch sollte sorgfältig geplant und professionell begleitet werden – deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt, sich von rein fossilen Systemen zu verabschieden und für eine klimaschonende Heizlösung zu entscheiden“, ergänzt Martin Sabel (BWP) „Der Wechsel zu grüner Heiztechnik wird auch in 2018 mit bis zu einigen tausend Euro je Vorhaben staatlich gefördert.“

Die Karten mit der regionalen Verteilung von Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen gibt es auf https://bsw.li/2LJV12S 

Verbraucherinformationen:
- zur Solarenergie: www.solartechnikberater.de und www.sonnigeheizung.de
- zu Pelletheizungen: www.depi.de
- zu Wärmepumpen: www.waermepumpe.de

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