EU-Parlament beschließt höheres Klimaziel

Heute hat das EU-Parlament seine Klimaziele erhöht: nicht mehr nur 40 Prozent der CO2-Emissioenen im Vergleich zu 1990 sollen gesenkt werden, sondern ganze 60 Prozent.

FAZ: Heute hat sich das Europäische Parlament mit einer Mehrheit von 352 zu 326 Stimmen für die Verschärfung des Klimaziels ausgesprochen. Der CO2-Ausstoß der Europäischen Union soll bis 2030 um 60 Prozent sinken. Stimmen dagegen kamen aus den Reihen der CDU und FDP. Mit dieser Abstimmung heute ist das bisherige Ziel die Reduzierung des Ausstoßes um 40 Prozent verglichen mit dem Basisjahr 1990 deutlich angehoben worden. Das Fernziel bis 2050 klimaneutral zu sein, rückt zumindest etwas näher. Aber nur, wenn auch die Anstrengungen dahin gleichermaßen verschärft und konsequent durchgesetzt werden. Der Europaabgeordnete Michael Bloss (Grüne)spricht von einem „Meilenstein für die europäische Klimapolitik“. Als "übetrieben ehrgeizig" bezeichnene der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese das Ergebnis.

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BEE: Der Beschluss ist ein wichtiges Signal an Bürger und Bürgerinnen sowie Wirtschaft heute in die richtigen und nachhaltigen Maßnahmen zu investieren. „Als Schlüsselindustrie für den Klimaschutz müssten jetzt die erneuerbaren Technologien und so die Energiewende in allen Sektoren vorangebracht werden. Wichtig ist nun zunächst, dass dieser Beschluss auch in der Schlussabstimmung heute Abend zum gesamten Bericht zum Klimagesetz Bestand hat“, forderte Dr. Simone Peter vom Bundesverband Erneuerbare Energien e.V.

(Die Pressemitteilung des BEE lesen Sie hier.)

 

 

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