BEE Forderung stützt sich auf Agora Studie

Immer wieder hat der BEE darauf hingewiesen, dass die Ausbaupfade für das 65-Prozent-Ziel im Jahr 2030 und das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 nicht ausreichen. Die Aogra Studie "Klimaneutrales Deutschland" stüzt die Forderung des BEE.

Im Oktober diesen Jahres hat Agora Energiewende eine Studie veröffentlicht, die vom Öko-Institut und dem Wuppertal Institut erstellt wurde. Die Institute zeigen darin ein machbares Szenario für ein klimaneutrales Deutschland auf. Klimaneutralität 2050 und ein neues deutsches Zwischenziel von minus 65 Prozent Treibhausgase bis 2030 sind machbar, brauchen aber eine komplett andere Gangart in der Klimapolitik, so Agora Energiewende. (Zusammenfassung der Studie hier)

Der BEE greift die Aussagen der Studie auf und stützt seine Forderungen darauf. Schopn lange fordert der BEE, die Ausbaupfade hin zur Klimaneutralität konsequenter und intensiver anzugehen: „Flexibel betriebene Sektorentechnologien wie Wärmepumpen und grüne Wasserstoff-Elektrolyseure müssen von Umlagen und Steuern befreit, die Marktbedingungen für Erneuerbare Energien fair gestaltet und die für 2030 erwarteten Strommengen im EEG so angepasst werden, dass die Erneuerbaren Energien ihre Aufgabe zur Erreichung der Klimaziele erfüllen können. Werden die nationalen Klimaziele entsprechend höherer EU-Klimaziele nach oben angepasst, müssen auch die Erneuerbaren Ausbauziele angepasst werden. Für 2030 bedeutet das ein Ziel von 80 statt 65 Prozent Erneuerbarer Energien im Stromsektor und entsprechend höhere Ausbaumengen“, so Dr. Simone Peter.

(Hier geht es zur vollständigen Mitteilung des BEE)

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