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Referenzobjekte

Berliner Schwimmhalle setzt seit 2012 auf Abwasserwärme

Beschreibung

Die Sport- und Lehrschwimmhalle am Sachsendamm in Berlin-Schöneberg nutzt seit 2012 Abwasser als Wärmequelle für die Wärmeversorgung des Gebäudes. Hierfür wurde in einem Mischwasserkanal vor der Schwimmhalle auf rund 60 Metern Länge ein Wärmetauscher installiert, der dem Abwasser ein bis zwei Grad Wärme entzieht. Das durch Dusch-, Bade- und Spülwasser auf durchschnittlich 15 °C erwärmte Abwasser dient als Energiequelle für eine Wärmepumpe, die daraus eine Nutztemperatur von rund 50 °C erzeugt. Die Anlage erreicht eine Heizleistung von bis zu 167 kW und zeigt, wie sich kommunale Gebäude mithilfe von Abwasserwärmenutzung effizient und langfristig mit erneuerbarer Wärme versorgen lassen. Das Projekt wurde als wissenschaftlich begleitetes Pilotvorhaben umgesetzt.

Objektdaten

  • Gebäudetyp:

    Kommunal- oder öffentliches Gebäude

  • beheizte Fläche:

    700 m²

  • Projekttyp:

    Sanierung

  • Baujahr:

    2011

  • Einbaujahr Wärmepumpe:

    2012

  • Nutzung:

    Beckenwassererwärmung

  • Energiekosten:

    20000 EUR / Jahr

  • Kosteneinsparung:

    5000 EUR / Jahr

  • CO₂-Einsparung:

    90.000 kg / Jahr

  • Wärmepumpe:

    Oertli GAWP 40 WW

  • Wärmepumpenart:

    Gas-Sorptions-Wärmepumpe

  • Wärmequelle:

    Abwasserwärme

  • Heizleistung:

    168

  • Kühlleistung:

    4x 40 kW

  • Jahresarbeitszahl:

    1,6

  • Hersteller:

    Oertli/Robur

  • Installateur:

    Delta Therm Berlin/ST Gebäudetechnik

  • Planung:

    IB Lang