Internationale Energieagentur ruft zum Ausbau der Erneuerbaren Energien auf – sie schaffen Jobs, sind wettbewerbsfähig, krisenfest und zukunftstauglich

Der heute von der Internationalen Energieagentur IEA vorgestellte Report „Global Energy Review 2020“ kommt einem Paradigmenwechsel gleich. Noch nie hat die IEA mit solcher Dringlichkeit und Verve den Ausbau der Erneuerbaren Energien und anderer Zukunftstechnologien empfohlen.

 

Mit eindringlichen Worten ruft der aktuelle Bericht der Internationalen Energieagentur IEA „Global Energy Review 2020“. Zukunftstechnologien und Erneuerbare Energien seien, ein unverzichtbarer Baustein für das Überleben der Menschheit und eine intakte Natur. Alle Regierungen der Welt sollten sich dafür einsetzen, ihre Investitionen zur Effizienz, in die Forschung von Batterien und Wasserstofftechnologien zu investieren.

Seit dem Zweiten Weltkrieg und der Wirtschaftskrise 2008 stehen Deutschland und viele andere europäische und nicht-europäische Gesellschaften vor großen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen. Positive Nachrichten kommen jedoch aus dem Stromsektor: Die Erneuerbaren Energien wachsen stetig an, Strom aus Wind und Sonne können ihren Vorsprung gegenüber Kohle und Erdgas ausbauen, so der Bericht. Jedoch gäbe es noch Potenzial, das es zu bergen gilt: „Hier muss global nachgebessert werden, denn auch der Wärme-, Mobilitäts- und Industriesektor muss perspektivisch vollständig mit Erneuerbaren Energien versorgt werden“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE).

Außerdem unterstreicht Peter die normative Stellungnahme der IEA: „Es ist richtig, dass die IEA die Regierungen ermahnt, aus den Erfahrungen früherer Krisen zu lernen, und nicht länger auf fossile Energieträger zu setzen, sondern saubere Energietechnologien in den Mittelpunkt ihrer Pläne zur wirtschaftlichen Erholung zu stellen. Die IEA bekräftigt, dass Investitionen in diesen Bereichen Arbeitsplätze schaffen, die Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen und die Welt in Richtung einer widerstandsfähigeren und saubereren Energiezukunft lenken können.“

Link zur Studie

(Den Originaltext finden Sie hier)

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