Bundesrat fordert stärkeren Ausbau der Erdwärmenutzung

Der Bundesverband Geothermie begrüßt die Forderung des Bundesrats und legt Vorschläge für einen zügigen Ausbau der Geothermie vor, diese könne auch die Konjunktur beleben.

Der Bundesrat betont in seiner Stellungnahme (Drucksache 51/20) die zentrale Bedeutung der Geothermie als Ersatz für mit Kohle oder anderen fossilen Energieträgern betriebene Wärmenetze. Das meldet der Bundesverband Geothermie (BVG) e.V. Mit Hilfe der Erdwärmenutzung können die Treibhausgasemissionen bei der Bereitstellung von netzgebundener Wärme deutlich gesenkt werden. Zudem besteht die Möglichkeit der emissionsfreien und grundlastfähigen Stromproduktion.

Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie erklärt: „Die vorgeschlagenen Maßnahmen von Bundesrat und Bundesverband Geothermie können als Teil eines Konjunkturpakets Multiplikator-Wirkung sowohl gesamtvolkswirtschaftlich als auch für den Klimaschutz entfalten. Das Potenzial der Erdwärme unter unseren Füßen ist immens. Um dieses Potential stärker zu nutzen, muss die Geothermie deutlich ausgebaut werden. Die Nutzung von Oberflächennaher und Tiefer Geothermie ist grundsätzlich im gesamten Bundesgebiet möglich." So Knapek. Und weiter: "Die Oberflächennahe Geothermie könnte zudem bis zu 50 % der benötigten Wärme beitragen, wie eine Potenzialstudie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen zeigt.“

Zur Meldung des Bundesverbands Geothermie

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