Zweite „Industrial Heat Auction“ von der EU bestätigt

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Die Initiative soll unter anderem industrielle Wärmepumpenprojekte als Schlüsseltechnologie für Europas Energiewende und strategische Unabhängigkeit stärken.

Die EU-„Industrial Heat Auction“ startet nach dem erfolgreichen Pilotstart im Jahr 2025 im Jahr 2026 in ihre zweite Runde. Die Initiative wurde letztes Jahr als Förderprogramm im Umfang von 1 Milliarde Euro eingeführt, um die Dekarbonisierung industrieller Prozesswärme zu beschleunigen. Finanziert wird sie durch Einnahmen aus dem EU-Emissionshandelssystem. 

Nach der Ankündigung sprach sich die European Heat Pump Association (EHPA) dafür aus, die „Industrial Heat Auction“ zu einem dauerhaften Programm zu machen, und veröffentlichte mehrere Empfehlungen zur Verbesserung des Verfahrens. Dazu zählen eine frühere Veröffentlichung der Teilnahmebedingungen, die Senkung der aktuellen Mindestschwelle auf unter 3 MW sowie eine Vereinfachung des Bewerbungsprozesses. 

EHPA-Politikdirektorin Jozefien Vanbecelaere kommentiert: „Die heutige Ankündigung zeigt, dass die Europäische Kommission industrielle Wärmepumpen als strategische saubere Technologie für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Dekarbonisierung anerkennt. Der nächste Schritt besteht darin, das Programm einfacher, planbarer und für eine größere Bandbreite industrieller Projekte zugänglich zu machen.“
 
Weitere Informationen in der Pressemitteilung der EHPA: EU confirms second Industrial Heat Auction after industry call - European Heat Pump Association 

Zwei Hände schütteln sich vor einem unscharfen Hintergrund mit der Flagge der Europäischen Union. Die Geste symbolisiert Zusammenarbeit und Einigung.