dena Gebäudereport: Wärmepumpe gewinnt an Bedeutung
Der dena-Gebäudereport 2026 zeigt eine wachsende Bedeutung der Wärmepumpe in verschiedenen Gebäudesegmenten. Bei den 2024 fertiggestellten Wohngebäuden lag ihr Anteil bei 69,4 Prozent und damit 4,4 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Bei den genehmigten Wohngebäuden waren bereits 81 Prozent mit einer Wärmepumpe geplant.
Auch bei Nichtwohngebäuden setzte sich die Entwicklung fort. 39,7 Prozent der 2024 fertiggestellten Gebäude wurden mit einer Wärmepumpe beheizt. Damit war sie dort die am häufigsten eingesetzte Heizungsart. Der Gasanteil sank gleichzeitig auf 24,1 Prozent.
Im Bestand war der Heizungsmarkt 2024 insgesamt deutlich rückläufig. Dennoch entfiel der überwiegende Teil der verkauften Heizungs-Wärmepumpen auf die Sanierung: Von insgesamt 193.000 Anlagen wurden 71 Prozent im Zuge von Sanierungen eingebaut. Auch bei der Förderung spielte die Technologie eine zentrale Rolle: 76,2 Prozent der 2024 über die BEG-Einzelmaßnahmen geförderten Wärmeerzeuger waren Wärmepumpen.
Die Daten zeigen damit, dass Wärmepumpen nicht nur den Neubau prägen, sondern auch im bestehenden Gebäudebestand eine wichtige Rolle beim Heizungstausch spielen.
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