BDEW zum Netzentwicklungsplan

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Die Bundesnetzagentur hat den Netzentwicklungsplan Strom 2023-2037/2045 bestätigt. Dieser legt den vordringlichen Ausbaubedarf im Stromübertragungsnetz fest.

„Dieser Netzentwicklungsplan zeigt erstmals, welches Stromnetz wir brauchen, um die Energiewende zu vollenden. Wir haben alle vorgeschlagenen Projekte sorgfältig geprüft. Für ein klimaneutrales Stromsystem brauchen wir bis 2045 in erheblichem Umfang zusätzliche Stromleitungen“, erklärt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, begrüßt die Veröffentlichung des Netzentwicklungsplans, äßert aber auch Kritik.

Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Bundesnetzagentur den EK-Zinssatz in dem von deutlich gestiegenen Zinsen geprägten Umfeld lediglich für neue Investitionen angehoben hat, der Zinssatz für Bestandsanlagen jedoch zu Jahresbeginn 2024 um 25 Prozent gesunken ist, wie sie es 2021 festgelegt hatte.

„Dieses Vorgehen irritiert nicht nur den Kapitalmarkt, es schränkt auch den finanziellen Handlungsspielraum der Netzbetreiber ein, da Neuinvestitionen auch aus den Erträgen aus dem investierten Eigenkapital bestritten werden", so Andreae.

Hier geht es zu Pressemitteilung des BDEW.

 

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