Die Digitalisierung von Bauprozessen fest im Blick

Die Digitalisierung von Bauprozessen fest im Blick

07. August 2017

Bei der Einführung von BIM soll die VDI 3805 als Grundlage für den Austausch der TGA-Herstellerdaten genutzt werden, fordern der BWP und weitere Verbände der Gebäudetechnik.

Die Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) dient der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden durch Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst.

Die Digitalisierung bietet auch im Gebäudebereich viele Chancen. Als Vorteile der BIM-Methode werden  vor allem Qualität, Aktualität, Transparenz von Projektinformationen gesehen. Sie führt zu höherer Sicherheit hinsichtlich Kosten, Terminen und Nachhaltigkeit in der Projektabwicklung.

Mit dem Datenformat der VDI 3805 wird der Datenaustausch für Anlagen der Heiz-, Raumluft- und Sanitärtechnik in Deutschland geregelt. Diese standardisierten Schnittstellen haben für TGA-Hersteller den Vorteil, dass nur ein Datenformat gepflegt werden muss, was den Aufwand erheblich minimiert.

Der BWP schloss sich daher einer Initiative des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) sowie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) an, die VDI 3805 als entsprechende Grundlage anzuerkennen.  

Weitere Informationen finden sie in der gemeinsamen Stellungnahme.

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