Glossar

Absorber
Solarkollektoren wandeln die einfallende Sonnenwärme in nutzbare Wärmeenergie um. Klicken für mehr Infos

Solarkollektoren wandeln die einfallende Sonnenwärme in nutzbare Wärmeenergie um. Der Absorber überträgt diese an das Wärmeübertragermedium (Sole), die durch eine auf der Absorberfläche aufgelötete Rohrschlange fließt. So bereitet die kostenlose Sonnenenergie warmes Wasser zum Nulltarif.

Aerothermie
Aerothermie ist die in der Umgebungsluft gespeicherte Wärmeenergie. Diese stammt vor allem von der Sonne, die durch ihre Strahlung Luft und Erdoberfläche erhitzt. Klicken für mehr Infos

Aerothermie ist die in der Umgebungsluft gespeicherte Wärmeenergie. Diese stammt vor allem von der Sonne, die durch ihre Strahlung Luft und Erdoberfläche erhitzt. Aerothermie kann durch einen Luft-Wärmepumpe zur Gebäudebeheizung oder Wassererwärmung verwendet werden.

Antriebsenergie
Antriebsenergie bezeichnet die Energie, die benötigt wird, um ein technisches Gerät zu betrieben. Wärmepumpen benötigen Antriebsenergie in der Regel in Form elektrischen Stroms, einige Modelle nutzen auch Gas. Klicken für mehr Infos

Antriebsenergie bezeichnet die Energie, die benötigt wird, um ein technisches Gerät zu betrieben. Wärmepumpen benötigen Antriebsenergie in der Regel in Form elektrischen Stroms, einige Modelle nutzen auch Gas. Wärmepumpen stellen ein Vielfaches der eingesetzten Antriebsenergie in Form von nutzbarer Wärme bereit.

Bivalent
In einem bivalenten Heizsystem produzieren zwei Wärmeerzeuger die zur Raumheizung bzw. Warmwasserbereitung benötigte Wärmeenergie.Klicken für mehr Infos

In einem bivalenten Heizsystem produzieren zwei Wärmeerzeuger die zur Raumheizung bzw. Warmwasserbereitung benötigte Wärmeenergie. Ein Beispiel ist die Kombination eines Gas-Brennwertgeräts mit einer Wärmepumpen-Anlage.

COP-Wert
Der COP-Wert (Coefficient of Performance), auch Leistungszahl, ist eine Kennzahl für die Effizienz einer Wärmepumpe. Klicken für mehr Infos

Der COP-Wert (Coefficient of Performance), auch Leistungszahl, ist eine Kennzahl für die Effizienz einer Wärmepumpe. Er beschreibt das Verhältnis zwischen eingesetzter Leistung zur damit erzeugten Wärme bzw. Kälte an einem bestimmten Lastpunkt, in der Regel bei Volllast. Da der COP-Wert im Labor unter Normbedingungen bestimmt wird, kann er nicht ohne weiteres auf die Effizienz einer bestimmten Wärmepumpen-Anlage übertragen werden.

Drossel
Die Drossel, auch Expansionsventil, ist ein Bauteil, in dem der Druck, unter dem eine eingeleitete Flüssigkeit steht, reduziert wird.

Die Drossel, auch Expansionsventil, ist ein Bauteil, in dem der Druck, unter dem eine eingeleitete Flüssigkeit steht, reduziert wird.

Dämmung
Dämmung, genauer Wärmedämmung, ist eine bautechnische Maßnahme, die verhindern soll, dass das Gebäude Wärme über die Wände oder das Dach, an die Umgebung abgibt. Klicken für mehr Infos

Dämmung, genauer Wärmedämmung, ist eine bautechnische Maßnahme, die verhindern soll, dass das Gebäude Wärme über die Wände oder das Dach, an die Umgebung abgibt. Ziel der Maßnahme ist es also, dass die im Gebäude befindliche Wärme im Gebäude bleibt und so der Heizbedarf sinkt. Zur Dämmung von Gebäuden werden Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit eingesetzt.

EE
Regenerative Energien bilden in der heutigen Zeit eine vernünftige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Klicken für mehr Infos

Regenerative Energien bilden in der heutigen Zeit eine vernünftige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Neben Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse zählen zu den regenerativen Energiequellen auch die in Erdboden, Luft und Wasser gespeicherte Wärme (Geothermie, Aerothermie und Hydrothermie). Damit ist die Wärmepumpe ein Paradebeispiel für die effiziente Nutzung von erneuerbarer und kostenloser Energie aus der Umwelt.

EHPA
Das Kürzel EHPA steht für European Heat Pump Association, Die EHPA ist der EU-weite Dachverband der europäischen Wärmepumpen-Branche.

Das Kürzel EHPA steht für European Heat Pump Association, Die EHPA ist der EU-weite Dachverband der europäischen Wärmepumpen-Branche.

Eisspeicher
Ein Eisspeicher ist eine mit Wasser gefüllte Betonzisterne. Das darin enthaltene Wasser dient als Wärmequelle für eine Wärmepumpe und erstarrt, sobald seine Temperatur auf den Gefrierpunkt sinkt – darum Eisspeicher. Klicken für mehr Infos

Ein Eisspeicher ist eine mit Wasser gefüllte Betonzisterne. Das darin enthaltene Wasser dient als Wärmequelle für eine Wärmepumpe und erstarrt, sobald seine Temperatur auf den Gefrierpunkt sinkt – darum Eisspeicher. Bei dem Kristallisationsprozess – dem Übergang vom Aggregatzustand flüssig zu fest – wird zusätzliche Energie frei, die ebenfalls genutzt wird. Das Wärmereservoir wird über Erdwärme und/oder Solarthermie kontinuierlich wieder aufgefüllt.

Emissionen
Der Begriff Emissionen bezeichnet Störfaktoren, die in die Umwelt abgegeben werden. Unterschieden wird dabei zwischen natürlichen Emissionen, wie z.B. Fäulnisgasen, und anthropogenen, also vom Menschen hervorgerufenen … Klicken für mehr Infos

Der Begriff Emissionen bezeichnet Störfaktoren, die in die Umwelt abgegeben werden. Unterschieden wird dabei zwischen natürlichen Emissionen, wie z.B. Fäulnisgasen, und anthropogenen, also vom Menschen hervorgerufenen, Emissionen. Zu letzteren zählt u.a. der Ausstoß von Treibhausgasen, die z.B. bei der Verbrennung von Öl oder Kohle anfallen. Eines der wichtigsten Ziele der deutschen, europäischen sowie internationalen Klima- und Umweltpolitik ist es, diese anthropogenen Emissionen zu reduzieren und langfristig möglichst ganz zu vermeiden.

Endenergie
Endenergie bezeichnet in der Energiewirtschaft die Energie, die dem Verbraucher in Form von Strom oder Wärme zur Verfügung steht. Klicken für mehr Infos

Endenergie bezeichnet in der Energiewirtschaft die Energie, die dem Verbraucher in Form von Strom oder Wärme zur Verfügung steht. Sie ist also die Energiemenge, die nach dem Abzug von Umwandlungs- und Transportverlusten von der Primärenergie zur Nutzung zur Verfügung steht. Die Endenergie ist daher immer geringer als die Primärenergie.

Energie
Energie ist eine physikalische Größe und ist die Grundvoraussetzung für eine Vielzahl physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse. Im Allgemeinen wird Energie definiert als Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Klicken für mehr Infos

Energie ist eine physikalische Größe und ist die Grundvoraussetzung für eine Vielzahl physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse. Im Allgemeinen wird Energie definiert als Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Sie kommt in verschiedenen Formen vor (kinetisch, chemisch, thermisch, elektrisch etc.), die sich ineinander umwandeln lassen. Zum Beispiel wandelt ein Feuer chemische in thermische Energie um. Eine Ausnahme bildet thermische Energie, die sich nicht unbegrenzt in andere Formen umwandeln lässt. Bei Umwandlungsprozessen geht in der Regel ein Teil der Energie verloren.

Entlüfter
In Heizwasser- und Solarkreisläufen kann sich im Leitungssystem Luft ansammeln, die den Flüssigkeitsumlauf behindert oder ganz unterbricht. Klicken für mehr Infos

In Heizwasser- und Solarkreisläufen kann sich im Leitungssystem Luft ansammeln, die den Flüssigkeitsumlauf behindert oder ganz unterbricht. Um die Luft aus dem geschlossenen Leitungssystem abzuführen, werden Entlüfter installiert. Diese sind bei Heizungsanlagen im Bereich des Wärmeerzeugers, bei Solaranlagen am höchsten Punkt, angeordnet. Bei Heizungsanlagen macht sich Luft durch gluckernde Geräusche bemerkbar; Abhilfe schafft das Entlüften des höchst gelegenen Heizkörpers. Für Solaranlagen werden immer häufiger automatische Entlüfter im Bereich der Kellerinstallation eingesetzt.

Erdkollektor
Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme nahe der Erdoberfläche werden horizontale Erdkollektoren verlegt. Klicken für mehr Infos

Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme nahe der Erdoberfläche werden horizontale Erdkollektoren verlegt. Dazu wird eine Fläche benötigt, die etwa 1,5 bis 2 Mal so groß ist wie die zu beheizende Fläche und die nicht überbaut werden kann. Auf dieser Fläche werden in ca. 1,5 bis 2 Meter Tiefe die Kollektor-Schläuche verlegt. Mit der gewonnenen Wärme wird eine erdgekoppelte Wärmepumpe versorgt, welche die aus dem Kollektorkreislauf vorgewärmte Sole (Wasser-Frostschutz-Gemisch) auf das benötigte Temperaturniveau für Heizung und Warmwasserbereitung hebt. Ein Erdkollektor ist eine mögliche Wärmequelle für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. 

Erdwärme
Geothermie, auch Erdwärme, ist die im oberen, zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Diese Wärme kann durch verschiedene Prozesse zur Energiegewinnung genutzt werden. Klicken für mehr Infos

Geothermie, auch Erdwärme, ist die im oberen, zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Diese Wärme kann durch verschiedene Prozesse zur Energiegewinnung genutzt werden. Die oberflächennahe Geothermie ist in bis zu 400m Tiefe zu finden. Diese kann z.B. durch Erdwärmepumpen nutzbar gemacht werden, v.a. zur Gewinnung von Heizenergie. Tiefengeothermie, in 400 bis mehrere tausend Meter Tiefe, wird sowohl zur Gewinnung von elektrischem Strom als auch von Heizenergie genutzt. 

Erdwärmesonde
Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme aus dem Erdreich werden Erdwärmesonden in senkrechte Erdbohrungen gesetzt. Dazu wird ca. 30 bis 100 m tief säulenförmig gebohrt. Klicken für mehr Infos

Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme aus dem Erdreich werden Erdwärmesonden in senkrechte Erdbohrungen gesetzt. Dazu wird ca. 30 bis 100 m tief säulenförmig gebohrt. In diese Bohrung wird eine Erdwärmesonde eingelassen und durch gut wärmeleitende Spezialbaustoffe mit dem Erdreich verbunden. Mit der gewonnenen Wärme wird eine erdgekoppelte Wärmepumpe versorgt, welche die aus dem Erdsondenkreislauf vorgewärmte Sole (Wasser-Frostschutz-Gemisch) auf das benötigte Temperaturniveau für Heizung und Warmwasserbereitung hebt. Speichersonden können auch mit reinem Wasser betrieben werden, sie verzichten also auf das Glykol. Eine Erdwärmesonde ist eine mögliche Wärmequelle für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. 

Erdwärmetauscher
Die weitgehend konstante Temperatur unterhalb der Geländeoberfläche ermöglicht es, Luft vorzutemperieren, um Energie zu sparen. Die angesaugte Außenluft für eine zentrale Lüftungsanlage … Klicken für mehr Infos

Die weitgehend konstante Temperatur unterhalb der Geländeoberfläche ermöglicht es, Luft vorzutemperieren, um Energie zu sparen. Die angesaugte Außenluft für eine zentrale Lüftungsanlage kann über einen im Erdreich eingebauten Wärmetauscher je nach Jahreszeit vorgewärmt bzw. vorgekühlt werden. Im Winter strömt so die Außenluft vorgewärmt zum Lüftungsgerät, dessen Wärmetauscher damit gleichzeitig vor dem Vereisen geschützt wird. Im Sommer wird die Temperatur der Außenluft durch den Erdwärmetauscher abgesenkt, wodurch ein angenehmer Kühleffekt im Wohnraum entsteht. Als Material für Erdwärmetauscher kommen nur witterungsbeständige, ungiftige und korrosionsbeständige Werkstoffe mit glatter Rohrinnenwand in Betracht.

Erneuerbare Energien
Regenerative Energien bilden in der heutigen Zeit eine vernünftige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Klicken für mehr Infos

Regenerative/ Erneuerbare Energien bilden in der heutigen Zeit eine vernünftige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Neben Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse zählen zu den regenerativen Energiequellen auch die in Erdboden, Luft und Wasser gespeicherte Wärme (Geothermie, Aerothermie und Hydrothermie). Damit ist die Wärmepumpe ein Paradebeispiel für die effiziente Nutzung von erneuerbarer und kostenloser Energie aus der Umwelt.

European Heat Pump Organisation
Das Kürzel EHPA steht für European Heat Pump Association, Die EHPA ist der EU-weite Dachverband der europäischen Wärmepumpen-Branche.

Das Kürzel EHPA steht für European Heat Pump Association, Die EHPA ist der EU-weite Dachverband der europäischen Wärmepumpen-Branche.

Flächenheizungen
Flächenheizungen sind Systeme, die die Wärme über einzelne Bauteile eines Gebäudes abgeben, z.B. über den Fußboden, die Wände, die Decken oder andere Bauteile (z.B. Betonkerne). Klicken für mehr Infos

Flächenheizungen sind Systeme, die die Wärme über einzelne Bauteile eines Gebäudes abgeben, z.B. über den Fußboden, die Wände, die Decken oder andere Bauteile (z.B. Betonkerne). Sie gehören zu den so genannten Niedertemperatursystemen: Sie benötigen nur eine sehr geringe Vorlauftemperatur, da sie die Wärme über eine vergleichsweise große Fläche abgeben. Sie eignen sich daher besonders für die Kombination mit effizienten Wärmepumpen.

Geothermie
Geothermie, auch Erdwärme, ist die im oberen, zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Diese Wärme kann durch verschiedene Prozesse zur Energiegewinnung genutzt werden. Klicken für mehr Infos

Geothermie, auch Erdwärme, ist die im oberen, zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Diese Wärme kann durch verschiedene Prozesse zur Energiegewinnung genutzt werden. Die oberflächennahe Geothermie ist in bis zu 400m Tiefe zu finden. Diese kann z.B. durch Erdwärmepumpen nutzbar gemacht werden, v.a. zur Gewinnung von Heizenergie. Tiefengeothermie, in 400 bis mehrere tausend Meter Tiefe, wird sowohl zur Gewinnung von elektrischem Strom als auch von Heizenergie genutzt. 

Grundwasser

Grundwasser ist Wasser, das sich unterhalb der Erdoberfläche im Boden oder an unterirdischen Gesteinskörpern sammelt. Es stammt vorwiegend aus Niederschlägen, die im Boden versickern. Durch seine relativ konstante Temperatur eignet sich Grundwasser als Wärmequelle für eine Wärmepumpe, die durch Brunnen erschlossen werden kann.

Heizkurve
Die Heizkurve ist ein Hilfsmittel der Heizungstechnik. Sie stellt in der Heizungsanlage einen Zusammenhang zwischen der Außentemperatur und der Vorlauftemperatur her. Klicken für mehr Infos

Die Heizkurve ist ein Hilfsmittel der Heizungstechnik. Sie stellt in der Heizungsanlage einen Zusammenhang zwischen der Außentemperatur und der Vorlauftemperatur her. Ziel ist es, die Raumtemperaturen auch bei schwankenden Außentemperaturen auf dem gewünschten Niveau zu halten. Die Heizkurve kann meinst amRegler der Wärmepumpe eingestellt werden, der die entsprechenden Anpassungen automatisch vornimmt.

Heizkörper
Der Begriff Heizkörper bezeichnet eine Vielzahl technischer Geräte. In der Regel bezieht er sich auf die Komponenten einer Heizungsanlage, die die erzeugte Wärme an die Umgebung abgeben und so die Räume beheizen.

Der Begriff Heizkörper bezeichnet eine Vielzahl technischer Geräte. In der Regel bezieht er sich auf die Komponenten einer Heizungsanlage, die die erzeugte Wärme an die Umgebung abgeben und so die Räume beheizen. Im Heizkörper zirkuliert zu diesem Zweck meist erwärmtes Wasser.

Heizungspufferspeicher
Ein Pufferspeicher ist in der Heiztechnik ein mit Wasser gefüllter Speicher. Wärmepumpen benötigen für den einwandfreien Betrieb eine Mindest-Durchflussmenge an Heizungswasser. Klicken für mehr Infos

Ein Pufferspeicher, ist in der Heiztechnik ein mit Wasser gefüllter Speicher. Wärmepumpen benötigen für den einwandfreien Betrieb eine Mindest-Durchflussmenge an Heizungswasser. Daher empfiehlt sich der Einbau eines Pufferspeichers. Pufferspeicher dienen zur hydraulischen Entkopplung der Volumenströme im Wärmepumpen- und Heizkreis. Pufferspeicher mit entsprechend großen Volumen erhöhen die Flexibilität der Wärmepumpe: Durch die thermisch gespeicherte Energie kann die Wärmepumpe je nach Stromangebot flexibel zu- oder abgeschaltet werden, um z.B. die schwankende Erzeugung auszugleichen und das Stromnetz zu stabilisieren.

Hydraulischer Abgleich
Der hydraulischer Abgleich ist ein Verfahren aus der Heiz- und Klimatechnik, mit dem sichergestellt werden soll, dass Wärme gleichmäßig und abgestimmt auf die gewünschten Raumtemperaturen im Gebäude verteilt wird. Klicken für mehr Infos

Der hydraulischer Abgleich ist ein Verfahren aus der Heiz- und Klimatechnik, mit dem sichergestellt werden soll, dass Wärme gleichmäßig und abgestimmt auf die gewünschten Raumtemperaturen im Gebäude verteilt wird. Damit wird verhindert, dass manche Räume überheizen, während gleichzeitig andere unterkühlen. Das Verfahren erhöht die Gesamteffizienz der Heizungsanlage und führt in der Regel zu erheblichen Kosteneinsparungen.

Hydrothermie
Hydrothermie bezeichnet die im Wasser gespeicherte Wärme. Diese stammt hauptsächlich von der Sonne oder aus dem Erdboden und kann durch eine Wasser-Wärmepumpe genutzt werden.

Hydrothermie bezeichnet die im Wasser gespeicherte Wärme. Diese stammt hauptsächlich von der Sonne oder aus dem Erdboden und kann durch eine Wasser-Wärmepumpe genutzt werden.

Jahresarbeitszahl (JAZ)
Die JAZ ist eine Kennzahl für die Effizienz einer Wärmepumpen-Anlage. Sie gibt an, in welchem Verhältnis die zum Betrieb der Wärmepumpe eingesetzte elektrische Energie und die von ihr erzeugte thermische Energie … Klicken für mehr Infos

Die JAZ ist eine Kennzahl für die Effizienz einer Wärmepumpen-Anlage. Sie gibt an, in welchem Verhältnis die zum Betrieb der Wärmepumpe eingesetzte elektrische Energie und die von ihr erzeugte thermische Energie über das Jahr gerechnet stehen. Die JAZ bezieht damit auch Temperaturschwankungen der jeweiligen Wärmequelle im Jahresverlauf sowie die elektrische Energie für die so genannten Nebenantriebe, z.B. Ventilatoren, mit ein.

JAZ
Die JAZ ist eine Kennzahl für die Effizienz einer Wärmepumpen-Anlage. Sie gibt an, in welchem Verhältnis die zum Betrieb der Wärmepumpe eingesetzte elektrische Energie und die von ihr erzeugte thermische Energie … Klicken für mehr Infos

Die JAZ ist eine Kennzahl für die Effizienz einer Wärmepumpen-Anlage. Sie gibt an, in welchem Verhältnis die zum Betrieb der Wärmepumpe eingesetzte elektrische Energie und die von ihr erzeugte thermische Energie über das Jahr gerechnet stehen. Die JAZ bezieht damit auch Temperaturschwankungen der jeweiligen Wärmequelle im Jahresverlauf sowie die elektrische Energie für die so genannten Nebenantriebe, z.B. Ventilatoren, mit ein.

Joule-Thomson-Effekt
Der Joule-Thomse-Effekt beschreibt ein physikalisches Phänomen, bei dem ein Gas durch Druckänderung seine Temperatur ändert, ohne dass ihm zusätzliche Wärmeenergie zugeführt wird. Klicken für mehr Infos

Der Joule-Thomse-Effekt beschreibt ein physikalisches Phänomen, bei dem ein Gas durch Druckänderung seine Temperatur ändert, ohne dass ihm zusätzliche Wärmeenergie zugeführt wird. Wird ein strömendes Gas gedrosselt, also der Druck vermindert, so dehnt es sich aus und seine Temperatur sinkt. Umgekehrt steigt seine Temperatur bei Kompression. Diesen Effekt macht sich eine Wärmepumpe zunutze, um über einen Verdichter die Temperatur des gasförmigen Arbeitsmittels zu erhöhen.

Klimawandel
Der Klimawandel, auch globale Erwärmung, ist ein weltweiter Prozess, der den kontinuierlichen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperaturen beschreibt. Klicken für mehr Infos

Der Klimawandel, auch globale Erwärmung, ist ein weltweiter Prozess, der den kontinuierlichen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperaturen beschreibt. In der Wissenschaft ist man sich weitgehend einig, dass es sich um einen anthropogenen, also vom Menschen verursachten, Prozess handelt. Hauptverantwortlich ist der Ausstoß sogenannter Treibhausgase, die z.B. bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen. Die Folgen des Klimawandels werden in ökologischer, ökonomischer, sozialer und politischer Hinsicht gravierend sein. Unmittelbare Folgen sind z.B. Wüstenbildung und Ansteigen des Meeresspiegels. Um diese Folgen zu vermeiden hat die internationale Klimapolitik das Ziel ausgegeben, die globale Erwärmung auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Temperaturniveau zu begrenzen. Als Konsequenz daraus haben sich Deutschland und die EU zu einem langfristigen Umbau ihrer Energieversorgung entschlossen.

Konduktion
Die Wärmeleitfähigkeit, auch Konduktion, ist eine stoffspezifische Größe. Sie beschreibt die Fähigkeit einer Substanz, thermische Energie entlang eines Temperaturgefälles über eine räumliche Distanz zu transportieren … Klicken für mehr Infos

Die Wärmeleitfähigkeit, auch Konduktion, ist eine stoffspezifische Größe. Sie beschreibt die Fähigkeit einer Substanz, thermische Energie entlang eines Temperaturgefälles über eine räumliche Distanz zu transportieren und ist von der Temperatur der Substanz abhängig. Stoffe, die eine geringe Wärmeleitfähigkeit haben, z.B. Polysterol, kommen in der Bautechnik als Dämmstoffe zum Einsatz.

kontrollierte Wohnungslüftung

Kontrollierte Wohnungslüftung ist ein System, das den Luftaustausch in Gebäuden regelt. Ein solches System kann z.B. dem Schallschutz oder der Ausfilterung von Schadstoffen dienen. Ebenfalls kann es die Energieeffizienz des Gebäudes erhöhen, indem die Wärme der Abluft zur Beheizung der Zuluft verwendet wird.

Kristallisationswärme
Kristallisationswärme ist die Menge an thermischer Energie, die eine Substanz während des Aggregatswechsels von flüssig zu fest an die Umgebung abgibt. Während dieses Prozesses ändert die Substanz ihre Temperatur nicht. Klicken für mehr Infos

Kristallisationswärme ist die Menge an thermischer Energie, die eine Substanz während des Aggregatswechsels von flüssig zu fest an die Umgebung abgibt. Während dieses Prozesses ändert die Substanz ihre Temperatur nicht. Mit der Kristallisationswärme, die eine bestimmte Menge Wasser während des Gefrierens abgibt, könnte man dieselbe Menge Wasser von 0 auf 80°C erhöhen. Dieses Phänomen nutzt beispielsweise ein Eisspeicher . 

Kältemittel
Kältemittel sind chemische Substanzen, die bereits bei niedrigen Temperaturen verdampfen und so zur Übertragung von Wärmeenergie genutzt werden können. Klicken für mehr Infos

Kältemittel sind chemische Substanzen, die bereits bei niedrigen Temperaturen verdampfen und so zur Übertragung von Wärmeenergie genutzt werden können. Früher wurden in der Regel so genannte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) eingesetzt. Sie wurden wegen ihrer schädlichen Wirkung auf die Ozonschicht 1995 verboten. Heutzutage kommen als synthetische Kältemittel vor allem F-Gase (Fluorkohlenwassertoffe) zum Einsatz. Da diese jedoch ein Treibhauspotential haben, ist ihr Einsatz in der EU durch die so genannte F-Gas-Verordnung stark reglementiert. Kältemittel ohne Treibhauspotential sind z.B. Ammoniak oder Kohlendioxid.

Monoenergetisch
Zur Wärmeerzeugung wird bei monoenergetischer Betriebsweise nur eine Energieart eingesetzt. Dies ist etwa bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe mit zusätzlichem Heizstab der Fall: Hier wird nur eine Energieart, Strom, genutzt. Klicken für mehr Infos

Zur Wärmeerzeugung wird bei monoenergetischer Betriebsweise nur eine Energieart eingesetzt. Dies ist etwa bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe mit zusätzlichem Heizstab der Fall: Hier wird nur eine Energieart, Strom, genutzt. Bei kühler Witterung ergänzt der eingebaute Heizstab die Heizleistung der Wärmepumpe. Allerdings deckt diese "Ergänzungsheizung" nur einen Bruchteil des gesamten Wärmebedarfs ab (laut eines Fraunhofer-Feldtests weniger als 5 Prozent), so dass das Heizen mit einer monoenergetischen Wärmepumpe energiesparend bleibt.

Monovalent
Zur Wärmeerzeugung wird bei monovalenter Betriebsweise nur ein Heizsystem eingesetzt. Dies ist der Fall, wenn ein Wärmeerzeuger den gesamten Wärmebedarf allein decken kann und wenn keine zusätzliche Heizung eingesetzt wird. Klicken für mehr Infos

Zur Wärmeerzeugung wird bei monovalenter Betriebsweise nur ein Heizsystem eingesetzt. Dies ist der Fall, wenn ein Wärmeerzeuger den gesamten Wärmebedarf allein decken kann und wenn keine zusätzliche Heizung eingesetzt wird. Bestimmte Heizsysteme benötigen die Unterstützung durch einen zweiten Wärmeerzeuger, um so als bivalentes System auch bei sehr kalten Außentemperaturen noch für behagliche Raumtemperaturen sorgen zu können. Die meisten erdgekoppelten Wärmepumpen arbeiten monovalent und benötigen keine zusätzliche Heizung.

Oberflächenverluste
Heizkessel und Speicher strahlen über die Außenfläche Wärme an die Umgebung ab. Diese Wärmeabstrahlung steht nicht als nutzbare Heizwärme zur Verfügung und wird deshalb als Oberflächenverlust bezeichnet. Klicken für mehr Infos

Heizkessel und Speicher strahlen über die Außenfläche Wärme an die Umgebung ab. Diese Wärmeabstrahlung steht nicht als nutzbare Heizwärme zur Verfügung und wird deshalb als Oberflächenverlust bezeichnet. Jedoch wird dadurch der Raum mitbeheizt, in dem das Heizgerät aufgestellt ist. Befindet sich der Wärmeerzeuger oder Speicher innerhalb der gedämmten Gebäudehülle (z.B. im Wohnraumbereich) und nicht im unbeheizten Keller, wirkt sich dies sogar positiv auf die energetische Bewertung nach Energieeinsparverordnung (EnEV) aus.

passive Kühlung

Im Sommer ist die Temperatur, z.B. im Erdboden oder im Grundwasser, niedriger als die Temperatur der Außenluft. Durch einen Wärmetauscher kann dieses Temperaturniveau auf das Wärmeverteilsystem übertragen und so zur Gebäudekühlung genutzt werden. Der Verdichter der Wärmepumpe bleibt dabei inaktiv, darum passive Kühlung.

PEF
Der Primärenergiefaktor fp kennzeichnet das Verhältnis von insgesamt aufgewendeter Primärenergie (Qp) zur Endenergie (QE) beim Nutzer: fp = Qp / QE Der Primärenergiefaktor von Strom … Klicken für mehr Infos

Der Primärenergiefaktor fp kennzeichnet das Verhältnis von insgesamt aufgewendeter Primärenergie (Qp) zur Endenergie (QE) beim Nutzer: fp = Qp / QE Der Primärenergiefaktor von Strom sinkt seit Jahren stark durch die Effizienzsteigerung von Kraftwerken sowie den steigenden Anteil erneuerbaren Stroms. Damit wird eine Wärmepumpe über ihre Lebensdauer sozusagen von alleine immer umweltfreundlicher.

Photovoltaik
Solarzellen wandeln einfallendes Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Klicken für mehr Infos

Solarzellen wandeln einfallendes Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Photovoltaik ist umweltfreundliche Stromgewinnung durch Nutzung der Sonnenenergie. Der erzeugte Solarstrom wird über einen Wechselrichter in das öffentliche Netz der Elektrizitätsversorgung eingespeist oder selbst verbraucht. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert dem Betreiber einer Photovoltaikanlage die Abnahme und die Vergütung des Stroms durch das örtlich zuständige Energieversorgungsunternehmen. Da ein immer größerer Anteil des Strommixes aus erneuerbaren Energiequellen wie etwa Photovoltaik-Anlagen stammt, wird auch die Ökobilanz der Wärmepumpe sozusagen von selbst mit den Jahren immer positiver. Außerdem kann man mit einer Wärmepumpe den lukrativen Eigenverbrauch steigern.

Primärenergie

Primärenergie ist ein Begriff aus der Energiewirtschaft und bezeichnet die in der Natur vorkommende „Rohenergie“, die noch keinem Umwandlungsprozess unterzogen wurde. Primärenergie meint also alle in der Natur auffindbaren Energiequellen, z.B. Kohle, Rohöl oder Wind, Sonne, Erdwärme etc. Primärenergie dient häufig als politische/rechtliche Bezugsgröße, z.B. im Energiekonzept der Bundesregierung.

Primärenergiefaktor

Der Primärenergiefaktor fp kennzeichnet das Verhältnis von insgesamt aufgewendeter Primärenergie (Qp) zur Endenergie (QE) beim Nutzer: fp = Qp / QE Der Primärenergiefaktor von Strom sinkt seit Jahren stark durch die Effizienzsteigerung von Kraftwerken sowie den steigenden Anteil erneuerbaren Stroms. Damit wird eine Wärmepumpe über ihre Lebensdauer sozusagen von alleine immer umweltfreundlicher.

Pufferspeicher
Ein Pufferspeicher ist in der Heiztechnik ein mit Wasser gefüllter Speicher. Wärmepumpen benötigen für den einwandfreien Betrieb eine Mindest-Durchflussmenge an Heizungswasser. Klicken für mehr Infos

Ein Pufferspeicher ist in der Heiztechnik ein mit Wasser gefüllter Speicher. Wärmepumpen benötigen für den einwandfreien Betrieb eine Mindest-Durchflussmenge an Heizungswasser. Daher empfiehlt sich der Einbau eines Pufferspeichers. Pufferspeicher dienen zur hydraulischen Entkopplung der Volumenströme im Wärmepumpen- und Heizkreis. Pufferspeicher mit entsprechend großen Volumen erhöhen die Flexibilität der Wärmepumpe: Durch die thermisch gespeicherte Energie kann die Wärmepumpe je nach Stromangebot flexibel zu- oder abgeschaltet werden, um z.B. die schwankende Erzeugung auszugleichen und das Stromnetz zu stabilisieren.

PV
Solarzellen wandeln einfallendes Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Photovoltaik ist umweltfreundliche Stromgewinnung durch Nutzung der Sonnenenergie. Klicken für mehr Infos

Solarzellen wandeln einfallendes Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Photovoltaik ist umweltfreundliche Stromgewinnung durch Nutzung der Sonnenenergie. Der erzeugte Solarstrom wird über einen Wechselrichter in das öffentliche Netz der Elektrizitätsversorgung eingespeist oder selbst verbraucht. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert dem Betreiber einer Photovoltaikanlage die Abnahme und die Vergütung des Stroms durch das örtlich zuständige Energieversorgungsunternehmen. Da ein immer größerer Anteil des Strommixes aus erneuerbaren Energiequellen wie etwa Photovoltaik-Anlagen stammt, wird auch die Ökobilanz der Wärmepumpe sozusagen von selbst mit den Jahren immer positiver. Außerdem kann man mit einer Wärmepumpe den lukrativen Eigenverbrauch steigern.

Quelletemperaturen
Die Quellentemperatur gibt an, welche Temperatur die von einer Wärmepumpen-Anlage angezapfte Wärmequelle, z.B. Erdwärme, Grundwasser, Außenluft, aufweist. Je höher die Quellentemperatur, desto effizienter kann die Wärmepumpe arbeiten.

Die Quellentemperatur gibt an, welche Temperatur die von einer Wärmepumpen-Anlage angezapfte Wärmequelle, z.B. Erdwärme, Grundwasser, Außenluft, aufweist. Je höher die Quellentemperatur, desto effizienter kann die Wärmepumpe arbeiten.

Regenerative Energien
Regenerative Energien bilden in der heutigen Zeit eine vernünftige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Klicken für mehr Infos

Regenerative Energien bilden in der heutigen Zeit eine vernünftige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Neben Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse zählen zu den regenerativen Energiequellen auch die in Erdboden, Luft und Wasser gespeicherte Wärme (Geothermie, Aerothermie und Hydrothermie). Damit ist die Wärmepumpe ein Paradebeispiel für die effiziente Nutzung von erneuerbarer und kostenloser Energie aus der Umwelt.

Ressortabstimmung
Die Ressortabstimmung ist eine Phase im Gesetzgebungsprozess. Sobald das zuständige Referat im federführenden Ministerium einen ersten Entwurf für einen Rechtsakt vorlegt, … Klicken für mehr Infos

Die Ressortabstimmung ist eine Phase im Gesetzgebungsprozess. Sobald das zuständige Referat im federführenden Ministerium einen ersten Entwurf für einen Rechtsakt vorlegt, den sog. Referentenentwurf, wird dieser vom zuständigen Staatssekretär mit einem Anschreiben versehen und zwecks Beratung an die Ministerien verschickt, die laut Geschäftsordnung der Bundesregierung mitberatend tätig sind.

Saugbrunnen
Grundwasser-Wärmepumpen können oberflächennahes Grundwasser zur Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung nutzen. Klicken für mehr Infos

Grundwasser-Wärmepumpen können oberflächennahes Grundwasser zur Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung nutzen. Über einen Saugbrunnen (Förderbrunnen) wird das Grundwasser der Wärmepumpe zugeführt. Ein Schluckbrunnen führt das Grundwasser wieder in den natürlichen Kreislauf zurück, nachdem ein Teil der Wärmeenergie entzogen wurde.

Schluckbrunnen
Grundwasser-Wärmepumpen können oberflächennahes Grundwasser zur Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung nutzen. Klicken für mehr Infos

Grundwasser-Wärmepumpen können oberflächennahes Grundwasser zur Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung nutzen. Über einen Saugbrunnen (Förderbrunnen) wird das Grundwasser der Wärmepumpe zugeführt. Ein Schluckbrunnen führt das Grundwasser wieder in den natürlichen Kreislauf zurück, nachdem ein Teil der Wärmeenergie entzogen wurde.

Sicherheitsventil
In einem geschlossenen Behälter steigt der Druck, wenn das darin enthaltene Wasser erwärmt wird. Sicherheitsventile schützen Warmwasserspeicher und Heizkessel gegen das Überschreiten des höchstzulässigen Betriebsdruckes. Klicken für mehr Infos

In einem geschlossenen Behälter steigt der Druck, wenn das darin enthaltene Wasser erwärmt wird. Sicherheitsventile schützen Warmwasserspeicher und Heizkessel gegen das Überschreiten des höchstzulässigen Betriebsdruckes. Bei Speicherwassererwärmern wird das Sicherheitsventil im Kaltwasserzulauf installiert. Kleinere, wandhängende Warmwasserspeicher werden über eine Sicherheitsgruppe mit integriertem Sicherheitsventil angeschlossen. Wird der Ansprechdruck erreicht, öffnet das Sicherheitsventil und baut so den Überdruck wieder ab. In Solarthermie-Anlagen leitet ein Sicherheitsventil im Fall einer Betriebsstörung Solarflüssigkeit in einen Auffangbehälter ab.

Solarer Deckungsgrad
Werden zur Wärme- und/oder Stromversorgung eines Gebäudes Solarthermie- bzw. Photovoltaik-Anlagen eingesetzt, gibt der solare Deckungsgrad an, wie hoch der Anteil der gewonnen Solarenergie am Gesamtenergiebedarf des Gebäudes ist.Klicken für mehr Infos

Werden zur Wärme- und/oder Stromversorgung eines Gebäudes Solarthermie- bzw. Photovoltaik-Anlagen eingesetzt, gibt der solare Deckungsgrad an, wie hoch der Anteil der gewonnen Solarenergie am Gesamtenergiebedarf des Gebäudes ist. Bei einer Warmwasser-Solarthermie-Anlage gibt ein solarer Deckungsgrad von 50% an, dass die Hälfte der im Jahr benötigten Energie für die Warmwasserbereitstellung solarthermisch gewonnen werden.

Solarspeicher
Ob die Sonnenwärme für die Warmwasserbereitung oder zur solaren Heizungsunterstützung genutzt wird: In beiden Fällen wird sie in einem Solarspeicher zwischengespeichert, damit die Wärme auch dann verfügbar ist, … Klicken für Infos

Ob die Sonnenwärme für die Warmwasserbereitung oder zur solaren Heizungsunterstützung genutzt wird: In beiden Fällen wird sie in einem Solarspeicher zwischengespeichert, damit die Wärme auch dann verfügbar ist, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Je nach Ausführung der Solarthermie-Anlage werden unterschiedliche Bauformen eingesetzt. Für die solare Trinkwassererwärmung werden überwiegend bivalente Warmwasserspeicher verwendet, an die zusätzlich ein zweiter Wärmeerzeuger angeschlossen werden kann. Bei solarer Heizungsunterstützung wird die Wärme in einem Pufferspeicher bevorratet. Für die Kombination von Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung eignen sich Kombispeicher.

Solarthermie
Solarwärmeanlagen nutzen die Strahlungswärme der Sonne, um Wasser zu erwärmen. Über einen Solarkreislauf wird die Sonnenwärme vom Kollektor zum Solarspeicher transportiert. Klicken für mehr Infos

Solarwärmeanlagen nutzen die Strahlungswärme der Sonne, um Wasser zu erwärmen. Über einen Solarkreislauf wird die Sonnenwärme vom Kollektor zum Solarspeicher transportiert. Reicht die gewonnene Solarenergie nicht aus, wird das Wasser über ein konventionelles Heizgerät oder energiesparender über eine Wärmepumpe nacherwärmt. Die Nutzung der Sonnenenergie zur Erwärmung von Wasser wird als Solarthermie bezeichnet; für die Erzeugung von Solarstrom steht der Begriff Photovoltaik. 

Sole
In der Kältetechnik wird mit Frostschutzmittel versetztes Wasser als Sole bezeichnet.. Anders als der Begriff suggeriert, enthält das Gemisch jedoch heutzutage keine Salze mehr. Klicken für mehr Infos

In der Kältetechnik wird mit Frostschutzmittel versetztes Wasser als Sole bezeichnet.. Anders als der Begriff suggeriert, enthält das Gemisch jedoch heutzutage keine Salze mehr. In der Regel erfüllen Glykole, die zu den Alkoholen gezählt werden, die Aufgabe des Frostschutzmittels. 

Temperatur
Temperatur ist eine physikalische Größe und beschreibt eine Eigenschaft eines spezifischen Körpers oder Substanz. Sie ist abhängig von der Menge der thermischen Energie. Klicken für mehr Infos

Temperatur ist eine physikalische Größe und beschreibt eine Eigenschaft eines spezifischen Körpers oder Substanz. Sie ist abhängig von der Menge der thermischen Energie. Allerdings folgt auf eine Änderung der Menge an thermischer Energie nicht automatisch eine Temperaturänderung. Führt man z.B. Wassereis thermische Energie zu, so bleibt seine Temperatur so lange konstant, bis es vollständig geschmolzen ist. Die Temperatur steht in Zusammenhang mit anderen Größen, z.B. der Dichte.

Temperaturniveau
Die Temperatur gasförmiger Stoffe ist unter anderem davon abhängig, unter welchem Druck sie stehen. Wird ein Gas stark komprimiert, also unter hohen Druck gesetzt, so steigt seine Temperatur an. Klicken für mehr Infos

Die Temperatur gasförmiger Stoffe ist unter anderem davon abhängig, unter welchem Druck sie stehen. Wird ein Gas stark komprimiert, also unter hohen Druck gesetzt, so steigt seine Temperatur an. Ursache dafür ist, dass die frei beweglichen Gasmoleküle durch den Druck zusätzlich beschleunigt werden. Dieses Phänomen nutzt eine Wärmepumpe, um das verdampfte Kältemittel nur unter dem Einsatz mechanischer Arbeit ohne zusätzliche Zufuhr thermischer Energie zu erhitzen.

Treibhauspotential (GWP)
Das Treibhauspotential (engl. Global Warming Potential, GWP), auch bekannt als CO2-Äquivalent ist eine Kennzahl zur Klimaschädlichkeit chemischer Substanzen. Klicken für mehr Infos

Das Treibhauspotential (engl. Global Warming Potential, GWP), auch bekannt als CO2-Äquivalent ist eine Kennzahl zur Klimaschädlichkeit chemischer Substanzen. Es drückt aus, wie schädlich eine Substanz im Vergleich zu Kohlendioxid (CO2) ist. Zum Beispiel hat Distickoxid (Lachgas, N2O) ein GWP von 298, d.h. 1kg Distickoxid trägt 298-mal so viel zur Klimaerwärmung bei wie dieselbe Menge Kohlendioxid. Das GWP ist also eine relative Größe und sagt nichts über den absoluten Anteil einer Substanz am Klimawandel aus.

Verdichter/ Kompressor
Ein Verdichter ist ein technisches Gerät, mit dessen Hilfe man ein Gas komprimiert. Dies wird dadurch bewerkstelligt, dass das Volumen eines Gases durch die Ausübung von Druck verringert wird. Durch die Verdichtung steigt die Temperatur des Gases.

Ein Verdichter ist ein technisches Gerät, mit dessen Hilfe man ein Gas komprimiert. Dies wird dadurch bewerkstelligt, dass das Volumen eines Gases durch die Ausübung von Druck verringert wird. Durch die Verdichtung steigt die Temperatur des Gases.

Verflüssiger
Der Verflüssiger, auch Kondensator, ist ein technisches Gerät oder Bauteil, das zur Verflüssigung von Gasen eingesetzt wird. In einer Wärmepumpe dient der Wärmeübertrager als Verflüssiger, der die thermische Energie vom … Klicken für mehr Infos

Der Verflüssiger, auch Kondensator, ist ein technisches Gerät oder Bauteil, das zur Verflüssigung von Gasen eingesetzt wird. In einer Wärmepumpe dient der Wärmeübertrager als Verflüssiger, der die thermische Energie vom Kältemittelkreislauf der Wärmepumpe auf das Wärmeverteil- und Speichersystem überträgt. Die Umgebungstemperatur am Verflüssiger ist kleiner als die des überhitzten dampfförmigen Kältemittels. Das dampfförmige Kältemittel gibt seine Wärme ab und ändert dadurch den Aggregatzustand in flüssig. 

Vorlauftemperatur
Als Vorlauftemperatur wird in der Heiztechnik die Temperatur des Mediums bezeichnet, das im Wärmeverteilsystem für den Transport und die Übertragung der Wärme verantwortlich ist. Klicken für mehr Infos

Als Vorlauftemperatur wird in der Heiztechnik die Temperatur des Mediums bezeichnet, das im Wärmeverteilsystem für den Transport und die Übertragung der Wärme verantwortlich ist. Je niedriger die Vorlauftemperatur eines Systems, desto weniger Energie benötigt es. Günstig auf die Vorlauftemperatur wirken sich eine gute Gebäudedämmung und großflächige Wärmeabgabesysteme, z.B. über Fußbodenheizungen, aus.

Warmwasserbereitung
Der Begriff Warmwasserbereitung (auch Brauchwasserbereitung) bezeichnet die Erwärmung von Trinkwasser. Diese werden nach ihrer Bauform und Art der Beheizung unterschieden. Klicken für mehr Infos

Der Begriff Warmwasserbereitung (auch Brauchwasserbereitung) bezeichnet die Erwärmung von Trinkwasser. Diese werden nach ihrer Bauform und Art der Beheizung unterschieden. Als Beispiele sind zu nennen: Durchlauferhitzer, nebenstehende Warmwasserspeicher, indirekt beheizte Speicher, Solar-Kombispeicher oder Warmwasser-speicher.

Warmwasserspeicher
Direkt beheizte Warmwasserspeicher versorgen eine oder mehrere Entnahmestellen unabhängig von einem Heizsystem mit Warmwasser.

Direkt beheizte Warmwasserspeicher versorgen eine oder mehrere Entnahmestellen unabhängig von einem Heizsystem mit Warmwasser.

Wärmeerzeuger
Sammelbegriff für alle Arten von Heizgeräten, die Wärme für Heizungsanlagen und zur Trinkwassererwärmung erzeugen. Je nach Konstruktion, Größe und Einsatzbereich werden Wärmeerzeuger unterteilt in Heizkessel, … Klicken für mehr Infos

Sammelbegriff für alle Arten von Heizgeräten, die Wärme für Heizungsanlagen und zur Trinkwassererwärmung erzeugen. Je nach Konstruktion, Größe und Einsatzbereich werden Wärmeerzeuger unterteilt in Heizkessel, Wandheizgeräte oder Kombigeräte. Spezielle Bezeichnungen unterscheiden z.B. Gas-Brennwertkessel, Öl-Heizkessel oder Gas-Kompaktgeräte.. Neben den Heizgeräten für die Brennstoffe Gas und Öl zählen auch Wärmepumpen, thermische Solaranlagen, Kraft-Wärme-Kopplung und die sich noch in der Entwicklung befindenden Brennstoffzellen-Heizgeräte zu den Wärmeerzeugern.

Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit, auch Konduktion, ist eine stoffspezifische Größe. Sie beschreibt die Fähigkeit einer Substanz, thermische Energie entlang eines Temperaturgefälles über eine räumliche Distanz zu transportieren … Klicken für mehr Infos

Die Wärmeleitfähigkeit, auch Konduktion, ist eine stoffspezifische Größe. Sie beschreibt die Fähigkeit einer Substanz, thermische Energie entlang eines Temperaturgefälles über eine räumliche Distanz zu transportieren und ist von der Temperatur der Substanz abhängig. Stoffe, die eine geringe Wärmeleitfähigkeit haben, z.B. Polysterol, kommen in der Bautechnik als Dämmstoffe zum Einsatz.

Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe entzieht mithilfe eines Kältemittelkreislaufes der Umwelt Wärme. Durch einen Verdichter wird diese Wärme schließlich auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und so für Heizzwecke nutzbar gemacht. Klicken für mehr Infos

Eine Wärmepumpe entzieht mithilfe eines Kältemittelkreislaufes der Umwelt Wärme. Durch einen Verdichter wird diese Wärme schließlich auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und so für Heizzwecke nutzbar gemacht. Wärmepumpen können unterschiedliche Wärmequellen nutzen und sowohl zur Warmwassererwärmung als auch zur Raumheizung genutzt werden. Viele Wärmepumpen können auch sehr energiesparend zum Kühlen eingesetzt werden.

Wärmepumpenstrom
Einige Energieversorger bieten für Wärmepumpen einen günstigeren Stromtarif an. Der Grund ist, dass Wärmepumpen als "regelbare Verbraucher" in Spitzenlastzeiten abgeschaltet werden können … Klicken für mehr Infos

Einige Energieversorger bieten für Wärmepumpen einen günstigeren Stromtarif an. Der Grund ist, dass Wärmepumpen als "regelbare Verbraucher" in Spitzenlastzeiten abgeschaltet werden können - je nach Vertrag beispielsweise bis zu 3 Mal täglich für jeweils bis zu 2 Stunden. Dadurch entlasten Wärmepumpen die Stromnetze und reduzieren die Kosten für Pflege und den Ausbau der Netze. 

Wärmepumpentarif
Einige Energieversorger bieten für Wärmepumpen einen günstigeren Stromtarif an. Der Grund ist, dass Wärmepumpen als "regelbare Verbraucher" in Spitzenlastzeiten abgeschaltet werden können … Klicken für mehr Infos

Einige Energieversorger bieten für Wärmepumpen einen günstigeren Stromtarif an. Der Grund ist, dass Wärmepumpen als "regelbare Verbraucher" in Spitzenlastzeiten abgeschaltet werden können - je nach Vertrag beispielsweise bis zu 3 Mal täglich für jeweils bis zu 2 Stunden. Dadurch entlasten Wärmepumpen die Stromnetze und reduzieren die Kosten für Pflege und den Ausbau der Netze. 

Wärmequelle
Die Wärmepumpe bezieht den Großteil der benötigten Energie - je nach Effizienz bis zu mehr als 75 Prozent - als kostenlose Umweltwärme aus Erdreich, Grundwasser oder Luft. Klicken für mehr Infos

Die Wärmepumpe bezieht den Großteil der benötigten Energie - je nach Effizienz bis zu mehr als 75 Prozent - als kostenlose Umweltwärme aus Erdreich, Grundwasser oder Luft. Alle diese Wärmequellen sind erneuerbare Energiequellen. Daneben können auch Abwärme oder Abwasser genutzt werden, die zwar nicht als erneuerbare Energiequellen zählen, aber die Effizienz beträchtlich steigern und somit ebenfalls helfen, den Energieverbrauch aus nicht-erneuerbaren Quellen zu reduzieren.

Wärmerückgewinnung

Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, mit z.B. die Wärme der Abluft zur Beheizung der Zuluft verwendet wird. Auf diese Weise lässt sich der Heizbedarf eines Gebäudes signifikant reduzieren.

Wärmetauscher
Ein Wärmeübertrager ist ein Apparat oder Bauteil, in dem thermische Energie von einem Stoffkreislauf auf einen anderen übertragen wird. Eine Wärmepumpe enthält zwei Wärmeübertrager – den Verdampfer und den Verflüssiger. Klicken für mehr Infos

Ein Wärmeübertrager/ Wärmetauscher ist ein Apparat oder Bauteil, in dem thermische Energie von einem Stoffkreislauf auf einen anderen übertragen wird. Eine Wärmepumpe enthält zwei Wärmeübertrager – den Verdampfer und den Verflüssiger. Wärmeübertrager können aber auch als Wärmequellanlage dienen, z.B. bei der Nutzung von Abwasserwärme.

Wärmeübertrager
Ein Wärmeübertrager ist ein Apparat oder Bauteil, in dem thermische Energie von einem Stoffkreislauf auf einen anderen übertragen wird. Eine Wärmepumpe enthält zwei Wärmeübertrager – den Verdampfer und den Verflüssiger. Klicken für mehr Infos

Ein Wärmeübertrager ist ein Apparat oder Bauteil, in dem thermische Energie von einem Stoffkreislauf auf einen anderen übertragen wird. Eine Wärmepumpe enthält zwei Wärmeübertrager – den Verdampfer und den Verflüssiger. Wärmeübertrager können aber auch als Wärmequellanlage dienen, z.B. bei der Nutzung von Abwasserwärme.

Zirkulationsleitung
Bei größerer Entfernung zwischen Warmwasserbereiter und Entnahmestelle (z.B. Waschbecken, Dusche, Küchenspüle) läuft zunächst abgekühltes Warmwasser aus der entsprechend langen Rohrleitung aus, bis wieder warmes Wasser … Klicken für mehr Infos

Bei größerer Entfernung zwischen Warmwasserbereiter und Entnahmestelle (z.B. Waschbecken, Dusche, Küchenspüle) läuft zunächst abgekühltes Warmwasser aus der entsprechend langen Rohrleitung aus, bis wieder warmes Wasser ansteht. Deshalb wird in Installationen mit längeren Leitungsstrecken parallel zur Warmwasserleitung eine Zirkulationsleitung verlegt. Eine Pumpe hält die Warmwasser-Zirkulation im ständigen Umlauf. Damit steht auch an entlegenen Zapfstellen sofort warmes Wasser zur Verfügung.