Energiewende | Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.Energiewende | Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.

Energiewende

Ganzheitliche Energiewende

Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2050 sollen 80 bis 95 Prozent weniger CO2 gegenüber 1990 ausgestoßen werden. Um dies zu erreichen will die Bundesregierung die Energieeffizienz steigern und den Primärenergieverbrauch um 50 Prozent senken sowie die erneuerbaren Energien auf 60 Prozent ausbauen (Bruttoenergieverbrauch).

Bisher konzentriert sich die Politik fast ausschließlich auf den Stromsektor. Dabei entfallen knapp 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland auf die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser. Die Potenziale in diesem Bereich sind enorm:

  • der Anteil erneuerbarer Wärme liegt bei lediglich 13 Prozent
  • 80 Prozent aller Heizungen in Deutschland sind veraltet
  • der Großteil des deutschen Gebäudebestandes ist unsaniert

Damit wird deutlich, dass für eine erfolgreiche Energiewende die Politik den Wärmesektor nicht weiter vernachlässigen darf.


BWP-Position

Die Wärmepumpe wird von vielen Experten als die wichtigste Heiztechnologie für eine klimaschonende Wärmeversorgung betrachtet. Warum? Wärmepumpen sind hocheffizient, können ganzjährig CO2-freie Wärme liefern, die Potenziale zur Nutzung von Erd- und Umweltwärme sind nach menschlichem Ermessen unbegrenzt und Wärmepumpen können zur Stabilität des Stromsystems beitragen. In vielen Studien wird daher geschlussfolgert, dass der Zubau von Wärmepumpen in Deutschland deutlich beschleunigt werden muss.

Um den Umbau der Wärmeversorgung im Sinne des Klimaschutzes voranzutreiben, ist ein Marktumfeld nötig, in dem Verbraucher und Unternehmen Energie und CO2 vermeiden, weil es sich für sie lohnt. Wo nötig muss der Staat zudem dabei unterstützen, die entsprechenden Investitionen zu tätigen. Gleichzeitig müssen unnötige rechtliche Hindernisse für klimaschonende Technologien beseitigt werden. Nur so kann eine ausreichende, nachhaltige Marktdynamik entstehen. Auf den folgenden Seiten finden Sie dazu unsere Positionen.


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