Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.    
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PRESSESPIEGEL
 
 
BWP-Pressespiegel 21.04.-27.04.2018
 

Sehr geehrtes BWP-Mitglied,

anbei erhalten Sie unseren Pressespiegel der vergangenen Woche mit folgenden Themen:

•    BWP-Presseinformation
•    Energiepolitik | energiezukunft
•    Strom und Netze | photovoltaik.eu & solarify.eu
•    Klimaschutz | pv magazine & solarify.eu
•    Handwerk und Technik | recknagel, EnBauSa & Öko-Institut
•    BWP-Mitglieder
•    BWP-Nennungen
•    Lesenswert

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Herzliche Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,

 

i.A. Ben Rehberg
Studentischer Mitarbeiter

rehberg@waermepumpe.de
Fon 030 208 799 711
Fax 030 208 799 712

Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. | Hauptstraße 3 | 10827 Berlin
Vorstandsvorsitzender: Paul Waning | Sitz des Vereins: Berlin | VR 26649 B
 

 

BWP-Presseinformation

   

Baugenehmigungen 2017: Wärmepumpe erobert Platz eins

| BWP-Presseinformation | BWP

Bei den 2017 genehmigten Wohngebäuden sind Wärmepumpen mit einem Anteil von 43 Prozent erstmals das beliebteste Heizungssystem - und lassen damit Gas als Energieträger hinter sich. Dies belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. (...) „Der positive Effekt der neuen Energieeinsparverordnung trägt sicher zu dieser Entwicklung bei, auch die Förderung von KfW und BAFA hilft natürlich“, erläutert Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe, und ergänzt: „Die Wärmepumpe wird von Bauherren, Planern und Fachhandwerkern mehr und mehr als das Standardheizsystem für den Neubau anerkannt. Die großen Fortschritte bei Geräteeffizienz, Nutzerfreundlichkeit und Design führen zu wachsender Nachfrage. Wir erwarten, dass der Anteil weiter deutlich steigen wird. Das ist im Sinne des Klimaschutzes auch dringend erforderlich, wie aktuelle wissenschaftliche Studien übereinstimmend belegen.“ (...)

Diese Pressemitteilung wurde unter anderem aufgegriffen von:
- E&M daily & Powernews, 25.04.18, „Umweltwärme macht Boden gut“
- energate, 23.04.18, „Wärmepumpe bei Wohngebäuden vor Gasheizungen“

- ZfK, 23.04.18, "Wärmepumpe überholt Gasheizung“
- (...)

Energiepolitik

   

Union blockiert versprochenen Erneuerbaren-Ausbau

| Energiepolitik | energiezukunft

Eigentlich ist der Koalitionsvertrag eindeutig, auf Seite 71 ist dort zu lesen: „Vorgesehen sind Sonderausschreibungen, mit denen acht bis zehn Millionen Tonnen CO2 zum Klimaschutzziel 2020 beitragen sollen. Hier sollen je vier Gigawatt Onshore-Windenergie und Photovoltaik sowie ein Offshore-Windenergiebeitrag zugebaut Vorgesehen sind Sonderausschreibungen, mit denen acht bis zehn Millionen Tonnen CO2 zum Klimaschutzziel 2020 beitragen sollen.werden, je zur Hälfte wirksam in 2019 und 2020.“ Bis zum Sommer sollte das entsprechende Gesetz verabschiedet sein, um wenigstens im Stromsektor die Energiewende etwas voranzubringen. Doch nun blockiert die Union offenbar die einzige konkrete Klimaschutzmaßnahme des gesamten Koalitionsvertrags – nach nur sechs Wochen. Das berichtet die dpa und beruft sich auf einen Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Sonderausschreibungen sollten helfen, das Ziel von 65 Prozent erneuerbaren Stroms bis 2030 zu erreichen und nach dem Absägen des Klimaziels für 2020 wenigstens jenes für 2030 zu erreichen. Setzen sich CDU und CSU mit ihrer Blockadehaltung durch, dürfte es auch für diese Zielmarke eng werden.

Strom und Netze

   

Ökostrom günstiger als Kernenergie

| Strom und Netze | photovoltaik.eu

Eine reine Ökostromerzeugung kann günstiger sein als derzeit geplante Atomkraftwerke in mehreren osteuropäischen EU-Staaten – bei gleicher Versorgungssicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine druckfrische Studie. Sie wurde vom Berliner Analyseinstitut Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy erstellt. So können die Kosten für flexibel steuerbare Ökostromsysteme auf bis zu 100 Euro pro Megawattstunde sinken. Aktuelle Projekte von Atomkraftwerken kosten hingegen bis zu 126 Euro pro Megawattstunde. „Der finanzielle Vorsprung der Erneuerbaren wird noch größer, wenn man zusätzliche Kosten für AKW-Störfalle und die noch nicht eingepreiste Lagerung von Atommüll berücksichtigt“, sagt Nils Müller, Vorstand bei Greenpeace Energy. (...)

   

Bundesweite Angleichung der Netzentgelte bis 2022

| Strom und Netze | solarify.eu

Das Bundeskabinett hat am 25.04.2018 den von Bundeswirtschaftsminister Altmaier vorgelegten Verordnungsentwurf zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte im Bundeskabinett beschlossen. Mit der Verordnung wird eine Verordnungsermächtigung umgesetzt, die im Juli 2017 durch das Netzentgeltmodernisierungsgesetz geschaffen wurde, so eine Medienmitteilung. Die neue Verordnung sieht vor, dass die Netzentgelte für die Nutzung der Übertragungsnetze schrittweise bundesweit vereinheitlicht werden. Der Umsetzungsprozess beginnt, wie im Gesetz vorgesehen, am 01.01.2019 und wird am 01.01.2023 abgeschlossen sein. Die Angleichung erfolgt in fünf gleich großen Schritten. (...)

Klimaschutz

   

Beim Thema Versorgungssicherheit und Kohleausstieg bleibt die Regierung vage

| Klimaschutz | pv magazine

Bei einer entsprechenden Anfrage der Grünen im Bundestag bleibt die Bundesregierung so manche Antworten schuldig. Sie verweist auf die jüngst eingerichtete Kommission, die den Kohleausstieg bis Ende des Jahres planen soll. Über Sinn und Unsinn der Kohlekraftwerke in der Netzreserve äußert sich die Regierung ebenfalls nicht. Allein für dieses Jahr kosten sie den Stromkunden 150 Millionen Euro – gebraucht wurden sie bisher kein einziges Mal. (...)

   

Regierung: Keine Pläne für CO2-Steuer

| Klimaschutz | solarify.eu

Die Bundesregierung plant derzeit nicht, an CO2-Bepreisungssystemen anderer Mitgliedstaaten teilzunehmen, oder die Einführung eines zusätzlichen multilateralen Bepreisungssystems zu betreiben – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. Dazu gebe es bisher keine Beschlüsse, heißt es in einer Antwort (19/1635) vom 13.04.2018 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/1412). Das maßgebliche und rechtlich verbindliche CO2-Bepreisungssystem sei aktuell der EU-Emissionshandel. Allerdings hatte Umweltministerin Schulze in einer Bundestagsrede am 25.04.2018 die Diskussion über den CO2-Preis als notwendig bezeichnet. Solarify dokumentiert Fragen und Antworten. (...)

Handwerk und Technik

   

Studie: Wie hoch ist der Fachkräftebedarf für die Energiewende in Gebäuden

| Handwerk und Technik | recknagel-online.de

Anlässlich des VdZ-Branchenforums „Wer macht die Wärmewende?“ am 24.04.2018 in Berlin hat Prognos im Auftrag des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ den Effekt der Energiewende auf das ohnehin knapper werdende Fachkräfteangebot in der Branche Sanitär Heizung Klima (SHK) analysiert. In der SHK-Branche sind derzeit etwa 500.000 Beschäftigte tätig. Davon arbeiten rund 100.000 in der Industrie, ca. 50.000 im Großhandel und ca. 350.000 im Handwerk. „Unsere Analyse zeigt, dass sich die Fachkräftelücke bis 2035 verschärft: Der SHK-Branche fehlen dann rund 30.000 Arbeitskräfte. Hinzu kommt hier die Energiewende als potentieller weiterer Treiber für den Fachkräftemangel“, erklärt Friedrich Seefeldt von Prognos. (...)

   

Energetische Sanierung könnte Jobmotor sein

| Handwerk und Technik | EnBauSa

Rund 215.000 zusätzliche Arbeitsplätze können im Bauhandwerk entstehen, wenn zur Erreichung der Klimaziele der Gebäudebestand bis 2050 energetisch modernisiert wird. Das hat erstmals das Forschungsinstitut für Wärmeschutz München (FIW) im Auftrag des Bundesverbandes energieeffiziente Gebäudehülle (Buveg) errechnet. Öffentliche und private Gebäude in Deutschland stehen für 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. "Hier Energie und damit CO2 einzusparen ist deshalb möglich und notwendig", erklärt der Buveg. Dabei ist es das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu schaffen. (...)

   

Bremst Handwerkermangel die Energiewende aus?

| Handwerk und Technik | Öko-Institut e.V.

Um die Klimaschutzziele für Deutschland bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen jährlich zwei Prozent der bestehenden Gebäude energetisch saniert werden. Dafür sind  etwa 50 Prozent mehr Fachkräfte im Handwerk wie heute nötig, die Arbeiten an Fenstern, Gebäudehülle und Heizungs- und Anlagentechnik ausführen. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Öko-Instituts. Damit braucht es ab sofort zusätzlich rund 100.000 Handwerkerinnen und Handwerker im Fensterbau und für die Heizungsinstallation sowie für Maler- und Stukkateurarbeiten. (...)

BWP-Nennungen

   

Verbreitungsanalyse

| BWP-Nennungen | BWP
Datum21.04.-27.04.Seit 01.01.2018
Anzahl591458
Druckauflage0,5594,759

 

   

"Frühjahrsputz im Heizungskeller!" Alte Heizung raus, Wärmepumpe rein - Radioaussendung

| BWP-Nennungen | Radio Schlagerparadies

Im März endet offiziell der Winter, und der Frühling hält endlich wieder Einzug. Für viele Deutsche ist das die Zeit, zuhause mal wieder Klarschiff zu machen: Grundreinigung, Frühjahrsputz, Sachen reparieren und austauschen – mal etwas Neues machen, etwas verändern.Vielleicht ist es auch mal an der Zeit, über einen Austausch der Uralt-Heizungsanlage im Keller nachzudenken. Warum das nicht nur eine sinnvolle, sondern auch eine lohnenswerte Aktion sein kann, darüber spreche ich jetzt mit dem Wärmepumpenfachmann Frank Börsch. (...)

Gesamtanzahl Radiosender: 24
Gesamtanzahl Ausstrahlungen: 28
Hörer pro Durchschnittsstunde: 919.000

 

Mitschnitte der Beiträge auf Anfrage
 

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„Kühlen über das Heizungssystem - Das geht“

| BWP-Nennungen | ENERGIE SPAREN

Wärmepumpen bieten eine effiziente, umweltschonende Methode, in der kalten Jahreszeit für eine angenehm warme Raumtemperatur zu sorgen - so weit, so bekannt. Aber das klimaschonende Heizsystem ist das einzige, das im Sommer die Raumptemperatur absenken kann. Xavier Feys erklärt die Funktionsweise. (...) Grundsätzlich müssen zwei Formen der Kühlung mit Wärmepumpe unterschieden werden: es gibt die aktive Kühlung bei welcher der Verdichter der Wärmepumpe in Betrieb ist, und die passive Kühlung, bei der überschüssige Wärme aus dem Gebäude lediglich durch den Betrieb einer Umwälzpumpe in den kühleren Untergrund abgeführt wird. Bei der passiven Kühlung können daher nur erd- und grundwassergekoppelte Systeme genutzt werden. Bestenfalls kann ein Teil der sommerlichen Wärme im Untergrund gespeichert und im folgenden Winter zum Heizen des Gebäudes genutzt werden. Im Falle der aktiven Kühlung ist es erforderlich, dass der Kältekreis der Wärmepumpe umkehrbar ist. Dies ist bei sämtlichen Wärmequellen, also auch bei Luft-Wärmepumpen möglich wenn die aktive Kühlung aufgrund der Außentemperatur nicht ausreicht. (...)

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Wärmepumpe ist Schlüsseltechnologie für Klimaschutz

| BWP-Nennungen | HLH

Eine Reduktion von Treibhausgasen von 80% gegenüber dem Basisjahr 1990 sei grundsätzlich  technisch und ökonomisch machbar, so das Ergebnis einer Studie, die die Boston Consulting Group gemeinsam mit Prognos im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) durchgeführt hat. Alle denkbaren Szenarien setzen allerdings eine stärkere Verbindung der Sektoren (Sektorkopplung) Strom und Wärme beziehungsweise Strom und Verkehr voraus. So beschreibt die Studie „Klimapfade für Deutschland“ eine signifikante Emissionsreduktion durch circa 26 Millionen Elektro-PKW und rund 14 Millionen Wärmepumpen bis 2050. „Damit bestätigt die Studie die einhellige Meinung aller Experten, dass die Wärmepumpe eine Schlüsseltechnologie für den Klimaschutz ist“, kommentiert Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer des Wärme- und Lüftungsherstellers Stiebel Eltron. „Allerdings zeigt die umfangreiche Untersuchung auch, dass im Gebäudebereich die Sanierungsquote deutlich erhöht werden muss.“ (...)

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Frühjahrsputz im Heizungskeller

| BWP-Nennungen | Ostthüringer Zeitung

Beim Heizungstausch lohnt sich die Umstellung auf ein klimaschonendes Heizsystem. (...) Der Wechsel von einem fossilen Heizsystem zu erneuerbarer Wärme sollte mit einem Fachhandwerker sorgfältig geplant werden. Erneuerbare Heizsysteme sind noch nicht so stark etabliert. Einige Handwerksbetriebe sind gerade dabei, sich auf neue Systeme einzustellen, deshalb ist es wichtig, nach klimaschonenden Alternativen zu fragen. Die Wärmepumpe beispielsweise benötigt einen Anteil Strom, um damit die drei- bis fünffache Menge an Wärmeenergie zu erzeugen und im Haus zum Heizen und für die Versorgung mit Warmwasser zur Verfügung zu stellen. Dafür entzieht sie der Umwelt Energie aus Erde, Wasser oder Luft. Da immer mehr Strom aus Wind und Sonne erzeugt wird, gehört die Wärmepumpe zu den klimaschonendsten Heizsystemen am Markt. (...)

Lesenswert

   

Katholische Institutionen stoßen fossile Investments ab

| Lesenswert | bizz energy

35 milliardenschwere katholische Institutionen trennen sich von fossilen Brennstoffen. Sie schließen sich damit der weltweiten Divestment-Bewegung an. Anlässlich des weltweiten „Earth Day“ hat ein globales Bündnis aus 35 katholischen Organisationen angekündigt, nicht länger in Kohle-, Gas- und Ölunternehmen zu investieren. Fossile Brennstoffe gelten als Hauptverursacher der Klimakrise. Die humanitäre Hilfsorganisation Caritas Internationalis, katholische Banken mit einem Vermögen von 7,5 Milliarden Euro, Diözesen und andere katholische Institutionen von vier Kontinenten wollen künftig nur noch in klimafreundliche und sozial gerechte Anlageformen investieren. Sie schließen sich damit der weltweiten Divestment-Bewegung an. (...)

 
 

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