Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.    
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PRESSESPIEGEL
 
 
BWP-Pressespiegel 05.05.-17.05.2018
 

Sehr geehrtes BWP-Mitglied,

anbei erhalten Sie unseren Pressespiegel der vergangenen zwei Wochen mit folgenden Themen:

•    Energiepolitik | klimareporter, EUWID & solarify.eu
•    Strom und Netze | Erneuerbare Energien
•    Klimaschutz | recknagel, pv magazine & klimareporter
•    Handwerk und Technik | IKZ, energieportal24, EnBauSa
•    BWP-Mitglieder
•    BWP-Nennungen
•    Sehenswert
•    Lesenswert


Wenn Sie einzelne Artikel beziehen möchten, senden Sie uns gerne eine E-Mail. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Herzliche Grüße,

 

i.A. Ben Rehberg
Studentischer Mitarbeiter

rehberg@waermepumpe.de
Fon 030 208 799 711
Fax 030 208 799 712

Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. | Hauptstraße 3 | 10827 Berlin
Vorstandsvorsitzender: Paul Waning | Sitz des Vereins: Berlin | VR 26649 B
 

 

Energiepolitik

   

"Das ist nicht akzeptabel"

| Energiepolitik | klimareporter

Beim Klimaschutz gibt es schon wenige Wochen nach Start der neuen Regierung Streit zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD. Wie schnell oder wie langsam der Ausbau erneuerbarer Energien ablaufen soll, darüber gibt es offenbar unterschiedliche Vorstellungen – obwohl der Koalitionsvertrag in diesem Punkt recht eindeutig ist. In der heutigen Debatte zum Bundeshaushalt 2018 machte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) klar, dass sie den Koalitionsvertrag "eins zu eins" umgesetzt sehen will, was die geplanten Sonderausschreibungen von 4.000 Megawatt Solar- und Windkraft betrifft. "Darauf bestehen wir." Ende April hatte Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier (CDU) einen Referentenentwurf für ein sogenanntes "100-Tage-Gesetz" vorgelegt, mit dem die Bundesregierung die eiligsten Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) noch vor der Sommerpause festzurren will. Der Entwurf liegt Klimareporter vor. In dem Altmaier-Entwurf waren die vereinbarten Sonderausschreibungen nicht enthalten. (...)

   

Koalitionsgipfel - „Nichtstun ist keine Option!“

| Energiepolitik | solarify.eu

Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen zufolge positionierten sich CDU und CSU beim derzeitigen Koalitionsgipfel kritisch zu Energieeinsparverordnung (EnEV) und Energieeffizienzrichtlinie (EED). Dem in der FAZ zitierten Entwurf einer Beschlussvorlage zufolge haben die Erweiterung und Einführung neuer energetischer Standards die Baukosten stark in die Höhe getrieben. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) wies diese Darstellung am 08.05.2018 als unsachlich und falsch zurück. Man lenke so vom eigentlichen Problem der Explosion der Baulandpreise ab. Die DENEFF appellierte an die Parteien, jetzt ihre Klimaschutzversprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen, etwa die steuerliche Förderung für energetische Sanierungen. Der Posten fehle gänzlich im Haushaltsentwurf der Bundesregierung. Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF: „Nichtstun ist angesichts der bislang verfehlten Klimaziele keine Option. Statt weitere Verunsicherung bei Hausbesitzern zu streuen, sollte die Bundesregierung diese lieber mit dem versprochenen Steuerbonus für energetische Sanierungen unterstützen.“ (...)

   

Grüne Länderminister fordern Verdopplung der Ausbauziele für Erneuerbare

| Energiepolitik | EUWID

Elf grüne Länderminister fordern von der Bundesregierung mehr Engagement für die Energiewende. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf einen Brandbrief an Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). In diesem sollen die Minister eine deutliche Steigerung der Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen fordern. (...) Um die Probleme im Netzausbau zu meistern, schlagen sie dem Bericht zufolge einen „Stromnetzausbaugipfel“ von Bund und Ländern mit den Betreibern des Übertragungsnetzes und der Verteilnetze vor. Darüber hinaus müsse der Kohleausstieg „rasch“ angegangen werden. Bis 2021 müssten nach Ansicht der grünen Fachminister Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 7 GW abgeschaltet werden. Der Bund solle die Gelder für strukturpolitische Hilfen in den betroffenen Regionen zur Verfügung stellen.Einen wirkungsvollen Preis für die Emissionen von Kohlendioxid würden die Minister zudem als ein notwendiges Instrument zur Begrenzung klimaschädlicher Emissionen bezeichnen. Der Preis müsse für alle Wirtschaftsbereiche, auch Verkehr und Gebäude, gelten. (...)

Strom und Netze

   

Carnot-Batterie: Schutz vor der Dunkelflaute

| Strom und Netze | Erneuerbare Energien

Die Carnot-Batterie könnte als standortunabghängiger Großspeicher die Lösung sein, wenn Wind und Sonne über Tage nicht verfügbar sind. Wie funktioniert die Technik? (...) Das DLR verweist auf den Physik-Nobelpreisträger Robert Laughlin von der Stanford University, der in einem CO2-neutralen Energiesystem der Zukunft Strom-Wärme-Strom-Speicher die Schlüsseltechnologie für die Speicherung großer Elektrizitätsmengen sieht. In einer solchen sogenannten Carnot-Batterie wird Strom mittels einer Hochtemperaturwärmepumpe in Wärme mit Temperaturen von 50 bis 500 Grad Celsius umgewandelt. Diese Wärme kann in Wasser mit 50 Grad Celsius oder Flüssigsalz mit 500 Grad Celsius gespeichert und bei Bedarf mittels eines Wärmekraftprozesses in Strom zurückverwandelt werden. Werden Wärme oder Kälte gebraucht, können diese natürlich ebenfalls von der Carnot-Batterie abgegeben, dann sogar ohne die Rückwandelverluste. (...)

Klimaschutz

   

dena-Gebäudebericht: Energiewende im Gebäudebereich stagniert

| Klimaschutz | recknagel-online.de

Die Deutsche Energie-Agentur kritisiert in ihrem Gebäudereport das brachliegende Energieeinsparungs-Potenzial im Gebäudebereich: Die anvisierten Klimaschutzziele seien in Gefahr. Der Endenergieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngebäuden stagniert im Zeitraum 2010 bis 2016 auf hohem Niveau. Das geht aus dem neuen Gebäudereport 2018 der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. Der Effizienztrend der Jahre 2002 bis 2010, in denen der Energieverbrauch in Gebäuden um 20 Prozent reduziert wurde, scheint damit vorbei zu sein. „Die derzeitigen Anstrengungen im Bereich Energieeffizienz sind nicht ausreichend, um die Klimaschutzziele und damit die anvisierte Treibhausgasreduzierung im Gebäudebereich zu erreichen“, kritisiert Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. Die Energiewende sei ein gesellschaftspolitisches Projekt, bei dem es darum gehe, die Menschen für klimafreundliches Bauen und Sanieren zu begeistern, so Kuhlmann weiter: "Hier ist vor allem die Politik gefragt: Es braucht eine Neuausrichtung des staatlichen Fördersystems, die Raum für technologieoffene Ansätze bietet und gleichzeitig für Planungssicherheit sorgt." (...)

   

GroKo beginnt zu regieren und der Klimaschutz kommt sofort völlig unter die Räder

| Klimaschutz | pv magazine

Es ist nicht zu fassen: In den ersten Wochen der neuen Regierung werden sogar noch die minimalen und vollkommen unzulänglichen Klimaschutzvereinbarungen des Koalitionsvertrages missachtet. Dabei hatte die Große Koalition (GroKo) im Koalitionsvertrag vereinbart, die Lücke der aus ihrer Sicht nicht mehr zu erreichenden nationalen Klimaschutzziele bis 2020 möglichst doch noch zu schließen, weil die weltweite Resonanz oft von Entsetzen über das Klimaschutzversagen Deutschlands geprägt war. Doch wie soll die Bundesregierung denn wieder das Vertrauen der Welt für Klimaschutz erreichen, wie wenn in der Kürze der verbleibenden Zeit, gleich in den ersten Handlungen nicht einmal die unzulänglichen Maßnahmen des Koalitionsvertrages eingehalten werden? Genau dies findet aber statt. (...)

   

Stromsektor trägt die Klima-Bürde

| Klimaschutz | klimareporter

Inzwischen ist es alternativlos: Nur wenn die Kohleverstromung bis 2020 halbiert wird, kann Deutschland sein Klimaziel noch einhalten. Ein Abschaltkonzept für gut 20.000 Megawatt Braun- und Steinkohle samt beschleunigtem Atom-Ausstieg legte der Umweltverband BUND heute vor. (...) Dass inzwischen wieder ernsthaft über eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke gesprochen wird, erboste am heutigen Freitag auch Hubert Weiger, den Vorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Weiger stellte in Berlin ein Konzept seines Ökoverbandes vor, das man ruhig als letzten Appell an die Bundesregierung verstehen kann, wie mit einem Kohleausstieg das Klimaziel für 2020 doch noch einzuhalten wäre. Zugleich hält der BUND auch einen schnelleren Atomausstieg für möglich, und beides sogar "ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden", wie Weiger betonte. (...)

Handwerk und Technik

   

Multifunktions-Wärmepumpen im Simultanbetrieb

| Handwerk und Technik | IKZ.de

Durch die Verschiebung von Energie mit Multifunktions-Wärmepumpen innerhalb eines Gebäudes lassen sich Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich erzielen. Durch den Einsatz von drehzahlgeregelten Verdichtern können die Einsparpotenziale noch einmal deutlich erhöht werden. Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Anlagentechnologie für ein Gebäude mit simultanem Kühl- und Heizbedarf zu bestimmen? (...)

   

Was ist wichtig bei Erdwärmepumpen?

| Handwerk und Technik | energieportal24.de

Es gibt Fakten, die sollte man kennen, wenn es an die Planung einer Erdwärmepumpe geht. Was wichtig ist und in der Geothermie betrachtet werden sollte, ist im Folgenden einmal dargestellt. Zunächst einmal ist es eine Tatsache, dass Erdwärmepumpen gegenüber Luft/Wasser-Wärmepumpen deutlich effizienter sind. (...) Trotzdem können gerade bei der Planung Fehler gemacht werden, die man schwer wieder ausgleichen kann. Dazu gehören zu klein ausgelegte Bohrungen und dementsprechend zu kleine Sonden bei der vertikalen Variante der Wärmepumpen. Die Pumpe würde dann im Dauerbetrieb laufen, um die gewünschte Leistung zu bringen und durch den Wärmeentzug im Boden kann Dauerfrost im selben erzeugt werden. Das macht die Wärmepumpe ineffizient und sie läuft länger. Es entsteht also ein Kreislauf, der nicht durchbrochen werden kann. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) erklärt hier: „Deswegen ist die fachgerechte Auslegung der Erdwärmequelle auf Grundlage der VDI 4640 Blatt 2 so entscheidend.“ Darin sind vereinfachte Auslegungsregeln enthalten. Auch eine entsprechende Planungssoftware ist zur Vermeidung dieses Fehlers ratsam. (...)
 

   

Effizienz von Wärmepumpen und KWK ermitteln

| Handwerk und Technik | EnBauSa

In der Realität weichen die Effizienzwerte von Wärmepumpen und Kraft-Wärme-Kopplungen teilweise deutlich von den berechneten Werten ab. Eine Ursache ist die unzureichende Abbildung realer Randbedingungen in den Bewertungs- und Berechnungsverfahren. Um zu praxisgerechten Werten zu gelangen, haben drei Hochschulen ein Bewertungsverfahren auf Basis der Hardware-in-the-Loop Methodik entwickelt. (...) Ziel des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts war, einen objektiven energetischen, ökologischen und wirtschaftlichen Vergleich konkurrierender anlagentechnischer Systeme zu ermöglichen. Beteiligt waren die TU Dresden, die RWTH Aachen und die Universität Stuttgart. (...)

BWP-Mitglieder

   

Trendmonitor: Den Deutschen ist der Strom zu teuer

| BWP-Mitglieder | recknagel-online.de

Die Strompreise in Deutschland sind nach Meinung von 81 Prozent der Bundesbürger zu hoch. Das geht aus dem Stiebel Eltron Energie-Trendmonitor 2018 hervor. Insbesondere die staatliche Abgabenlast auf Strom sieht die überwiegende Mehrheit der Verbraucher demnach als großen Fehler. Steuern und Umlagen machen in Deutschand durchschnittlich 54 Prozent vom gesamten Strompreis für Privatkunden aus – so viel wie in keinem anderen Land in Europa. „Die Energiepolitik in Deutschland durchkreuzt eine Umstellung von klimaschädlichen fossilem Öl und Gas auf grüne Heiztechnik, die mit Strom betrieben wird“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. Der Wunsch der Bundesbürger nach mehr Klimaschutz im privaten Heizungskeller sei eindeutig: Knapp 70 Prozent wollen auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen - dazu zählt beispielsweise die mit Strom betriebene Wärmepumpentechnik. 55 Prozent sprechen sich dafür aus, die Weichen neu zu stellen: Der Staat sollte den Strom von der Abgabenlast befreien und entsprechend fossile Brennstoffe teurer machen. (...)

BWP-Nennungen

   

Verbreitungsanalyse

| BWP-Nennungen | BWP
Zeitraum 05.05.-17.05.Seit 01.01.2018
Anzahl381890
Auflage in Mio.0,6725,998

 

   

Neuer Praxisleitfaden für Wärmepumpenheizungen

| BWP-Nennungen | SBZ

Hohe Stromverbräuche bei installierten Wärmepumpen können viele Ursachen haben. Denn so effizient die Technologie ist, so empfindlich reagiert sie auf Planungs- und Montagefehler. Um hier gegenzusteuern und um die Besonderheiten im Vergleich zur Öl- und Gasheiztechnik darzustellen, wurde die VDI-Richtlinie 4645 „Heizungsanlagen mit Wärmepumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern- Planung, Errichtung, Betrieb“ erarbeitet - inklusive eines Schulungskonzepts (VDI 4645 Blatt 1). Wie die im März 2018 veröffentlichte Richtlinie aufgebaut ist und was sie konkret beinhaltet, erläutert unser Fachautor Alexander Sperr. (...)

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Solarenergie macht Erdwärme effizienter

| BWP-Nennungen | energate messenger

Solarkollektoren reduzieren den Flächenbedarf für Erdwärme-Wärmepumpen erheblich. Die benötigte Fläche für Erdreichkollektoren lasse sich um bis zu 50 Prozent verringern, wenn man diese mit Solarkollektoren als zweite Wärmequelle
kombiniert. Dies ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojektes des Instituts für Solarenergieforschung (ISFH) mit dem Erdwärmeanlagenhersteller Tewag und dem Bundesverband Wärmepumpe (BWP). Dies erhöhe die Attraktivität und Anwendbarkeit von Heizsystemen mit Erdwärmekollektoren (EWK) insbesondere in Ein- und Mehrfamilienhäusern mit weniger großen Grundstücken. Das Projekt lief über drei Jahre und wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
gefördert. Vergleichsweise hoher Flächenbedarf Wärmepumpensysteme mit Erdwärme als Energiequelle sind deutlich energieeffizienter als Luft-Wasser- Wärmepumpen. Zudem seien EWK gegenüber Erdwärmesonden oft kostengünstiger und weitgehend unabhängig von der geologischen Situation des Untergrunds einsetzbar. Auch können EWK im Gegensatz zu Erdwärmesonden mit geringeren Soleeintrittstemperaturen arbeiten. Dennoch kommen diese bislang in der Praxis kaum zur Anwendung, weil sie einen vergleichsweise hohen Flächenbedarf aufweisen. In dem Projekt haben die Forscher deshalb über Simulationsstudien nach Möglichkeiten gesucht, diese Fläche zu reduzieren. (...)

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Erneuerbaren Wärmenetzen gehört die Zukunft

| BWP-Nennungen | Süddeutsche Zeitung

Ohne einen erneuerbaren Wärmesektor können die Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Damit das funktioniert, müssen Städte und Kommunen, Investoren und Planer Akzente setzen und klimaschonende Heizsysteme verstärkt für Siedlungen und Quartiere mitdenken. Wärmepumpen könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen. Wärmepumpen sind vor allem als dezentrale Einzelanlagen bekannt: ein Einfamilienhaus, eine Wärmequelle, eine Wärmepumpe. Sie können aber auch als Teil von Wärmenetzen zur Versorgung ganzer Siedlungen oder Quartiere eingesetzt werden. Dabei wird die Wärme aus einer oder mehreren Wärmequellen gewonnen und dann durch ein Wärmenetz an die umliegenden Gebäude verteilt. So können beispielsweise eng bebaute Siedlungen regenerative Wärme nutzen, ohne auf jedem einzelnen Grundstück eine Wärmequelle erschließen zu müssen. (...)

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Lesenswert

   

Kalifornien führt Solarpflicht ein

| Lesenswert | Erneuerbare Energien

Die Kalifornische Energiekommission hat beschlossen, dass neue Wohn- und Geschäftsgebäude im Bundesstaat ab 2020 grundsätzlich nur mit einer Photovoltaikanlage gebaut werden dürfen. Damit will die Kommission die Treibhausgasemissionen weiter senken und gleichzeitig die Baukosten nicht allzu drastisch erhöhen. Die Kalifornische Energiekommission (Californian Energy Commission – CEC) hat neue Standards für Wohn- und Gewerbegebäude beschlossen. Ein zentraler Teil betrifft den Energieverbrauch. So müssen ab 1. Januar 2020 alle neu errichteten Wohngebäude zwingend eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder an der Fassade haben. Damit hat Kalifornien als erster Staat in den USA eine Solarpflicht eingeführt. Eine Pflicht zum zusätzlichen Einbau eines Speichers ist in der Regelung nicht enthalten. Die Energiekommission bezweckt aber, dass sich die Hauseigentümer für Solarbatterien, Wärmepumpen und andere Technologien entscheiden, um den Eigenverbrauch in den Gebäuden zu erhöhen. (...)

   

Der große Konstruktionsfehler der Energiewende

| Lesenswert | welt.de

Der Ausstoß von Treibhausgasen muss drastisch sinken. Doch die bisherige Subventionierung des Öko-Stroms ist unermesslich teuer und ineffizient. Es gibt einen Ausweg, schreibt der Chef der Wirtschaftsweisen in einem Gastbeitrag. (...) Ein einheitlicher CO2-Preis beendet die Kakofonie der Ziele: Für den Klimawandel ist es irrelevant, ob Emissionen durch den Ausbau von Solaranlagen oder einer beliebigen anderen Technologie, durch Veränderungen beim Verbrauchsverhalten oder auf anderem Wege reduziert werden. So kann es günstiger sein, eine Tonne an Treibhausgasen nicht bei der Stromproduktion einzusparen, sondern bei der Wärmeproduktion oder der Mobilität. (...)

 

   

Einfach mal umsteuern - und zwar sozial gerecht

| Lesenswert | Süddeutsche Zeitung

Steuern erheben, um die Dinge in die gewünschte Richtung zu lenken - die Idee ist uralt. Auch beim grünen Umbau der Wirtschaft könnte das Konzept helfen. Und das sogar sozial gerecht. (...)

   

Niederlande verbieten neue Gasheizungen

| Lesenswert | EnBauSa

Während in Deutschland noch um den Ausstieg aus der Kohle gerungen wird, sind die Niederlande schon einen Schritt weiter: Sie wollen langfristig aus der Gasnutzung aussteigen. Schon ab Sommer sollen Neubauten nicht mehr mit Erdgas geheizt werden. (...) Als Alternative sieht die Regierung vor, dass die Hälfte der Neubauten künftig mit Wärmepumpen geheizt werden, die mit möglichst viel Strom von Solarpanelen auf dem Dach versorgt werden. 30 Prozent der Neubauten könnten an Wärmenetze angeschlossen werden. "In manchen Regionen wie um den Hafen von Rotterdam gibt es viel Industrie, deren Abwärme man nutzen könnte", sagt Jetten. (...) In Deutschland lagen Wärmepumpen als Heizungsanlagen in neuen Wohngebäuden 2017 erstmals leicht vor Erdgasheizungen, berichtet kürzlich der Bundesverband Wärmepumpe auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes. Hier ist der breite Einsatz von Gas in Nicht-Wohngebäuden aber nicht enthalten. Der Einsatz von Wärmepumpen in schlecht gedämmten Bestandsbauten gilt außerdem als schwierig, weil die Geräte hier an ihre Leistungsgrenze stoßen. Allerdings steigt ihre Effizienz, wie Untersuchungen desFraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zeigen. (...)

 
 

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