In Zusammenarbeit mit der Waldenburger Versicherung AG (einem Unternehmen der Würth-Gruppe) bietet der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. einen grundsätzlichen Versicherungsschutz für die Absicherung von unvorhergesehenen Sachschäden durch Bohrvorhaben an. Damit werden auch verschuldensunabhängige Schäden übernommen. Insbesondere Erdhebung, Erdsenkung, Anschnitt von gespannten Grundwasserleitern, Gasaustritt, Eintrag mikrobiologischer Verunreinigungen und der hydraulische Kurzschluss zweier getrennter Grundwasserstockwerke werden damit abgesichert.
Im Schadensfall werden neben den eigenen Schäden, Sachschäden in der Nachbarschaft unter anderem auch die Kosten für die sogenannten Folgeschäden wie das Aufräumen und Entsorgen, Bewegungs- und Schutzmaßnahmen, Schadensuchkosten, Kosten für Rechtsschutz bei unbegründeten Ansprüchen Dritter und umsonst aufgewandten Bohrkosten ersetzt.
Die Beauftragung von qualifizierten und zertifizierten Fachunternehmen ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz. Schließlich sind bei Erdsonden-Bohrungen – wie auch bei anderen Bohrvorhaben, z.B. für Trinkwasserbrunnen – die Erfahrung und Qualifikation der beteiligten Fachleute entscheidend, um Risiken zu vermeiden.
Die Versicherung steht auch Bauherren zur Verfügung, die Bohrunternehmen beauftragt haben, die (noch) kein Mitglied im BWP sind. Das Abschließen einer verschuldensunabhängigen Versicherung ist unbedingt notwendig, wenn Sie für den Einbau Ihrer Wärmepumpe staatliche Förderung beantragen.
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