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Ist die Wärmepumpe trotz derzeit hoher Strompreise eine gute Option?

Sven Kersten

Die Installation einer Wärmepumpe hat verschiedene Vorteile. Sie ist per Gesetz in ganz Europa als Erneuerbare Energie definiert. Nicht nur, weil sie zunehmend erneuerbaren Strom zur Wärmeversorgung nutzt und so einen Beitrag zum Klimaschutz durch die Vermeidung von CO2-Emissionen leistet. Eine Wärmepumpe gewinnt bis zu 75 Prozent der Heizenergie aus kostenloser Umweltwärme und benötigt nur einen kleinen Teil Strom als Antriebsenergie. Wärmepumpen sind wohl das einzige Heizsystem, das während seiner gesamten Lebensdauer von alleine immer sauberer wird. Denn durch den Umbau des Energiesystems wird der Anteil Erneuerbarer Energien am bundesdeutschen Strommix weiter stark steigen – bis 2050 auf mindestens 80 Prozent. Eine Wärmepumpe kann bereits heute mit Ökostrom vollkommen CO2-frei betrieben werden.

Eines ist klar: Fossile Energieträger sind und bleiben endlich! Ein guter Partner der Wärmepumpe ist übrigens auch die Photovoltaik. Mit Solarstrom vom eigenen Dach gewinnen Sie an Unabhängigkeit und können Ihre Wärmepumpe mit bis zu 50 Prozent selbst erzeugtem Strom versorgen. Bei nahezu gleichen Investitionskosten für konventionelle Heizungstechnologie und Wärmepumpen sind letztere im Neubau klar überlegen, da sie ein sauberes und umweltfreundliches Heizsystem darstellen, mit dem Sie sich auch in Zukunft sicher versorgen können. Im Neubau und in energetisch sanierten Häusern arbeiten Wärmepumpen besonders effizient, da das Heizungssystem hier mit besonders niedrigen Vorlauftemperaturen gefahren werden kann. Gegenüber den anderen Heizungen ist sie außerdem eine platzsparende und wartungsarme Alternative.


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