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IRENA - Energiewende hat geopolitische Auswirkungen

IRENA veröffentlicht neue Studie "Eine neue Welt" und schreibt Energiewende deutliche politische Veränderungen zu.

"Dieser Bericht stellt die erste umfassende Analyse der geopolitischen Folgen des Energiewandels durch erneuerbare Energien dar und ist ein wichtiger Meilenstein für ein besseres Verständnis dieses Themas", sagte der Vorsitzende der Kommission, Olafur Grimsson, der ehemalige Präsident Islands. "Die Energiewende bringt große Machtwechsel mit sich."  

Der Bericht stellt die These auf, dass der Wandel hin zu erneuerbaren Energie die Staatsführung verändert wird. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, sind erneuerbare Energiequellen in den jeweiligen Ländern geografisch vermehrt verfügbar. Das wird einen entscheidenden Unterschied machen, da die meisten Staaten Energieunabhängig werden. Zudem würden neue Interdependenzen und Handelsstrukturen entstehen, da die Länder erneuerbare Energien förderten und ihre Stromnetze mit den Nachbarländern verknüpften, heißt es. Außerdem würden die Karten in der Marktwirtschaft neu gemischt werden da der Wandel im Energiebereich neue Marktführer mit großen Investitionen in erneuerbare Energietechnologien schaffen werde. Gerade Länder welche momentan stark auf die Einfuhr fossiler Brennstoffe angewiesen seien, würden die Möglichkeit haben ihre Handelsbilanz zu verbessern.

Zusammenfassend schätzt IRENA, dass bis 2025 die globalen Durchschnittskosten für Strom um 26 % von Onshore-Windenergie, um 35 % von Offshore-Windenergie, um mindestens 37 % von konzentrierten Solarstromtechnologien und um 59 % von Solar-Photovoltaik sinken könnten.

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