Energielabel Heizung | Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.

Energielabel für Heizgeräte

Seit September 2015 ist die Kennzeichnung der Energieeffizienz anhand des Energielabels EU-weit für Raum- und Kombiheizgeräte sowie Warmwasserbereiter verpflichtend. Ziel ist es, Geräte mit einem geringen Primärenergieverbrauch hervorzuheben und künftig nur noch Heizungen mit einer hohen Energieeffizienz in den Haushalten vorzufinden.

Wärmepumpen erreichen bei allen Labelvarianten – egal ob als alleinstehendes Produkt oder als Verbundanlage – ausnahmslos die höchsten Energieeffizienzklassen. Weil der Effizienzvorsprung der Wärmepumpe jetzt auch für den Verbraucher leicht nachvollziehbar ist, liefert das Energielabel wichtige Impulse sowohl für den Neubau- als auch den Bestandssektor.

Fossil befeuerte Heizkessel erreichen selbst im Verbund mit Solarthermie höchstens eine Effizienzklasse von A+, während die effiziente Wärmepumpe samt Regelungseinheit mit den tiefgrünen Energieeffizienzklassen A++ oder A+++ punktet. Daher liegt es auf der Hand, warum sich in Zeiten der Energiewende die Investition in ein echtes regeneratives System für Heizung und Trinkwassererwärmung lohnt.

Zur Berechnung von Verbundanlagen


Das EU-Energielabel einfach erklärt


Allgemeine Informationen zum Energielabel


Häufig gestellte Fragen zum Energielabel in der Praxis

Ansprechpartner

Alexander Sperr
Referent Normen & Technik



Altanlagenlabel

Auch bestehende Heizungsanlagen werden in Deutschlands Kellern mit einem Label versehen.

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Heizgeräte (Produkt & Verbund) nach Effizienzklassen


2016
2019
Sole/Wasser-Wärmepumpe
Sole/Wasser-Wärmepumpe

Wasser/Wasser-Wärmepumpe
Wasser/Wasser-Wärmepumpe
Luft/Wasser-Wärmepumpe
Luft/Wasser-Wärmepumpe
Luft/Wasser-Wärmepumpe
Luft/Wasser-Wärmepumpe
Brennwertkessel Gas
Gasbrennwertkessel + Solar

Brennwertkessel Öl
Ölbrennwertkessel + Solar
Brennwertkessel Gas
Gasbrennwertkessel
Brennwertkessel Öl
Ölbrennwertkessel
Brennwertkessel Gas
Gasbrennwertkessel
Brennwertkessel Öl
Ölbrennwertkessel
Niedertemperaturkessel Gas
Gasniedertemperaturkessel
Niedertemperaturkessel Öl
Ölniedertemperaturkessel
A+++
A++
A+
A
B
C
D

Produktlabel und Verbundanlagenlabel

Grundsätzlich unterscheidet man Produktlabel, die ausschließlich der Hersteller ausstellt, und Verbundanlagenlabel. Produktlabel gibt es nur für die reinen Wärmeerzeuger, also z.B. Wärmepumpen, Warmwasser-Wärmepumpen, Wärmepumpen für kombinierte Raumheizung und Trinkwassererwärmung oder Brennwertkessel. Bei einer Verbundanlage werden diese mit einer oder mehreren Zusatzkomponenten kombiniert:

  • Temperaturregler
  • Thermische Solaranlage („Solarthermieanlage“)
  • Speicher (Trinkwarmwasser- oder Pufferspeicher)
  • zusätzlicher Wärmeerzeuger

Verbundanlagen erreichen in der Regel höhere Effizienzen als die reinen Wärmeerzeuger auf dem Produktlabel ausweisen. So kann z.B. auch mit einem Brennwertkessel, der aus physikalischen Gründen alleinstehend maximal eine Effizienzklasse A erreichen kann, in Kombination mit Temperaturregler und Solaranlage eine Effizienzklasse A+ erreicht werden.

Energielabel

Grundsätzlich unterscheidet man Produktlabel, die ausschließlich der Hersteller ausstellt, und Verbundanlagenlabel. Produktlabel gibt es nur für die reinen Wärmeerzeuger, also z.B. Wärmepumpen, Warmwasser-Wärmepumpen, Wärmepumpen für kombinierte Raumheizung und Trinkwassererwärmung oder Brennwertkessel. Bei einer Verbundanlage werden diese mit einer oder mehreren Zusatzkomponenten kombiniert:

  • Temperaturregler
  • Thermische Solaranlage („Solarthermieanlage“)
  • Speicher (Trinkwarmwasser- oder Pufferspeicher)
  • zusätzlicher Wärmeerzeuger

Verbundanlagen erreichen in der Regel höhere Effizienzen als die reinen Wärmeerzeuger auf dem Produktlabel ausweisen. So kann z.B. auch mit einem Brennwertkessel, der aus physikalischen Gründen alleinstehend maximal eine Effizienzklasse A erreichen kann, in Kombination mit Temperaturregler und Solaranlage eine Effizienzklasse A+ erreicht werden.

Berechnungsgrundlage des Energielabels

Um eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Technologien, die unterschiedliche Heizenergieträger nutzen, herzustellen, erfolgt die Einteilung der unterschiedlichen Heizgeräte und Warmwasserbereiter, in die jeweiligen Energieeffizienzklassen anhand der jahreszeitbeding­ten Raumheizungs-Energieeffizienz bzw. der jahreszeitbedingten Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz, letztere ist abhängig vom Lastprofil.

Zur Berechnung der jahreszeitbedingten Raumheizungs-Energieeffizienz bzw. jahreszeitbedingten Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz wird der durch das Heizgerät oder die Anlage gedeckte Wärmebedarf in Bezug zu dem dazu benötigten Jahresenergiebedarf gesetzt. Der sich daraus ergebende Prozentwert bestimmt die erreichte Effizienzklasse.

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