Verkaufsargumente für die Wärmepumpe

Wärmepumpe im Altbau

Nicht nur bei Neubauten ist die Wärmepumpe mittlerweile das Heizsystem der Wahl. Auch im Altbau bieten sich wesentliche Vorteile, denn die Wärmepumpe...

  • reduziert die CO2-Emissionen massiv – beim Einsatz von erneuerbarem Strom sogar auf Null!
  • steigert den Wert des Gebäudes langfristig.
  • liefert Wohlfühlwärme ohne Verbrennung: kein Ruß, kein Dreck, kein Gestank.
  • sichert attraktive staatliche Förderung beim Heizungstausch.
  • schafft Brennstofflager ab. Endlich Platz für Weinkeller, Party- oder Fitnessraum.
  • bietet mehr Lebensqualität: behagliche Wärme und angenehme Kühlung aus einem Gerät.
  • sichert Arbeitsplätze in Deutschland: Die Geschäftsmodelle der Zukunft sind längst auf die Energiewende eingestellt.
  • schont die nur beschränkt verfügbaren fossilen Energieträger.
  • macht unabhängig von Öl- und Gasimporten.

Strom wird immer grüner – und mit ihm die Wärmepumpe! Nutzen Sie diese Chance und profilieren Sie sich mit dem Know-how dieses Leitfadens und Ihren eigenen Referenzen!


Checkliste zur Angebotserstellung

Im Falle einer Modernisierung mit Wärmepumpe sind für die Angebotserstellung viele Punkte zu beachten. Wir haben auf Basis der einzelnen Schritte, die bei einem Heizungstausch erforderlich sind, in einer Musterkalkulation zusammengefasst.

Bitte passen Sie die einzelnen Punkte hinsichtlich der induviduellen Bedürfnisse und Bedingungen Ihres Kunden an und beachten Sie: Es handelt sich lediglich um den Entwurf einer möglichen Kalkulation.


Checkliste für den Heizungstausch

Gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Kunden folgende Checkliste durch, um das Haus auf Wärmepumpentauglichkeit zu prüfen:

  1. Kann die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage auf unter 50°C herabgesenkt werden? (Heizlastberechnung nach DIN EN 12831)
  2. Müssen dazu keine, einzelne oder alle Heizkörper ausgetauscht werden?
  3. Ist genügend Platz auf dem Grundstück für die Aufstellung der Luft/Wasser-Wärmepumpe bzw. der Außeneinheit oder für die Erdwärmebohrung vorhanden? 
  4. Ist eventuell auch eine Ergänzung der bestehenden Anlage durch eine Wärmepumpe möglich (bivalent)?
  5. Erfüllt die geplante Wärmepumpenanlage die Förderbedingungen des Marktanreizprogramms (MAP)?
  6. Kann die Wärmepumpe mit einer möglicherweise bereits vorhandenen Photovoltaik- oder Solarthermieanlage kombiniert werden?

Wärmepumpe im Neubau


Weil die Einsparung von Primärenergie erklärtes Ziel der Bundesregierung ist, setzt die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, strenge Anforderungen an die Effizienz von Neubauten fest, die regelmäßig verschärft werden. Seit 2016 erfüllen Brennwertheizungen die EnEV-Vorgaben auch in Kombination mit solarer Trinkwassererwärmung nicht mehr, wodurch für Bauherren zusätzliche Investitionen in die Gebäudedämmung oder komplexe Haustechnik nötig wird, um den EnEV-Standard zu erreichen.

Eine Luft/Wasser- oder Sole/Wasser-Wärmepumpe erfüllt die EnEV-Anforderungen hingegen auch als alleinstehende Technologie problemlos und vermindert daher – trotz maximaler Effizienz - Planungsaufwand und Investitionsvolumen. 

Weitere Vorteile der Wärmepumpe sind:

  • schonend für die Umwelt
  • höchste Klasse beim Energieeffizienzlabel aller Heizsysteme
  • Fähigkeit zu Wärmen und zu Kühlen
  • Klein im Platzbedarf
  • Staatliche Förderung
  • Kurzfristig höhere Investitionskosten - langfristige Kostenersparnis

Viele Bauherren und Sanierer möchten in ihrem Haus alle technologischen Möglichkeiten ausloten, um möglichst modern, komfortabel und vielleicht sogar weitgehend energieautark zu wohnen – hier haben Wärmepumpensysteme deutlich mehr zu bieten als konventionelle Heizungen. Sie als Fachmann sind für Ihre Kunden der wichtigste Ansprechpartner in Sachen Energieeffizienz, Zukunftssicherheit und Komfort. Wir möchten Ihnen mit unseren Materialien schnell und praxisnah einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen und Potenziale für Ihren Betrieb verschaffen.

Bereits ein Drittel aller Bauherren in Deutschland entscheidet sich heute für eine Wärmepumpe. Angesichts neuer Vorschriften wird es für Energieberater, Architekten, Planer und Installateure noch einfacher, auch die übrigen Bauherren von den Vorteilen einer Wärmepumpe zu überzeugen. So liefern insbesondere das Energielabel für Heizungen und die Energieeinsparverordnung (EnEV) entscheidende Argumente für die effiziente Wärmepumpe.

Auch in Altbauten kann die Wärmepumpe punkten. Denn heute findet sich für neun von zehn Häusern Bestandsgebäuden eine sinnvolle Lösung mit Wärmepumpe. Um auch in älteren Häusern einen effizienten Betrieb mit hohen Jahresarbeitszahlen zu gewährleisten, braucht es weder Fußbodenheizung noch Vollsanierung, sondern vor allem Know-How. Der Gebäudeenergieausweis belegt nicht nur Effizienz, sondern liefert ein ausschlaggebendes Argument: mit Wärmepumpe erreicht man höchste Stufen und steigert so den Wert des Hauses.

 


Publikationen

Heizen mit Wärmepumpe



Wärmepumpe im Altbau


Weitere Publikationen

Weitere Publikationen für Fachleute und Verkaufspublikationen für Verbrauchen finden Sie hier. Alle Publikationen können gegen eine Schutzgebühr beim BWP bestellt werden.

Zu den Publikationen


Bauen auf Erdwärme

Die BWP-Kampagne "Bauen auf Erdwärme" bietet weitergehende Informationen zum Heizen mit Erdwärme.

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Gründe für Erdwärme

Lesen Sie zehn Gründe, warum Sie mit Erdwärme heizen sollten.


Referenzobjekte präsentieren

Am einfachsten lassen sich Vorurteile durch die Präsentation von Referenzen aus dem Weg räumen. Planer und Installateure sollten daher möglichst schon zum ersten Beratungstermin eine Auswahl von geeigneten Referenzobjekten zur Hand haben, die zeigen wie und wo sie erfolgreich Wärmepumpenanlagen realisiert haben. Dazu sind nur ein paar Fotos und die Eckdaten zum Objekt (Größe, Heizlast, JAZ) nötig, die sie beim Verkaufsgespräch in einer Sammelmappe präsentieren können. Im Idealfall erlaubt der Hausbesitzer sogar einen Besuch vor Ort und beantwortet dem Neukunden aus erster Hand seine Fragen. 

Zu den Referenzobjekten

Energielabel & Gebäudeenergieausweis

Einbindung Photovoltaikanlage

Wichtige Impulse für Bauherren kann auch der Eigenstromverbrauch liefern. Die Kombination Wärmepumpe und Photovoltaikanlage ist besonders reizvoll, wenn ein Kunde über die steigenden Energiepreise besorgt ist. Mit einer Wärmepumpe können die Hausbesitzer bis zu 60 Prozent Ihres Stroms aus der Photovoltaikanlage selber nutzen.


JAZ-Rechner

Berechnen Sie hier die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe, welcher für den Förderantrag bei dem BAFA benötigt wird.

Energieeinsparverordnung

Die EnEV macht Vorgaben für den Effizienzstandard von Neubauten. Informieren Sie sich.

Heizungssanierung

Gut geplant können Wärmepumpen auch im un- oder teilsanierten Altbau eingesetzt werden. Lesen Sie selbst.

Förderrechner

Wie viel Förderung erhalten Sie für Ihre Wärmepumpe? Rechnen Sie hier selbst nach.

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