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BWP-inform 10/2016
 

Editorial

Liebes BWP-Mitglied,

kommende Woche findet wieder das Forum Wärmepumpe mit unserer Mitgliederversammlung statt. Am 10. und 11. November bieten wir Ihnen ein Programm, das sich ganz um die Wärmepumpe als Schlüsseltechnologie einer ganzheitlichen Energiewende dreht. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen den Verkaufsworkshop für Handwerker am zweiten Tag der Veranstaltung. Wir möchten Ihnen Argumente an die Hand geben, damit Sie Ihre Kunden noch erfolgreicher von der Wärmepumpe überzeugen können. Fachhandwerker haben den direkten Draht zum Verbraucher und können die Entscheidung für eine Wärmepumpe mit Know-How über die Vorteile der Technologie beeinflussen. Auf diese Weise können wir den Bestandsmarkt noch mehr für uns erschließen.

Die Rolle der Wärmepumpe in der Sanierung möchten wir auch in den Medien aufgegriffen wissen – mit einer Pressefahrt durch Berlin. Gemeinsam mit einer Gruppe Journalisten besichtigen wir am 23. November eine Villa aus der Berliner Gründerzeit (Baujahr 1888), die seit 2015 mit Erdwärme beheizt wird. In Kooperation mit dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) und dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) werden auf der Pressefahrt mit dem Titel „Erneuerbare Wärme in Berlin – Eine Metropole heizt klimaneutral“ noch zwei weitere Objekte besichtigt. Mit der Gründerzeit-Villa möchten wir zeigen, dass auch eine praktisch unbewohnbare Villa durch Sanierung und Einbau einer Wärmepumpe wieder flottgemacht werden kann, ganz nach dem Motto: Dann ist dies bei jüngeren Gebäuden erst recht möglich.

Um das wichtigste Vorurteil gegen die Wärmepumpe endgültig vom Tisch zu räumen, appellieren wir der Politik gegenüber konsequent für fairere Energiepreise. Mit der Sektorkopplung wird der Strombedarf weiter steigen. Das wird aber nur passieren, wenn fossile Energieträger entsprechend ihrer CO2-Freisetzung bepreist werden und der Verbraucher beim Strompreis (Strom wird immer erneuerbarer) entsprechend entlastet wird. In Form einer CO2-Abgabe auf Energieträger nach dem Vorbild der Schweiz ist dies möglich. Dazu plädieren wir auch in unserer offiziellen Stellungnahme zum Grünbuch Energieeffizienz.

Liebe Mitglieder, im Neubau liegt der Marktanteil der Wärmepumpe 2015 bereits bei 30 Prozent und seit 2016 greift die verschärfte EnEV zusätzlich. Der wahre Wachstumsmarkt für die Wärmepumpe jedoch ist der Bestand! Darauf wird sich auch die Kampagne „Heizen in grünen Bereich“ 2017 fokussieren. Um den schlummernden Riesen zu wecken, muss eine CO2-Steuer her, die Förderbedingungen müssen klar sein (beispielsweise mithilfe unseres Förderrechners) und Fachpartner müssen überzeugen können. Ich freue mich, Sie alle nächste Woche auf unserem Forum und unserer Mitgliederversammlung persönlich wieder zu treffen und mit Ihnen diese Herausforderungen zu diskutieren.

Ihr Karl-Heinz Stawiarski

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