Liebe BWP-Mitglieder, liebe Abonnenten unseres Newsletters,
in Zeiten, in denen uns das abrupte Ende des russisch-deutschen Sommermärchens und der scheinbar endlose Machtkampf innerhalb der Bundesregierung in Zusammenhang mit der Asylpolitik Kraft und Nerven kosten, scheinen klima- und energiepolitische Themen komplett in den Hintergrund gerückt.
Die sogenannte Kohlekommission hat zwar ihre Arbeit aufgenommen – aber sämtliche Appelle der Industrie nach Planungssicherheit durch eine sinnvolle CO2-Bepreisung oder nach einer fairen Anpassung der Strompreise verhallen scheinbar ungehört. Dabei steigt der Druck auf Deutschland hinsichtlich der Einhaltung der Klimaziele permanent. Denn eine Abweichung der EU-Vorgaben hinsichtlich der Senkung der CO2-Emission wird voraussichtlich immense finanzielle Belastungen mit sich bringen. Es gibt also nach wie vor einiges zu tun. Gemeinsam mit unseren Partnerverbänden bleiben wir "am Ball" und verfolgen mit Nachdruck die Ziele unserer Branche für eine zukunftsweisende Klima- und Energiepolitik.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine angenehme Lektüre unseres aktuellen Newsletters und eine wundervolle Sommerzeit!
Die nächste Ausgabe unseres bwp-inform erscheint dann Ende August.
Herzliche Grüße
Ihr Martin Sabel
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Die Energiewende in Deutschland mit der Erreichung der Klimaziele kann nur gelingen, wenn die CO2-Emissionen auch im Gebäudebereich deutlich abgesenkt werden. Mit der Wärmepumpe stellt die Heizungsindustrie ein System zur Verfügung, dass das Potenzial für ein enormes Marktwachstum bereits bewiesen hat.
Bei der jährlichen Klausurtagung im bayerischen Kloster Banz sammelte die Führungsriege der deutschen Wärmepumpen-Branche Ideen für Wege aus der energiepolitischen Stagnation und fassten diese in Ihrer „Banzer Erklärung“ zusammen. Fazit: Ohne ein klares Bild vom zukunftsfähigen Gebäude bleibt die Energiewende eine Farce und das Thema Klimaschutz verödet trotz Fridays for Future.
Der Entwurf des AccelerateEU-Plans fokussiert eine Elektrifizierungs-Strategie, wobei Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie hervorgehoben werden.
Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme bieten einige Vorteile gegenüber Luft-Wasser Wärmepumpen, doch sie gehen auch mit höheren Investitionskosten für die Erdarbeiten zur Erschließung der Wärmequelle einher. Lohnt es sich da überhaupt, im Ein- und Mehrfamilienhaus auf Erdwärme zu setzen? Dieser Frage geht eine Kurzstudie nach, die das Beratungsunternehmen Prognos erstellt hat.
BWP, ZVEH und ZVSHK bieten im Frühjahr zwei kostenfreie Webinare zum Netzanschluss und zur Inbetriebnahme von Wärmepumpen an. Die Veranstaltungen richten sich gezielt an Elektro- und SHK-Handwerk.
Der Bundesverband Wärmepumpe ist auf der IFH/Intherm in Nürnberg vertreten. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Qualifizierung, Fachkräfteentwicklung und praxisnahe Einblicke in die Wärmepumpentechnik.
Die BWP-Planungstools wurden in mehreren Bereichen weiterentwickelt. Verbesserte Eingabemöglichkeiten, erweiterte Datenbanken und neue Klimainformationen erleichtern die Anwendung in Planung und Beratung.
Rund 75 Teilnehmende vor Ort und etwa 100 weitere im Livestream: Das erste Fachforum Handwerk, Beratung und Planung des BWP stieß auf großes Interesse und bot praxisnahe Einblicke in zentrale Fragestellungen rund um Wärmepumpen.
Die European Heat Pump Association (EHPA) betont die Bedeutung eines stabilen und verlässlichen Regelwerks auf europäischer Ebene, damit Wärmepumpen einen Beitrag zu einer stabilen Energieinfrastruktur leisten können.
Am 27. März 2026 kam das Ressort Normung und Technik des BWP online zu seiner jüngsten Sitzung zusammen. Schwerpunktthemen waren die VDI 4645, Schall und neue Arbeitsvorhaben im MFH-Bereich.
Am 26. März 2026 kam das Ressort Politik des BWP zu seiner turnusmäßigen Sitzung zusammen (online). Die kommenden Monate werden maßgeblich durch die Weiterentwicklung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG), die Zukunft der BEG-Förderung sowie die Entwicklung der Energiepreise geprägt.
Am 27. März 2026 fand die diesjährige Generalversammlung des Beirats Fachhandwerk im BWP statt. Mit über 1.000 organisierten Mitgliedern aus Handwerk, Planung und Beratung bietet dieses Format einmal im Jahr die Möglichkeit, zentrale Entwicklungen kompakt zusammenzuführen und praxisrelevante Themen breit zu diskutieren.


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