Referenzobjekte

  • VELUX LichtAktiv Haus

    Der Fensterhersteller Velux sanierte das in den 1950er Jahren erbaute Siedlerhaus grundlegend. Das Haus sollte als Pilotprojekt beweisen, dass umweltfreundliches Wohnen auch im Altbau gelingt. Neben neuen Fenstern und einem Dach tauschte die Projektgruppe auch die Heizung aus. Die Bewohner heizen jetzt mit mit einer effizienten Erdwärmepumpe. Durch die Sanierungsmaßanhmen und einer Photovoltaikanlage auf dem DAch beweist Velux, dass Plusenergiehäuser auch im Altbau realisierbar sind.

    • Projektjahr:

      ca. 1950

    • beheizte Fläche:

      132 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      7,50 kW (bei B0/W35 nach EN 14511) kW

  • Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

    Der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg hat ein architektonisches Highlight bekommen. Nach einer europaweiten Ausschreibung über das Konzept eines Verwaltungsneubaus für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) haben die Wilhelmsburger ein Gebäude in der neuen Mitte erhalten, das durch seine Formensprache und Farbgestaltung belebende Akzente für die Stadtteilmitte gesetzt hat.Das Konzept überzeugt neben den hohen städtebaulichen und architektonischen Qualitäten auch durch das energetische Konzept. Der Neubau ist nach strenger externer Prüfung von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) mit dem Gold-Standard ausgezeichnet worden.

    • Projektjahr:

      2013

    • beheizte Fläche:

      46.560 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      2 x 230 kW

  • Zwei Generationen Wärmepumpen

    2000 baute der Massivhaushersteller Viebrockhaus in Hamburg Neugraben vier Mehrfamilienhäuser. Damals war der Einsatz von innovativen Heizsystemen wie der Wärmepumpe noch eine Seltenheit. Unter einem Prozent aller Bauherren entschieden sich für die Nutzung von Umweltwärme zum Heizen. Seitens des Investors wurde aber bereits damals die Wärmepumpe als das Heizsystem der Zukunft angesehen. In einem der mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe beheizten Gebäude ließen die Besitzer 2013 eine der vier Wärmepumpen austauschen, der Verbrauch reduzierte sich in dem Jahr um 20 Prozent.

    • Projektjahr:

      2000

  • Produktionshalle Plansee

    Die meisten Prozesse bei PLANSEE benötigen Strom oder Gas. Diese Energieträger werden in Bewegungs- und Wärmeenergie umgewandelt, welche schlussendlich als Abwärme, die nicht mehr erforderlich ist, übrig bleibt. Abwärme wird dann meist in eigenen Kühlprozessen wieder „vernichtet“. Seit 2013 wird diese Abwärme mit einem Temperaturniveau von 45°C aus Sinteranlagen entnommen und mittels einer Wärmepumpe auf ein Temperaturniveau von 85°C gebracht. Die Wärme wird dann in ein Fernwärmenetz einspeist, das über das ganze Jahr Abnehmer hat.

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      400 kW kW

  • Nahwärme Königsbrunn

    Die Anlage versorgt seit 1983 etwa 800 Haushalte eines nahen Wohngebiets sowie die Königstherme mit Fernwärme. Heute nutzt das Nahwärmeprojekt auch drei Grundwasser-Wärmepumpen zur Wärmeerzeugung. Die Heizzentrale besteht aus zwei hochmodernen Groß-Wärmepumpen, die Heizwärme aus dem Grundwasser gewinnen.

    • Projektjahr:

      1983

  • Förderzentrum Lebenshilfe Freising e.V.

    Das Förderzentrum der Lebenshilfe Freising wurde 2011 erbaut. Als energiesparendes Heizsystem entschied der Bauherr sich für eine effiziente Wärmepumpe. Für die Wärmequelle Wasser bohrte das Bohrunternehmen BraugrundSüd mehrere Entnahme- und Schluckbrunnen in den bayerischen Boden. An dem Standort in der Gartenstraße können sich die Schüler der integrativen und heilpädagogischen Einrichtungen nun über wohlige Wärme freuen und der Träger spart dank Wärmepumpe eine große Summe an Heizkosten ein. 

    • Projektjahr:

      2011/2012

    • beheizte Fläche:

      8.735 m²

    • Wärmepumpenart:

      Wasser/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      556 kW

    01_Förderzentrum Lebenshilfe Freising e.V.
  • RWE Zukunftshaus

    Sanierung eines Bestandsgebäudes zu einem Plus-Energiehaus in der Innovation City Ruhr, Bottrop. Bei dem Projekt waren über 30 Hersteller aktiv beteiligt. Der Heizwärmebedarf wurde durch Dämmung, Dreifachverglasung und Einbringung einer Lüftungsanlage um 85% reduziert. Den Rest übernimmt eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. Eine 60 m² große Photovoltaikanlage, kombiniert mit einem Stromspeicher und SmartHome sorgen für bilanzielle Autarkie. Die Beleuchtung wurde auf LED umgestellt und spart damit zusätzlich Strom ein. Die Gebäudetechnik wird über einen Zeitraum von zwei Jahren messtechnisch begleitet.

    • Projektjahr:

      1962

    • beheizte Fläche:

      214 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      4,3 kW

  • Weishaupt Niederlassung Stuttgart

    Die Wärmepumpenanlage in Stuttgart wird hauptsächlich für die passive Kühlung der Büroräume zuständig sein und soll im Winter auch die Öl-Heizung unterstützen. Dafür hat der Bauherr eine 368 qm große Kühl-/Heizdecke einziehen lassen. Für die passive Kühlstation ist eine Leistung von 27,5 kW vorgesehen, für die Heizung erbringt die Sole/Wasser-Wärmepumpe 35 kW Leistung.

    • Projektjahr:

      1970er

    • beheizte Fläche:

      1.620 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      25,2 kW

  • Saniertes Mehrfamilienhaus mit Luft-Wärmepumpe

    Erst wurde nur die Wärmepumpe installiert. Danach packte den Bauherren den Ehrgeiz und das Haus den 60er Jahren verwandelte sich ein KfW 85-Haus. Jetzt hat die Wärmepumpe eine Jahresarbeitsuzahl von über 4 und schont so Umwelt und Geldbeutel der Bewohner.

    • Projektjahr:

      1961

    • beheizte Fläche:

      400 m²

    • Wärmepumpenart:

      Luft/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      30 kW kW

  • EnergiePLUS Haus nach Prof. Dr. Fisch

    Das EnergiePLUS Haus nach Prof. Dr. Fisch ist ein Paradebeispiel für Aktivhäuser, denn alle Gebäudekomponenten sind auf einander abgestimmt. Ein Monitoring der TU Braunschweig überwacht das Energiekonzept, so kann die Effizienz stetig verbessert werden. Geheizt wird das Haus mit Wärmepumpe, die ein wesentlicher Bestandteil eines Aktivhauses darstellt

    • Projektjahr:

      2010

    • beheizte Fläche:

      260 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      3,5 / 1,5 kW

  • Sandsteinvilla mit Erdwärmepumpe

    In einem 60 Jahre alten Sandsteingebäude konnte ohne weitere Sanierungsmaßnahmen eine Wärmepumpe installtiert werden. Die Erdwärnepumpe kommt trotz alter Radiatoren auf eine beachtliche Jahresarbeitszahl von 3,5.

    • Projektjahr:

      1951

    • beheizte Fläche:

      400 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      35 kW

  • Boarding House Potsdam

    Fossile Energieträger waren für den Bauherren des Boarding House ein No-Go. Deswegen setzte er bei dem Neubau mit 37 hochwertigen Ferienwohnungen und einem Gastronomiebetrieb direkt an der Havel auf Erneuerbare Energien. Durch Kontamination des Erdreichs konnten die ursprünglich geplanten Erdwärmesonden in Kombination mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe nicht eingesetzt werden. Alternativ wurde ein Konzept mit dem Luft+Sole/Wasser-Wärmepumpen-Hybridsystem ThermSelect von MHG umgesetzt.

    • Projektjahr:

      2013

    • beheizte Fläche:

      3.248 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      3 x 37,7 kW

    Das Boarding House von der Front
  • Städel Museum

    Durch die Nutzung oberflächennaher Geothermie ist die Wärmeversorgung des neuen Gebäudeteils des Städelmuseums gleich im zweifachen Sinne nachhaltig. Zum ersten schont sie das Klima und spart jährlich Tonnen schädlicher Klimagase, zum anderen schont sie in Zeiten knapper werdender öffentlicher Haushalte den Etat des Kunstmuseums, da Heizung und Kühlung der 3000 Quadratmeter besonders effizient durch eine Sole/Wasser-Wärmepumpe realisiert werden.

    • Projektjahr:

      2011

    • beheizte Fläche:

      ca. 3.000 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      100 kW

    Unterirdischer Anbau des Städel Museums Frankfurt (Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)
  • Plus-Energie-Fertighaussiedlung

    Häuser können mehr. So ließe sich vielleicht zusammenfassen was der Fertighaushersteller Bien Zenker mit seinem Projekt „Am Quellenpark“ in Bad Vilbel der Welt zu beweisen versucht. Während die Bundesregierung noch über prozentuale Energieeinsparpotenziale im Neubau diskutiert, ist man in dem Frankfurter Vorort schon einige Schritte weiter, das „Haus der Zukunft“ schon im Rohbau.

    • Projektjahr:

      2013

    • beheizte Fläche:

      164 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      3,5 kW

    Plus-Energie-Fertighaussiedlung in Frankfurt (Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)
  • Architektenhaus "Rundgebaut"

    Der Stuckrestaurator Markus Aumüller ist seit rund zwei Jahrzehnten in seinem Traumberuf „unterwegs“: Seine Arbeit führte ihn auf verschiedene Kontinente dieser Welt und oft hinterließ Aumüller dabei außergewöhnliche architektonische Akzente in Kirchen, Schlössern, Villen und vielen besonderen Gebäuden. Bereits während seiner Ausbildung in den 1980er Jahren begann er von einem ganz individuellen, einzigartigen Haus zu träumen. Dies hat er sich nun im hessischen Oberursel bei Frankfurt geschaffen.

    • Projektjahr:

      2007

    • beheizte Fläche:

      311 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      8 kW

    Architektenhaus im Stil von Gaudi in Frankfurt am Main (Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)
  • Süwag Unternehmenszentrale

    Das Herzstück der Haustechnik ist eine Erdwärmeanlage mit insgesamt 72 Sonden, die zu Beginn der Bauarbeiten von dem Bohrunternehmen Terra Therm 50 Meter tief in den Frankfurter Boden gebracht wurden. Die Sonden sind über zwei Schächte mit einer Hauptleitung verbunden, die zur Technikzentrale mit einer Wärmepumpe führt, die das Gebäude mit 200 kW Heizleistung und 120 kW Kühlleistung versorgt. Fernwärme ergänzt das Heizungskonzept von November bis März. Im Sommer kann nach Bedarf ein 600 kW starker umweltfreundlicher und wassersparender Hybridkühler hinzugeschaltet werden.

    • Projektjahr:

      2008

    • beheizte Fläche:

      18.931 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      320 kW

    Süwag Zentrale in Frankfurt am Main (Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)
  • Ordnungsamt Frankfurt am Main

    Die Erdsondenanlage des Ordnungsamts gehört mit insgesamt 9.520 Bohrmetern zu den größten im Frankfurter Ballungsraum. Wegen feinsandiger Tone im hiesigen Untergrund wurde das Spülbohrverfahren verwand, um innerhalb von nur knapp 6 Wochen 112 Erdsonden zu je 85 Metern zu realisieren. Um den straffen Zeitplan einzuhalten, bohrten an der Baustelle des zukünftigen Ordnungsamts gleich vier Bohrunternehmen mit insgesamt bis zu sechs Bohrgeräten gleichzeitig.

    • Projektjahr:

      2009

    • beheizte Fläche:

      18.000 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      1.080 kW

    Außenansicht Ordnungsamt Frankfurt (Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)
  • Libeskind Villa

    Die Dach- und Fassadenbekleidung mit Zink ist Bestandteil des innovativen Energiekonzeptes, da sie eine von außen nicht sichtbare Solarthermieanlage beinhaltet, die in Kombination mit einem Erdwärmeabsorber als Wärmequelle für die Wärmepumpenanlage dient. Im Haus bildet der intelligente Klimaboden die Basis für Beheizung, Kühlung und Wärmerückgewinnung. In dieser Konzeption ist eine Jahresarbeitszahl von ca. 4,5 bei einer Soleeintrittstemperatur und einer Heizungsvorlauftemperatur von 35°C erreichbar.

    • Projektjahr:

      2009

    • beheizte Fläche:

      290 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      14,3 kW

    Die Libeskindvilla in Datteln, Vorderansicht (Quelle: BWP)
  • Quartis les Halles 2.0

    Für das zukunftsweisende Heiz-/Kühlkonzept erwiesen sich die Bodenverhältnisse als ideal, um die WärmequelleGrundwasser“ zu nutzen. Ohnehin ist das Gebiet in den alten Flussarmen des Niederrheins diesbezüglich äußerst ergiebig. So wurden zwei Brunnen á 18 Meter Tiefe gebohrt. Der Schluckbrunnen wurde in Fließrichtung hinter dem Entnahmebrunnen platziert, mit ausreichendem Abstand von 70 Metern, um Vermischungen zu vermeiden. An 365 Tagen im Jahr – also auch an sehr kalten Wintertagen – herrschen in dieser Tiefe konstante Grundwasser-Temperaturen zwischen 8 und 12°C. Die Fördermenge des Entnahmebrunnens beträgt maximal 60 Kubikmeter pro Stunde. 18 Stunden am Tag darf dem Grundwasser Energie entzogen werden.

    • Projektjahr:

      2009

    • beheizte Fläche:

      10.200 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      352 kW

    Quartier LesHalles in Düsseldorf, Außenansicht (Quelle: BWP)
  • MFH Rösrath

    Der Einsatz einer Luft/Wasser-Wärmepumpe und die Wärmeverteilung über die Fußbodenheizung sorgen in Kombination mit einer PV-Anlage für beste Energieeffizienzwerte. Die zwei Außeneinheiten der Wärmepumpenanlage sind mit einem Direktkondensations-Kombispeicher verbunden. Die Warmwassererzeugung erfolgt im Durchhlaufprinzip, was eine volle Legionellenfreiheit sichert.

    • Projektjahr:

      2011

    • beheizte Fläche:

      541 m²

    • Wärmepumpenart:

      Luft/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      22,4 kW

    MFH Rösrath, Rückansicht (Quelle: Mitsuhishi)
  • Montessori-Schule Berlin-Pankow

    Das 1900 gebaute denkmalgeschützte Schulhaus der freien Montessori-Schule-Pankow wurde in den letzten Jahren umfassend energetisch saniert – bei laufendem Schulbetrieb und unter Einbeziehung der begeisterten Schülerschaft. Eine Erdwärmepumpe von Nibe beheizt und kühlt seither die Räumlichkeiten. Das Projekt wird durch die TU Dresden, dem Institut für Klimatechnik und dem BAKA Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. in Berlin forschungstechnisch begleitet.

    • Projektjahr:

      1900

    • beheizte Fläche:

      930 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      23,1 kW

    Die Montessori-Schule Berlin-Pankow, Außenansicht (Quelle: BWP)
  • IKEA Berlin-Lichtenberg

    IKEA nutzt erstmals kommunales Abwasser zum Beheizen und Kühlen des Gebäudes. Dafür hat IKEA eine 200 Meter lange Abwasserdruckleitung unterirdisch verlegt, die an das kommunale Abwassernetz angeschlossen ist.

    Im Winter wird mit Hilfe von Wärmepumpen dem Abwasser Wärme entzogen und für die Gebäudeheizung auf rund 30 Grad Celsius erhitzt. Im Sommer wird zur Kühlung die Wärme des Einrichtungshauses wiederum ins Abwasser geleitet. Mit dieser Art der Wärmenutzung kann ein Jahresenergiebedarf von 70 Prozent abgedeckt werden.

    • Projektjahr:

      2010

    • beheizte Fläche:

      45.000 m²

    • Wärmepumpenart:

      Wasser/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      1476 / 1137 kW

    Die IKEA-Filiale in Berlin-Lichtenberg, Außenansicht (Quelle: BWP)
  • Familien- und Sportzentrum am Kurt-Ritter-Sportplatz

    Zur Wärmerückgewinnung aus dem öffentlichem Abwasserkanal im Bypass setzen die Betreiber auf ein bivalentes Wärmepumpensystem von der SmartHeat Deutschland GmbH. Einzigartig an der neuen Anlage ist, dass ihr Wärmetauscher im Gegensatz zu den meisten anderen  Abwasser-Anlagen nicht direkt in den Kanal eingebaut wurde. Stattdessen wurden Wärmetauscher und Heizzentrale in einem Container untergebracht, der eigens dafür auf dem Sportgelände installiert wurde. Bevor das aus dem Kanal hochgepumpte Abwasser den Wärmetauscher erreicht, wird es durch ein Sieb geleitet und von Ablagerungen befreit.

    • Projektjahr:

      2011

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      60 kW

    Familien- und Sportzentrum Berlin-Friedrichshain, Außenansicht (Quelle: BWP)
  • Wohn- und Gewerbehaus Rettig

    Das Gebäude aus dem 19. Jhd., das 14 Jahre leerstand, wurde 2007 von Detlef Rettig erworben und infolge umfassend saniert. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe auf dem Dach des Seitenanbaus, neue Fenster, eine Abluftanlage sowie eine gute Wärmedämmung sorgen für eine hohe Effizienz des Energiegesamtkonzepts auf dem Niveau der EnEV für Neubauten.

    • Projektjahr:

      1887

    • beheizte Fläche:

      500 m²

    • Wärmepumpenart:

      Luft/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      38 kW

    Das Mehrfamilienhaus in der Dörpfeldstraße, Außenansicht (Quelle: BWP)
  • Architektenhaus Kraft + Herrmann

    Das Gebäude dient als privates Wohnhaus und beherbergt gleichzeitig ein Architekturbüro. Ziel bei der Planung war es, die gebäudetechnischen Anlagen (PV-Anlage, Wärmepumpe) möglichst unauffällig zu integrieren. Auf diese Weise verbindet das im Stil der Klassischen Moderne errichtete Gebäude Effizienz, Komfort und Ästhetik gleichberechtigt miteinander und auf ansprechende Weise.

    • Projektjahr:

      2007

    • beheizte Fläche:

      408 m²

    • Wärmepumpenart:

      Luft/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      20,8 kW

    Architektenhaus Kraft, Frontansicht (Quelle: Glen Dimplex)
  • Astrid-Lindgren-Grundschule Bottrop

    In der 1927 errichteten Astrid-Lindgren-Grundschule in Bottrop wurde ein neues Heizsystem bestehend aus einer Absorptions-Gaswärmepumpe und einem Spitzenlastkessel installiert. Es handelt sich um die erste von Buderus installierte Absorptions-Gaswärmepumpe in Deutschland.

    • Projektjahr:

      1927

    • beheizte Fläche:

      1.100 m²

    • Wärmepumpenart:

      Gas-Absorptionswärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      41 kW

    Astrid-Lindgren-Grundschule Bottrop, Außenansicht (Quelle: Buderus)
  • EnBW City

    Im Industriegebiet von Stuttgart-Fasanenhof entstand zwischen 2006 und 2008 ein neuer, zentraler Verwaltungskomplex der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Mit einem 16-stöckigen Hochhaus, drei sechsgeschossigen Büroriegeln und einem Forum mit 5 Geschossen entstand auf dem rund 35.000m² großen Areal eine kleine Stadt. Rund 2.000 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. An dem neuen Standort wurde ein Großteil der früheren Stuttgarter EnBW-Liegenschaften zentral zusammengefasst.

    • Projektjahr:

      2006-2008

    • beheizte Fläche:

      87.283 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      1.400 / 950 kW

  • Kinderhaus Hagenweide

    Das Gebäude auf der Hagenweide wird durch eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. Hierfür wurden 36 Erdspiralsonden unter den Außenanlagen, die zugleich als Spielfläche dienen, verbaut. Weitere 16 Erdspiralsonden wurden zur sommerlichen Kühlung bzw. im Winter zur Vorerwärmung der Außenluft verbaut.

    • Projektjahr:

      2009-2010

    • beheizte Fläche:

      1.300 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      19,5 kW

  • Kita "Sternenfänger"

    In der Kita Wacken übernimmt eine Gas-Absorptionswärmepumpe in Kombination mit einem Gas-Brennwertkessel die Wärme- und Warmwasserversorgung. Als Wärmequelle dient ein 36m³ Solar-Eisspeicher. Zusätzlich sorgt eine Solarthermie-Anlage für Heizungsuntersützunng. Die Betriebskosten konnten um 55% reduziert werden.

    • Projektjahr:

      2010

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      40 kW

  • Museum Raabe-Haus

    In diesem Gebäude, das heute ein Museum beherbergt, wurde 1831 der Dichter Wilhelm Raabe geboren. Das Gebäude wurde bis 2011 mit Nachtspeicheröfen geheizt, die gegen eine umweltfreundliche Wärmepumpe mit Erdsondenanlage ersetzt wurden. Auf diese Weise konnten die Hälfte der Heizkosten und CO2-Emissionen eingespart werden.

    • Projektjahr:

      1825

    • beheizte Fläche:

      210 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      19,8 kW

  • Jakob-Brucker-Gymnasium & Turnhalle

    Das aus einem 1956 errichteten Altbau sowie einem 1971 errichteten neueren Gebäude bestehende Gymnasium und die zugehörige Turnhalle werden über insgesamt 9 Wärmepumpen von Siemens Novelan beheizt. Als Wärmequelle dient Grundwasser, das über ein Drainagesystem in einen nahe gelegenen Bach geleitet wird. Durch die gleichzeitig erfolgte umfassende Dämmung der Gebäudehüllen konnte eine massive Energiekostenersparnis und eine signifikante Reduktion des CO2-Ausstoßes erreicht werden.

    • Projektjahr:

      1956/71/76

    • beheizte Fläche:

      14.685 m²

    • Wärmepumpenart:

      Wasser/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      446 kW

  • Klärwerk Sickte

    Das Betriebsgebäude des Klärwerks wurde 2009 saniert und erweitert. Im Zuge dessen wurde die Heizungsanlage modernisiert. Als Wärmequelle dient das Abwasser der Kläranlage, dem über einen speziellen GERES-Wärmetauscher Energie entzogen wird, die eine Sole/Wasser-Wärmepumpe von NIBE zum Heizen verwendet. Auf diese Weise spart das neue System knapp 85% Energiekosten und 50t/a CO2.

    • Projektjahr:

      1981

    • beheizte Fläche:

      390 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      8,2 kW

  • AWA-Ammersee

    Für die Modernisierung der Heizungsanlage im Herrschinger Verwaltungs- und Betriebsgebäude der AWA-Ammersee, wurden im Oktober 2010 zwei Grundwasserbrunnen gebohrt. Die Wärmeerzeugung wird durch eine Wasser-Wasser Wärmepumpen mit 37 kW Heizleistung sichergestellt. Durch die Modernisierungsmaßnahme wird die vollständige Substitution (100 %) vom fossilen Energieträger (Öl) auf erneuerbare Energieträger umgesetzt.

    • Projektjahr:

      1955

    • beheizte Fläche:

      816 m²

    • Wärmepumpenart:

      Wasser/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      37 kW

  • Bürocenter Humboldt Carré

    Das Gebäude wurde von 2009 bis 2010 als Projektentwicklung im wesentlichen für den in Echterdingen ortsansässigen IT-Dienstleister COR&FJA AG erstellt. Weiterhin sind im Gebäude an die Firmen Solvadis, Laudert, Ferchau und Know How!AG rund 2.500 m² Bürofläche fremdvermietet.

    • Projektjahr:

      2010

    • beheizte Fläche:

      12.916 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      338 kW

  • Elternhaus der Kinderklinik Regensburg

    In dem Gebäude werden Eltern, deren Kinder in der benachbarten Uniklinik behandelt werden, untergebracht. Die gesamte Haustechnik gehört offiziell dem Versorgungsunternehmen REWAG, und wird dem Betreiber in einem Contracting-Modell zur Verfügung gestellt.

    • Projektjahr:

      2010

    • beheizte Fläche:

      1.300 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      115 kW

  • Plus-Energie-Kita Serres

    Die Besonderheit des Gebäudes ist die Überschusserzeugung von Energie. Es wird mehr Strom erzeugt, als für die Wärmeerzeugung und den Strombedarf benötigt werden. Zudem ist der Plus-Energie-Kindergarten auch für Veranstaltungen der Senior/innen des Ortes gestaltet worden.

    • Projektjahr:

      2009

    • beheizte Fläche:

      500 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      10,6 kW

  • Christuskirche St. Blasien

    Die Kirche von 1936 von Otto Bartning erbaut, brannte 1989 aus und wurde 1991 mithilfe von Spenden wiederaufgebaut. 2009 wurde die 20 Jahre als Ölheizung, die reparaturanfällig war und einen ständigen Ölgeruch in der Kirche verbreitete, ausgetauscht.

    • Projektjahr:

      1936

    • beheizte Fläche:

      462 m²

    • Wärmepumpenart:

      Luft/Wasser-Wärmepumpe

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      27 kW

  • Galaxy Energy GmbH

    Spatenstich für das Gebäude war im Juni 2010, im Herbst 2011 zog das Unternehmen ein. Etwa ein Zehntel der Dachfläche sind lichtdurchlässig und sorgen so für natürliche Beleuchtung. Der Neubau wurde gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und das Land Baden-Württemberg. Das Gebäude ist zertifiziert nach den Richtlinien der DGNB e. V.

    • Projektjahr:

      2011

    • beheizte Fläche:

      3600 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      185 kW

  • Hort und Kindertagesstätte „Spielhaus“

    Das Gebäude diente bis 2004 als Schule und stand anschließend bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten im Jahr 2008 leer. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wies nach hundertjähriger Standzeit gravierende Mängel und Schäden auf. So musste die Dachkonstruktion komplett ausgetauscht werden. Heute bietet das Gebäude Platz für 80 Hort- sowie 30 Kindergartenkinder.

    • Projektjahr:

      1868

    • beheizte Fläche:

      1092,42 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      42,7 KW / AZ 4, 3, 22,6 kW / AZ 4,5 B0/W35 kW

  • Kfm. Berufskolleg Duisburg-Mitte

    Das Gebäude wurde im Rahmen einer ÖPP der Stadt Duisburg mit einem privaten Partner realisiert. Wärme- und Kältebedarf des Gebäudes werden komplett über eine Erdwärme-Anlage gedeckt. Mit 12x15 Sonden à 135m Tiefe gehört das Sondenfeld des Gebäudes zu den größten in Deutschland.

    • Projektjahr:

      2011

    • beheizte Fläche:

      245 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      1700 kW

  • AOK NORDWEST

    Verwaltungsgebäude der Direktion der AOK NORDWEST. Der Neubau des Verwaltungsgebäudes der AOK-Nordwest in Dortmund zeichnet sich durch eine viergeschossige Kammstruktur aus, die ein hohes Maß an Öffentlichkeit durch Einblick, Übersicht und Nähe bietet. Klare Volumenstrukturen verleihen dem Gebäude ein ruhiges, zeitloses Gesicht. 

    • Projektjahr:

      2012

    • beheizte Fläche:

      15000 m²

    • Wärmepumpenart:

    • Heizleistung / ggf. Kühlleistung:

      290 kW