Sparsam heizen und kühlen im ganz großen Stil: Die 10 größten Erdwärmeanlagen

28September2011

1. Platz : Zentrum für Berufliche Bildung und Weiterbildung in Duisburg-Mitte | 2. Platz: EnBW-City in Stuttgart | 3. Platz: Quartier Unterlinden in Freiburg

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. hat heute in Nürnberg eine Rangliste der zehn größten Erdwärmeanlagen veröffentlicht. Gesucht wurde die Geothermieanlage mit den meisten Bohrmetern. Mit 21.600 Bohrmetern landete das Zentrum für Berufliche Bildung und Weiterbildung Duisburg-Mitte (ZBW) mit großem Abstand auf dem ersten Platz. Die knapp 22.000 Bohrmeter verteilen sich auf 180 Erdwärmesonden mit einer durchschnittlichen Länge von 120 Metern. Diese erschließen die Wärmequelle Erdreich für eine Wärmepumpenanlage mit einer Heizleistung von 1060 Kilowatt. Mit 12.740 Bohrmetern, 98 Erdwärmesonden und 1.200 Kilowatt Wärmepumpen-Heizleistung erreichte die EnBW-City in Stuttgart einen beachtlichen zweiten Platz. Platz 3 belegt das Quartier Unterlinden in Freiburg mit 11.990 Bohrmetern und 108 Erdwärmesonden mit durchschnittlich 125 Metern Bohrtiefe.

Erdwärme ist eine hervorragende erneuerbare Energiequelle“, erklärt BWP-Geschäftsführer Karl-Heinz Stawiarski. „Mit Erdwärmesonden kann man nicht nur sehr sparsam heizen und Warmwasser bereiten, sondern auch extrem energiesparend kühlen“, so Stawiarski. „Die ausgezeichneten Objekte belegen dies exemplarisch durch die hohen Einsparungen von Heiz- und Kühlenergiekosten und CO2.“ Das Potenzial der oberflächennahen Erdwärme-Nutzung sei immens und mit wesentlich geringeren Kosten zu erschließen als die tiefe Geo­thermie. „Die prämierten Objekte zeigen, dass oberflächennahe Erdwärme-Projekte im ganz großen Stil längst Standard sind – auch weit jenseits der 99-Meter-Sonde für ein Einfamilienhaus!“, so Stawiarski.

Mit über 20.000 Bohrmetern führt das Zentrum für Berufliche Bildung und Weiterbildung Duisburg-Mitte (ZBW) das Ranking der größten Geothermieprojekte an.

Mit 12.740 Bohrmetern, 98 Erdwärmesonden und 1.200 kW Heizleistung erzielt die EnBW-City in Stuttgart einen beachtlichen zweiten Platz. 

Mit fast 12.000 Bohrmetern und 108 Erdwärmeson  den liegt das Quartier Unterlinden in Freiburg auf dem 3. Platz.