Mit der Wärmepumpe CO2 reduzieren und Kosten einsparen

01März2009

Moderne Heizsysteme schonen die Umwelt und sind auf Dauer kostengünstiger. Al Gore hat dafür einen Oscar bekommen, für die Wirtschaft wird es als treibende Kraft eines möglichen neuen Booms gesehen und auch die Politik sieht sich vermehrt in der Verantwortung:

Klimaschutz und die Reduktion von C02 stehen inzwischen auf der politischen Agenda: Prof. Dr. Klaus Töpfer, Ex-Umweltminister und Schirmherr der Wärmepumpen Aktionswochen 2009: „Jeder Einzelne muss sich immer und immer wieder selbst bei kleinsten Maßnahmen und Möglichkeiten klar machen: Was kann ich dazu beitragen, das Klima zu schützen? Eine Möglichkeit besteht, mit der Entscheidung für wirtschaftlich und klimabezogen sinnvolle Wärmepumpen.“

Laut Bundesumweltamt beträgt der Anteil der Kohlendioxid-Emissionen am deutschen Gesamtausstoß durch Haushalte und Kleinverbraucher 19 Prozent. Jeder Bundesbürger erzeugt rund elf Tonnen CO2 im Jahr. Etwa 2,3 Tonnen davon entstehen durch Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung im eigenen Zuhause. Das macht im Jahr rund 184 Millionen Tonnen C02.

Die Umstellung auf ein modernes Heizsystem wie die Wärmepumpe ist ein Schritt, der sich für die Umwelt sofort und jeden Bauherrn und jeden Hausbesitzer langfristig rechnet. Die CO2-Emissionen liegen ebenso wie Betriebs- und Verbrauchkosten weit unter den Werten anderer Heizsysteme. So amortisiert sich die Investition in Wärmepumpentechnik vergleichsweise schnell.

Zusätzlich gibt es staatliche Zuschüsse für den Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung – d.h. wer sich für die Wärmpumpe entscheidet, kann seine Investitionskosten mit Fördermitteln vom Staat reduzieren, denn spätestens seit Dezember ist es amtlich: Die Wärmepumpentechnik nutzt erneuerbare Energie.
Prof. Dr. Klaus Töpfer: „Wir werden eine Nachfragesteigerung von Energie bekommen. Dafür werden die fossilen Energieträger nicht ausreichen. Selbst wenn wir nie diese Verbindung zwischen Klimaschutz und CO2-Emissionen nachgewiesen hätten und damit zur Klimaverursachung, müssen wir alles daran setzten, um mit Energie effizienter, wirksamer, sparsamer umzugehen – andere Energieträger erfinden und nutzbar machen. Ich halte es für absolut richtig, die erneuerbaren Energien massiv zu unterstützen und in den Markt zu bringen.“

Eine Wärmepumpe nutzt je nach Effizienz bis zu ¾ Umweltenergie und benötigt dafür nur rund ¼ Abtriebsenergie, in der Regel Strom. Gegenwärtig haben die erneuerbaren Energien bereits einen Anteil von 15 % an der Stromproduktion in Deutschland, Prof. Töpfer dazu: „Ich glaube, dass dieser Prozess weiter gehen wird. Wir bekommen mit jeder höheren Rate an Strom aus erneuerbaren Energien auch immer nachhaltigere Bilanzen für die Wärmepumpe und wir werden unabhängiger von fossilen Energiequellen.“

Wer sich umfassend über die ausgereifte Technik der Wärmepumpe, Fördermittel und Ansprechpartner informieren will, findet auf www.waermepumpe.de aktuelle und fachkundige Auskunft: Vom 25.04.-10.05.2009 geben darüber hinaus die Wärmepumpen-Aktionswochen bundesweit jedem Interessenten die Möglichkeit, sich selbst vor Ort ein eigenes Bild zu machen.