GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG: Holzpellets und Wärmepumpen bringen die Energiewende voran

19April2016

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) und der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) haben sich auf eine verstärkte Zusammenarbeit verständigt. Ziel ist es, die Anteile erneuerbarer Wärme zu erhöhen, um die Energiewende auch im Gebäudebereich voranzubringen.

Andreas Lingner, Vorsitzender DEPV
Andreas Lingner, Vorsitzender DEPV
Paul Waning, Vorstandsvorsitzender BWP
Paul Waning, Vorstandsvorsitzender BWP

„Wärmepumpen und Pelletfeuerungen sind die wesentlichen Technologien zur vollständigen Umsetzung der Energiewende am Heizungsmarkt“, betonen die Vorsitzenden der beiden Fachverbände Paul Waning (Bundesverband Wärmepumpe, BWP) und Andreas Lingner (Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband, DEPV). „Beide Systeme eignen sich bestens auch gemeinsam in bivalenten bzw. hybriden Systemen, um fossile Heizsysteme vollständig zu ersetzen, und zwar im Neubau wie im Bestand.“

Mit rund 60 Prozent wird der Großteil der Endenergie in Deutschland zur Wärmegewinnung aufgewandt. Die Energiewende müsse deshalb auch am Heizungsmarkt an Geschwindigkeit aufnehmen, wenn die ehrgeizigen Klimaziele in Deutschland erreicht werden sollen. Dies gelte nicht nur für den Neubau, sondern auch für den Gebäudebestand, wo der Großteil der Heizenergie verbraucht wird, betonen die beiden Verbandsvorsitzenden.

Besonders mit Holzpellets und Wärmepumpen lassen sich effektiv große Mengen an CO2 einsparen. Der Staat zahlt daher über das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien am Wärmemarkt (MAP) attraktive Zuschüsse für Verbraucher, wenn sie beim Heizungstausch nicht dem Irrtum unterliegen, wegen momentan niedriger Preise für Heizöl ihre private Energiewende zu verschieben.

Für den Einbau einer Pelletheizung werden momentan mindestens 4.200 Euro gezahlt, für eine Wärmepumpe mit Erdsonde mindestens 4.500 Euro. Bei der Kombination der beiden oder mit Solarthermie erhöht sich die Förderung deutlich.