Die Energie-Spardose - Wärmepumpen reduzieren die Heizkosten und entlasten das Haushaltsbudget

01Februar2010

Irgendwann träumen wir doch alle davon: Ein schönes Grundstück zu finden, ein schmuckes Haus darauf zu bauen oder einen romantischen Altbau herzurichten – und auf jeden Fall nie wieder Miete zahlen zu müssen. Herrliche Aussichten, doch leider gibt es aus den schönen Träumen nicht selten ein böses Erwachen.

Vergessen doch viele angehende oder auch bereits stolze Hausbesitzer, dass neben den Ratenzahlungen insbesondere auch die Energiekosten erheblich die Haushaltskasse belasten können. Wer diese niedrig halten will, sollte unbedingt auf Erneuerbare Energien setzen.

Seit einigen Jahren ganz oben in der „Hitliste“ regenerativer Energie-Versorgung steht dabei die Wärmepumpe: Nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. (BWP) und des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. wurden allein 2009 in Deutschland rund 54.800 Wärmepumpen eingebaut. Fast jeder vierte Bauherr in Deutschland hat sich für eine Wärmepumpe entschieden. Nicht ohne Grund läuft die Wärmepumpe auf der Erfolgsspur, denn sie liefert zuverlässig ganzjährig Wärme, vollkommen unabhängig von Rohstofflieferungen oder Sonnenstunden. Insbesondere ihre größere Unabhängigkeit von importierten Energieträgern und deren Preisschwankungen bietet dem Hausbesitzer erheblich mehr Kalkulationssicherheit für die eigenen Energiekosten.

Und durch die besonders effiziente Nutzung der vorhandenen Umweltwärme vor der eigenen Haustüre kann er seine Heizkosten sogar noch reduzieren.

An einem Zahlenbeispiel lässt sich dies einfach verdeutlichen: Eine Wärmepumpe kann aus 20 bis 40% zugeführter Energie 100% Heizleistung erzeugen oder anders herum gesagt: 60 bis 80 % Energie aus Luft, Wasser und Erde stehen für 100% Heizleistung. So lassen sich mit einer Wärmepumpe in einem durchschnittlichen Haushalt mit fünf Personen im Vergleich zum Heizen mit einem alten fossilen Heizkessel jährlich etwa 1.000 Euro Energiekosten sparen – und das selbst bei den derzeit extrem niedrigen Ölpreisen. Wobei sich die Experten einig sind, dass diese zukünftig auch wieder ansteigen werden.

Auch in puncto Wartung und Pflege ist die Wärmepumpe ein echter Kostensparer: Der Wartungsaufwand ist verschwindend gering und der Aufwand für die Beschaffung und Lagerung von Brennstoff entfällt. Zusätzlich gibt es staatliche Zuschüsse für den Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wärmeversorgung – d.h. wer sich für die Wärmpumpe entscheidet, kann seine Investitionskosten mit Fördermitteln vom Staat über das Marktanreizprogramm und die KfW-Förderprogramme reduzieren.

Umfassende Informationen zur Wärmepumpe findet man unter www.waermepumpe.de. Nicht
verpassen sollte der interessierte Bauherr auch die bundesweiten Wärmepumpen?Aktionswochen
vom 17.04.? 02.05.2010. Die passende Informationsveranstaltung auch vor Ihrer Haustür finden
Sie ebenfalls unter www.waermepumpe.de