BWP veröffentlicht Rangliste der größten Erdwärmeanlagen

08November2012

1. Platz : Zentrum für Berufliche Bildung und Weiterbildung in Duisburg-Mitte | 2. Max-Planck-Institut in Potsdam | 3. Platz: Maschinenfabrik Niehoff GmbH & Co. KG in Schwabach

Der Bundesverband <acronym>Wärmepumpe</acronym> (BWP) e. V. hat heute in Berlin auf dem 10. Forum Wärmepumpe eine Rangliste der zehn größten Erdwärmeanlagen in Deutschland veröffentlicht. Gesucht wurde die oberflächennahe Geothermieanlage mit den meisten Bohrmetern. Mit 21.600 Bohrmetern landete, wie auch im vergangen Jahr, das Zentrum für Berufliche Bildung und Weiterbildung Duisburg-Mitte (ZBW) mit beachtlichem Abstand auf dem ersten Platz. Die knapp 22.000 Bohrmeter verteilen sich auf 180 Erdwärmesonden mit einer durchschnittlichen Länge von 120 Metern. Diese erschließen die <acronym>Wärmequelle</acronym> Erdreich für eine Wärmepumpenanlage mit einer Heizleistung von 1060 Kilowatt. Neu in der Rangliste ist das Max-Planck-Institut in Potsdam Golm. Mit 16.000 Bohrmetern, 160 Erdwärmesonden und 361 Kilowatt Wärmepumpen-Heizleistung sowie 563 Kilowatt Kälteleistung erzielte es einen sehr guten zweiten Platz. Zum wiederholten Male ist auch die Maschinenfabrik Niehoff GmbH & Co. KG in Schwabach unter den größten Erdsondenanlagen. Durch eine Erweiterung auf 13.770 Bohrmeter und 162 Erdwärmesonden mit durchschnittlich 85 Metern Bohrtiefe kletterte die Anlage vom 10. auf den 3. Platz.

BWP-Geschäftsführer Karl-Heinz Stawiarski wies darauf hin, dass mit der Etablierung von Geothermie als effiziente und zukunftssichere Wärmequelle die Komfortaspekte moderner Erdwärmepumpen stärker in den Fokus der Nutzer rückten. Denn gerade im Büro- und Gewerbebau sei es zunehmend so, dass durch die geringen Wärmeverluste einerseits und die hohen thermischen Zugewinne durch Mitarbeiter und technische Geräte andererseits mehr Kühl- als Heizbedarf bestehe. „Erdwärmepumpensysteme bieten mit der  besonders effizienten passiven Kühlung quasi ab Werk einen enormen Kostenvorteil gegenüber konventionellen Klimageräten. Im gewerblichen Einsatz mit energiesparender Kühlung können Amortisationszeiten von unter 5 Jahren erreicht werden“, erläutert Stawiarski.

 

<address>Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. </address>

<address class="Default">Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. ist ein Branchenverband mit Sitz in Berlin, der die gesamte Wertschöpfungskette umfasst: Im BWP sind rund 650 Handwerker, Planer und Architekten sowie Bohrfirmen, Heizungsindustrie und Energieversorgungsunternehmen organisiert, die sich für den verstärkten Einsatz effizienter Wärmepumpen engagieren. Unsere Mitglieder beschäftigen im Wärmepumpen-Bereich rund 5.000 Mitarbeiter und erzielen über 1,5 Mrd. Euro Umsatz. Zurzeit sind 95 Prozent der deutschen Wärmepumpen-Hersteller, rund 45 Versorgungsunternehmen sowie rund 500 Handwerksbetriebe und Planer Mitglieder im Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.</address>