Brandenburg, Bayern und NRW sind bei Erdwärme Spitze

16November2011

erdwärmeLIGA stellt neues Länder-Ranking vor | Bayern verteidigt 2. Platz, NRW erkämpft sich Rang 3

Bei der Eröffnung des diesjährigen Geothermie-Kongresses DGK2011 in Bochum hat die erdwärmeLIGA zum zweiten Mal das Bundesland mit der größten neu installierten Erdwärmeleistung pro Einwohner ausgezeichnet. Wie bereits 2010 belegte das Land Brandenburg die Spitzenposition. Bayern konnte seinen zweiten Rang aus dem Vorjahr verteidigen. Ein Neuling unter den Top 3 ist Nordrhein-Westfalen, das an Schleswig-Holstein vorbeizog und für seine erfolgreiche Aufholjagd als „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 

Mit seiner jährlichen erdwärmeLIGA-Bundesliga zeigt das Expertengremium im bundesweiten Ländervergleich, welche Region bei der Erdwärmenutzung die Nase vorn hat. NRW-Umweltstaatssekretär Udo Paschedag zeigte sich bei der Preisübergabe erfreut und betonte die hohe Bedeutung, die die Landesregierung der Erdwärme bemisst: „Geothermie ist eine wichtige Energiequelle der Zukunft. In Nordrhein-Westfalen wird praktisch jedes Produkt und jede Dienstleistung angeboten, die im wachsenden internationalen Geothermiemarkt nachgefragt wird.“
Glückwünsche an die Gewinner der Liga kommen auch vom Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe e. V. (BWP) Karl-Heinz Stawiarski: „Wir freuen uns, dass Brandenburg und Bayern sich nach wie vor an die Spitze der Geothermie-Entwicklung in Deutschland stellen. Durch ihr nachhaltiges Engagement leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Energiewende in ganz Deutschland.“ Bayern hatte erst in diesem Jahr ein neues Energiekonzept aufgelegt und kündigte ein Programm „100.000 Wärmepumpen für Bayern“ an, um die Zukunftstechnologie Wärmepumpe weiter zu fördern.

Anerkennung findet der BWP-Geschäftsführer aber auch für den Aufsteiger des Jahres NRW: „Nordrhein-Westfalen hat bemerkenswerte Anstrengungen auf dem Feld der Erdwärme unternommen. Die dynamische Marktentwicklung zeigt, dass sich die Bemühungen der Landesregierung lohnen. Nicht umsonst haben wir unsere diesjährige Kampagne in Nordrhein-Westfalen gestartet.“ Nun gelte es, andere Bundesländer anzuspornen, dem Beispiel NRWs zu folgen, so Stawiarski weiter.

Die aktuelle BWP-Kampagne „Zeichen setzen – Wärmepumpen“ war im Mai auf dem Welterbe Zollverein in Essen gestartet mit Vertretern aus Politik und der Wärmepumpen-Branche gestartet. Damals hatte NRW-Klimaminister Johannes Remmel bereits die Vorreiterrolle seines Bundeslandes betont und zeigte sich stolz über die hohe Nutzungsrate von Umweltenergie in seinem Bundesland.

Die gesamte erdwärmeLIGA-Bundesliga und weitere Informationen sind auf www.erdwaermeliga.de verfügbar.