Mehr Forschung für die Wärmewende

20April2016

„Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt“ – unter diesem Titel steht eine neue Forschungsinitiative der Bundesministerien für Wirtschaft und Forschung. Damit sollen Technologien für mehr Energieeffizienz und Erneuerbare Energien im Gebäudebereich sowie in Wohnquartieren vorangebracht werden.

Mehrfamilienhaus in Düsseldorf

Für die Forschungsinitiative stellt die Bundesregierung insgesamt 150 Mio. Euro bereit, um Projekte mit einer Dauer von bis zu fünf Jahren zu fördern. Weitere 35 Mio. EUR kommen aus der Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050“. Mit diesem Projekt sollen Modellprojekte mit innovativem Charakter gefördert werden. 

Das Modul „Solares Bauen“ richtet den Fokus auf die Demonstration von Konzepten zu Sanierung und Neubau mehrgeschossiger Wohngebäude mit besonderem Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit. Zwar deutet der Titel einen Schwerpunkt bei der Nutzung der Solarenergie an, es sollen aber alle Erneuerbaren Energien mit einbezogen werden. Auch Fragen der Digitalisierung sollen eine Rolle spielen. 

Das Modul „Energieeffiziente Stadt“ fördert Leuchtturmprojekte auf Quartiersebene. Dabei geht es u.a. um Themen wie die Transformation bestehender Energieinfrastrukturen (z.B. Wärmenetze), Umsetzung von Low-Ex-Wärmeversorgungskonzepten oder Akzeptanzfragen.

„EnEff.Gebäude.2050“ soll modellhafte Projekte mit investivem Charakter und gegebenenfalls geringem Forschungsinhalt fördern. Die Projekte sollen eine 80-prozentige Einsparung nicht-erneuerbarer Primärenergie zum Ziel haben.

Antragsberechtigt sind Kommunen, Länder, Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie Verbände.

Weitere Informationen finden Sie in den Förderbekanntmachungen der beteiligten Ministerien: