Klimaschutzziele erfordern mehr Anstrengung

31März2015

Eine Metaanalyse, die von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in Auftrag gegeben wurde, ergab, dass wesentlich mehr Anstrengungen nötig sind, um die Ziele der Bundesregierung zur Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. Bis 2020 will Deutschland 40 Prozent weniger CO2 austauschen im Vergleich zu 1990. Zwar sei der Treibhausgasausstoß im letzten Jahr gesunken, dies gäbe aber keinen Anlass zur Entwarnung. Bliebe der Ausbau der Erneuerbaren Energien auf einem ähnlichen Niveau, wie er heute betrieben wird, würde das Einsparziel nicht erreicht.

Im Fokus der Metaanalyse „Klimaschutz und Treibhausgasemissionen in Deutschland“, die das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) durchführte, stehen 11 Studien zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland. Darin vergleicht das ZSW die aktuellen Entwicklungstrends mit Szenarien, die sich an den bestehenden Klimaschutzzielen orientieren. Konkrete Erkenntnisse die aus der Studie zu ziehen seien, ist eine zu hohe Produktion von Strom aus Kohlekraftwerken und ein zu niedrig angesetzter Preis für den Ausstoß von Kohlendioxid im Rahmen des Emissionshandels. Das Wachstums des erneuerbaren Stroms sei zwar positiv zu bewerten, würde langfristig aber auch nicht ausreichen.

Weitere Informationen sowie die 22-seitige Metaanalyse finden Sie hier