IWF-Chefin fordert höhere Besteuerung von fossilen Energieträgern

08August2014

Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde sieht ein massives Problem in zu günstigen fossilen Rohstoffen. Öl, Gas und Kohle seien nicht teuer genug, um Verbraucher und Industrie ernsthaft zu einem sparsamen Umgang mit ihnen zu bewegen.

Besorgnis erregend findet Lagarde die Folgen, die durch die Nutzung von Öl und Co. entstehen. Viele Menschen sterben an Verkehrsunfällen, die Umwelt wurde und wird weiterhin vehement durch sie geschädigt und die Konsequenzen daraus bedeuten hohe Kosten und Leid für viele Menschen. Deswegen schlägt Sie vor fossile Energieträger höher zu besteuern. Damit will sie Anreize schaffen, die Verbraucher und Industrie dazu bewegen sparsamer und bewusster mit den Rohstoffen umzugehen.

Auch der Bundesverband Wärmepumpe e.V. schlägt eine höhere Versteuerung für die Rohstoffe von fossil betriebenen Heizungen vor. Derzeit wird lediglich Strom immer mehr von staatlicher Seite aus belastet - er trägt die EEG-Umlage alleine. Dies benachteiligt das umweltfreundliche Heizsystem Wärmepumpe für seine Nutzer zunehmend, während Gas- und Öl-Heizungen gar nicht belastet oder sogar noch subventioniert werden.

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