IPCC veröffentlicht Bericht zu den Folgen des Klimawandels

01April2014

Der Weltklimarat IPCC hat am vergangenen Montag in Yokohama/Japan seinen Bericht zu den Risiken und Folgen des Klimawandels sowie zu Möglichkeiten der Anpassung an den Klimawandel vorgestellt. Der Bericht stellt die gegenwärtigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und die Ökosysteme weltweit dar und bietet darüber hinaus einen wissenschaftlich fundierten Ausblick auf die möglichen künftigen Folgen eines ungebremsten Temperaturanstiegs. Der Bericht sagt erhebliche Auswirkungen auf Mensch und Natur in vielen Regionen der Welt voraus. Auch Europa wird beispielsweise durch Hitzewellen künftig stärker beeinträchtigt sein.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sehen im Bericht einen weiteren Beleg für die Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels. Laut Ministerin Hendricks sind sowohl Maßnahmen zur Bremsung des Klimawandels notwendig sowie Maßnahmen zur Anpassung zu ergreifen, da weder das eine noch das andere leichter oder günstiger sei. Dabei gilt es zu vermeiden, dass die 2-Grad-Marke der Erderwärmung überschritten wird. Ministerin Wanka sieht den Schlüssel darin vor allem in der Erforschung des Klimawandels. Deswegen investiert die Bundesregierung weltweit in Forschungseinrichtungen und Projekte zum Klimawandel.

Der am Montag veröffentlichte zweite Teilbericht des Weltklimarats <acronym>IPCC</acronym> zeigt die tiefgreifenden Folgen des fortschreitenden Klimawandels für die Menschen und die Natur auf und die Möglichkeiten der Anpassung. Der erste Teilbericht widmete sich den Beobachtungen, Ursachen und Projektionen des Klimawandels. Der dritte Band stellt Handlungsoptionen zur Vermeidung weiterer Treibhausgasemissionen dar und wird am 12. April 2014 in Berlin verabschiedet.

Ein wichtiger Sektor wird dabei sicher die Einsparung von Emissionen im Wärmesektor sein. Wie eine Studie der TU München aus dem Jahr 2012 zeigt, spart die Wärmepumpe bereits heute bis zu 50% CO2-Emissionen und Primärenergien gegenüber konventionellen Heizsystemen ein. Durch den stetig wachsenden Anteil an grünem Strom im deutschen Stromnetz steigt dieser Wert bis 2030 sogar auf 80%. Die Weiterentwicklung und Investition in die Technologie der Wärmepumpen kann somit einen erheblichen Beitrag zu dem Ziel Treibhausgasemissionen zu senken leisten und macht sie dadurch zukunftsweisend wie kein anderes Heizsystem.

Die vollständige gemeinsame Pressemitteilung des BMUB und BMBF finden Sie hier