Förderpolitik

Status quo

Die öffentliche Förderung Erneuerbarer Energien ist ein wichtiges Instrument, um Hausbesitzer zur Investition in erneuerbare Wärme anzuregen. Diverse Programme sollen dieses Ziel erreichen:

  • Marktanreizprogramm (MAP, BAFA-Förderung): Das MAP soll erneuerbare Energien im Bestand stärken. Seit 01.04.2015 gilt eine überarbeitete Förderrichtlinie.
  • KfW-Programme: Über zinsgünstige Kredite und Zuschüsse fördert die staatseigene KfW den Einsatz erneuerbarer Energien im Neubau.
  • Darüber hinaus gibt es auf Landesebene Förderprogramme.

Zu den Förderporgrammen

BWPosition

Damit Förderprogramme effektiv sind, müssen sie bedarfsorientiert, möglichst unbürokratisch und vor allem verlässlich sein. Hinsichtlich der Förderpolitik vertritt der BWP daher folgende Positionen:

BAFA-Förderung:

  • Verlässlichkeit: Eine langfristige, verlässliche, bestenfalls haushaltsunabhängige Finanzierung muss im Sinne der Investitionssicherheit gewährleistet sein.
  • Vereinfachung: Das Antragsverfahren und die Förderkriterien sollten vereinfacht werden, um den Marktteilnehmern die Inanspruchnahme der Förderung und dem BAFA als ausführender Behörde die Genehmigung zu erleichtern.
  • Anpassung an technischen Stand: Die Förderung sollte am Markt verfügbaren und ökologisch sinnvollen Technologieoptionen umfassen, z.B. bivalente Anlagen oder die Kombination von Wärmepumpe und PV sowie Brauchwasser-Wärmepumpen.
  • Neubau: Die Überfüllung der EnEV-Vorgaben sollte ebenfalls als Fördertatbestand aufgenommen werden.

Steuerabschreibungen: Die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung sollte zügig verabschiedet werden und erneuerbare Energien besonders berücksichtigen.

Positionspapier "Steuerliche Abschreibungen"