Erdwärme-Genehmigungen

Status quo

Für die Bohrung zur Installation einer Erdwärme-Sonde oder eines Brunnens bedarf es einer behördlichen Genehmigung. Generell ist dies sinnvoll, gleichwohl ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Die derzeitige Situation behindert die Nutzung von Erdwärme als Erneuerbare Energiequelle.

  • Länderspezifische Vorgaben und lokal unterschiedliche Genehmigungspraxis verunsichern die Marktteilnehmer.
  • Zum Teil langwierige Genehmigungsverfahren und überzogene Auflagen verteuern die Erdwärme im Vergleich zu anderen Heiztechnologien.

Die herrschende Genehmigungspraxis ist aus BWP-Sicht ein Grund für die rückläufige Marktentwicklung bei der Erdwärme-Nutzung.

BWPosition

Sicherheit und Umwelt- sowie Gesundheitsschutz sind wichtig. Gleiches gilt jedoch für den Klimaschutz. Um die Klimaschutzpotenziale der Wärmepumpe im Gebäudesektor heben zu können, müssen verhältnismäßige Lösungen gefunden werden, die alle genannten Zielstellungen sicherstellen. Der BWP vertritt daher folgende Positionen:

  • Wo es sinnvoll ist, sollten bundeseinheitliche Vorgaben Bohrbranche und Erdwärme-Interessenten Sicherheit über die gesetzlichen Rahmenbedingungen verschaffen.
  • Vorgaben und Genehmigungspraxis müssen den aktuellen Stand der Technik widerspiegeln und die tatsächlichen Umweltrisiken verhältnismäßig bewerten.

Der BWP und die in ihm organisierten Bohrunternehmen haben große Anstrengungen zur Qualitätssicherung bei Erdwärme-Bohrungen unternommen, um die Sichere Nutzung dieser Technologie zu gewährleisten.

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