Home| Kontakt  | AGB | Impressum | Sitemap | Suche

Ab- und Zuluftventile

Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung versorgen über Zuluftventile Wohn- und Schlafräume mit temperierter Frischluft.

Abluftventile führen verbrauchte Luft aus Bad, WC und Küche ab. Die Rohranschlüsse für die Ab- und Zuluftventile werden vorzugsweise im Deckenbereich installiert. In Neubauten können für das Ab- und Zuluftsystem auch Lüftungsgitter in der Bodenkonstruktion integriert sein.

Zuluftauslässe und Abluftelemente sollten so angeordnet werden, dass im Raum keine Zugerscheinungen entstehen können.


Absorber

Solarkollektoren wandeln die einfallende Sonnenwärme in nutzbare Wärmeenergie um. Der Absorber überträgt diese an die Solarflüssigkeit, die durch eine auf der Absorberfläche aufgelötete Rohrschlange fließt.

So bereitet die kostenlose Sonnenenergie warmes Wasser zum Nulltarif.


Außenluft- und Fortluftöffnungen

Ein zentrales Wohnungslüftungsgerät saugt von außen frische Luft an und führt die Fortluft wieder nach außen ab.

Die Ansaug- und Austrittsöffnungen für Außenluft und Fortluft sollen so angeordnet werden, dass keine unmittelbare Wiederansaugung (Rezirkulation) auftreten kann. Außenluftansaugöffnungen werden deshalb meist in die Außenwand eingebaut, während der Fortluftauslass über Dach geführt wird.

Bei längeren Außenluft-Ansaugwegen sollte in der Nähe der Ansaugöffnung ein Filter eingesetzt werden. Die Lüftungsanlage fördert die gefilterte und erwärmte Außenluft über Zuluftventile in die Wohnräume und führt aus den Nutzräumen die Abluft ab. Mit Wärmetauschern ausgestattete Lüftungsanlagen entnehmen der Abluft ihren Wärmegehalt, bevor diese als Fortluft abgeführt wird.


Bivalent

In einem bivalenten Heizsystem produzieren zwei Wärmeerzeuger die zur Raumheizung und/oder Warmwasserbereitung benötigte Wärmeenergie.

Ein Beispiel ist die Kombination eines Gas-Brennwertkessels mit einer Wärmepumpen-Anlage.
Für die Warmwasserbereitung wird dabei ein bivalenter Warmwasserspeicher eingesetzt.


Brennstoffzelle

Brennstoffzellen erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom. Die nutzbare Energie wird durch Umwandlung von Erdgas zu Kohlendioxid und Wasserstoff freigesetzt. Bei der anschließenden Reaktion von Wasserstoff mit Luftsauerstoff entstehen Wärmeenergie und Gleichstrom. Die gewonnene Wärme kann zur Beheizung von Gebäuden verwendet werden. Derzeit ist die Brennstoffzelle noch nicht marktreif - es laufen aber verschiedene Forschungsprojekte.


Jede Form des Energieverbrauchs verursacht auch die Bildung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Um der Gefahr der zunehmenden Erwärmung der Erde zu begegnen, sind neue innovative Lösungen nötig. Entwickelt ist sie bereits: Das Brennstoffzellen-Heizgerät erzeugt bis zu 50% weniger CO2 und benötigt etwa 25% weniger Primärenergie, um im Vergleich zu heutiger Technik die gleiche Menge an Heizwärme und elektrischem Strom in einem Mehrfamilienhaus bereitzustellen. Die Brennstoffzellentechnologie ist ein vielversprechendes Zukunftskonzept für das umweltschonende Heizen. Sie kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, bei wirtschaftlicher Verwendung wertvoller Ressourcen.

Das Brennstoffzellen-Heizgerät (BZH) wird an das Erdgasnetz angeschlossen und setzt damit auf einen umweltschonenden Energieträger. Ein Reformer im BZH wandelt das Erdgas zu Kohlendioxid und Wasserstoff um. In der Brennstoffzelle reagiert der Wasserstoff mit Luftsauerstoff bei einer geräuschlos ablaufenden „kalten Verbrennung“ zu reinem Wasser. Dabei erzeugt die Brennstoffzelle Gleichstrom und Wärme. Beides wird unmittelbar im Gebäude benutzt. Eine kompakte Kraft-Wärme-Kopplung für jeden Heizungskeller wird ermöglicht.


Brennwert

Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht neben Abgas auch Wasserdampf. Die im Wasserdampf enthaltene Wärme kann zusätzlich genutzt werden, wenn der Dampf durch Abkühlung verflüssigt wird.


Der Brennwert gibt an, wieviel Wärmeenergie bei der Verbrennung einschließlich der im Wasserdampf enthaltenen Verdampfungswärme insgesamt frei wird. Der Energiegehalt des Wasserdampfs bleibt beim Heizwert dagegen unberücksichtigt.


Brennwerttechnik

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt.

Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Abgases weitgehend nutzen. So erreichen Brennwertkessel heizwertbezogene Wirkungs-/ Nutzungsgrade von über 100 %. Physikalisch sinnvoller ist jedoch der Bezug auf den Brennwert:

Ein idealer Brennwertkessel ohne Verluste erreicht einen brennwertbezogenen Wirkungs-/ Nutzungsgrad von genau 100 %.


Bruttowärmeertrag

Innerhalb eines Solarwärmesystems zirkuliert die Solarflüssigkeit zwischen Kollektor und Solarspeicher. Die in den Solarspeicher abgegebene Wärmeenergie, gemessen am Eintritt in den Speicher, wird in kWh/m²•a angegeben und als Bruttowärmeertrag bezeichnet.


Bundesverband Wärmepumpe

Der BWP ist die bundesweite Interessenvertretung für die einzige vollwertige Heizung, die mit einem hohen Solaranteil heizt.

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. engagiert sich seit 1993 für den verstärkten Einsatz der Wärmepumpenheizung. Mit der Namensänderung des Initiativkreises WärmePumpe (IWP) e. V. am 1. Januar 2002 in Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. trägt der Verband seiner mit den Jahren gewachsenen Bedeutung Rechnung.

Zurzeit sind 95 Prozent der deutschen Wärmepumpen-Hersteller, rund 45 Versorgungsunternehmen sowie über 300 Handwerksbetriebe und Planer Mitglieder im Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.


Energiezaun

Ein Energiezaun gehört zu den so genannten Oberflächenkollektoren oder -absorbern. Dabei handelt es sich im Regelfall um ein Betonelement, in dessen Innerem sich Kunststoffröhren mit Wärmetragerflüssigkeit befinden. Das Betonelement kann die Form eines Zaunes oder auch eines Carports haben.


EnEV

Die EnEV (Energieeinsparverordnung) ist der Nachfolger der Wärmeschutzverordnung (WSchV). Sie trat am 1. Februar 2002 in Kraft. Die EnEV legt die Dämmstandards für neue und bestehende Wohngebäude fest.

Die EnEV definiert, wie der Primärenergiebedarf, der Endenergiebedarf und der Heizenergiebedarf zu berechnen sind und welche Grenzwerte eingehalten werden müssen.
Gerade in Bezug auf die durch die EnEV definierten Werte des Primärenergiebedarfs liefert die Wärmepumpe unschlagbare Argumente.


Entlüfter

In Heizwasser- und Solarkreisläufen kann sich an den höchst gelegenen Stellen des Leitungssystems Luft ansammeln, die den Flüssigkeitsumlauf behindert oder ganz unterbricht. Um die Luft aus dem geschlossenen Leitungssystem abzuführen, werden Entlüfter installiert. Diese sind bei Heizungsanlagen im Bereich des Wärmeerzeugers, bei Solaranlagen am höchsten Punkt angeordnet.

Bei Heizungsanlagen macht sich Luft durch gluckernde Geräusche bemerkbar; Abhilfe schafft das Entlüften des höchst gelegenen Heizkörpers. Für Solaranlagen werden immer häufiger automatische Entlüfter im Bereich der Kellerinstallation eingesetzt.


Erdkollektor

Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme nahe der Oberfläche werden horizontale Erdkollektoren verlegt. Dazu wird eine Fläche benötigt, die etwa 1,5 bis 2 Mal so groß ist wie die zu beheizende Fläche und die nicht überbaut werden kann. Auf dieser Fläche werden in ca. 1,5 bis 2 Meter Tiefe die Kollektor-Schläuche verlegt.

Mit der gewonnenen Wärme wird eine erdgekoppelte Wärmepumpe versorgt, welche die aus dem Kollektorkreislauf vorgewärmte Sole (Wasser-Frostschutz-Gemisch) auf das benötigte Temperaturniveau für Heizung und Warmwasserbereitung hebt. Ein Erdkollektor zählt daher zu den Sole/Wasser-Wärmepumpen.


Erdwärme

Geothermie oder Erdwärme ist die im oberen (zugänglichen) Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien.

Sie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt, als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplung.


Erdwärmesonde

Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme aus der Tiefe des Erdreichs werden Erdwärmesonden in senkrechte Erdbohrungen gesetzt. Dazu wird ca. 30 bis 100 m tief säulenförmig gebohrt. In diese Bohrung wird ein Doppel-U-Rohr-Kollektor aus Rohrspiralen oder -bündeln eingelassen.

Mit der gewonnenen Wärme wird eine erdgekoppelte Wärmepumpe versorgt, welche die aus dem Erdsondenkreislauf vorgewärmte Sole (Wasser-Frostschutz-Gemisch) auf das benötigte Temperaturniveau für Heizung und Warmwasserbereitung hebt. Eine Erdwärmesonde zählt daher zu den Sole/Wasser-Wärmepumpen.


Erdwärmetauscher

Die weitgehend konstante Temperatur unterhalb der Geländeoberfläche ermöglicht es, zusätzlich Energiekosten zu sparen. Die angesaugte Außenluft für eine zentrale Lüftungsanlage kann über einen im Erdreich eingebauten Wärmetauscher je nach Jahreszeit vorgewärmt bzw. vorgekühlt werden.

Im Winter strömt so die Außenluft vorgewärmt zum Lüftungsgerät, dessen Wärmetauscher damit gleichzeitig vor dem Vereisen geschützt wird. Im Sommer wird die Temperatur der Außenluft durch den Erdwärmetauscher abgesenkt, wodurch ein angenehmer Kühleffekt im Wohnraum entsteht.

Als Material für Erdwärmetauscher kommen nur witterungsbeständige, ungiftige und korrosionsbeständige Werkstoffe mit glatter Rohrinnenwand in Betracht.