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Wärmepumpe hat sich mit Anteil von 41,5 Prozent durchgesetzt
Ein Jahr nach Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-Wärmegesetz) gehört die Planung und der Einbau von Heizungen auf Basis regenerativer Energien zur täglichen Praxis der deutschen Bauträger und Planungsbüros. Die Vorgaben für Neubautenwerden von den Häuslebauern gut angenommen – und teilweise sogar übererfüllt. Das zeigt eine Umfrage von tns emnid. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien wurden 500 Bauunternehmen, gewerbliche Bauträger sowie Architektur- und Ingenieurbüros im Dezember 2009 umfassend zu ihrem Wissen und ihren Erfahrungen mit dem EE-Wärmegesetz befragt. Voraussetzung war, dass im vergangenen Jahr mindestens ein Neubauprojekt betreut wurde. Die Stichprobe ist repräsentativ für die Grundgesamtheit der in Deutschland tätigen Bau- und Planungsunternehmen.
Je nach Standorteigenschaften und technischen Gegebenheiten kommen alle Heizungslösungen zum Zuge. 2009 machten Wärmepumpen (Erdwärme und Umweltwärme) mit 41,4 Prozent den größten Anteil der verwendeten Heizungstechnologien aus. Dahinter folgen fast gleichauf Solarthermieanlagen (39 Prozent), Holz- oder Pelletheizungen (13,6 Prozent), gasförmige Biomasse (5 Prozent) und flüssige Biomasse (1 Prozent). Diese Verteilung ist insofern erfreulich, als dass sich mit der Wärmepumpe eine Heiztechnologie durchgesetzt hat, die einen sehr großen regenerativen Energieanteil nutzt.
Am 1. Januar 2009 trat das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-Wärmegesetz) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, klimafreundliche Formen der Wärmeerzeugung aus Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme zu fördern. Es schreibt vor, dass ein Mindestanteil des Wärmeenergiebedarfs aus Sonnenenergie (min. 15 Prozent), aus Biomasse (min. 50 Prozent) oder Erd- und Umweltwärme (min. 50 Prozent) gedeckt werden muss. Maßnahmen, die darüber hinaus gehen, erhalten eine Förderung aus dem Marktanreizprogramm. Alternativ erkennt das Gesetz auch zusätzliche Dämmmaßnahmen oder die Wärmeversorgung aus Fernwärmenetzen, Abwärme oder Kraft-Wärme-Kopplung an.
Quelle und weitere Informationen: http://www.waermewechsel.de/

